Eltern dürfen selbst entscheiden, ob sie ihre Jungen aus religiösen Gründen beschneiden lassen oder nicht. Der Bundestag hat das vieldiskutierte Beschneidungsgesetz mit großer Mehrheit verabschiedet. Mehr...

Warum das Beschneidungsgesetz der Bundesregierung theoretisch falsch ist und dennoch praktisch richtig sein kann. Mehr...

Die Bundesregierung billigt die geplante Neuregelung zur Beschneidung von Jungen. Damit soll der Eingriff unter bestimmten Voraussetzungen straffrei bleiben. Mehr...

Jüdische und muslimische Organisationen begrüßen den Gesetzentwurf der Bundesregierung, den das Kabinett in der nächsten Woche verabschieden will. Mehr...

Die nichtjüdischen Deutschen haben endlich ihre Perspektive erweitert: Die deutschen Juden werden von ihnen nicht mehr nur als Opfer betrachtet – sondern auch als Täter. Mehr...

Nach dem Eckpunktepapier der Regierung sollen Beschneidungen von Jungen auch künftig straffrei bleiben. Kinderärzte reagieren bestürzt. Mehr...

Eine Studie zeigt, dass schon ein harmloser Eingriff bei Kleinkindern negative Auswirkungen auf die sprachliche und geistige Entwicklung haben kann. Denn die Betäubung wirkt lange nach - auch bei Beschneidungen. Mehr...

Nie wieder sollen Juden vor Deutschen die Hosen runterlassen müssen. Selbst dann nicht, wenn die Deutschen mit dem Grundgesetz unter dem Arm beteuern, Juden vor Juden schützen zu müssen. Mehr...

Zentralrat der Juden begrüßt Gesetzentwurf des Justizministeriums. Zugleich sagt der Generalsekretär des Zentralrates, Stefan Kramer, dass er kein Ende der Debatte über die Beschneidung erwartet. Mehr...

Seit dem Angriff auf einen Rabbi in Berlin und die Debatte um die Beschneidung von Jungen fragen sich Juden, ob sie eine Zukunft in Deutschland haben. Rabbiner Jonathan Konits bejaht diese Frage. Er glaubt, dass die jüdischen Gemeinden sogar noch wachsen werden. Mehr...

New Yorks Oberbürgermeister Michael Bloomberg fordert klare Verordnungen bei der Beschneidung und legt sich mit den ultra-orthodoxen Juden der Stadt an. Mehr...

Mehrere hundert Demonstranten verlangen in Berlin mehr Rechtssicherheit für die religiöse Beschneidung von Jungen. „Das Ja zur Beschneidung muss in ein Gesetz gegossen werden“, fordert Lala Süßkind, die ehemalige Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Berlin. Mehr...

Ein Arzt aus Gießen sieht sich Aufrufen zur Selbstjustiz ausgesetzt, nachdem er einen bayrischen Rabbiner wegen dessen Beschneidungspraxis anzeigte. Im FR-Interview erklärt er, wieso er "aus historischer Verantwortung" so handelte und welche medizinischen Alternativen zur Beschneidung bestehen. Mehr...

In einem offenen Brief wendet sich Verleger Alfred Neven DuMont an Charlotte Knobloch. Die schweren Belastungen, die Knobloch zwischen dem jüdischen Volk und Deutschland sieht, stimmen ihn traurig. Mehr...

In Baden-Württemberg verzichten die Staatsanwälte darauf, bei Beschneidung wegen Körperverletzung zu ermitteln. Nun folgt Berlin. Beide Länder setzen das richtige Zeichen. Ein Kommentar. Mehr...

Nach einem Urteil wird heftig über die religiöse Beschneidung von Jungen gestritten. Ärzte, Eltern und Behörden sind verunsichert. In Berlin bleibt der Ritus nun unter strengen Voraussetzungen straffrei - es ist aber nur eine Lösung auf Zeit. Mehr...

Der Präsident des Deutschen Kinderschutzbundes, Heinz Hilgers, hat dafür plädiert, Beschneidungen nicht strafrechtlich zu verfolgen. Der Vorsitzende des Berufsverbands der Kinder- und Jugendärzte, Wolfram Hartmann, bezeichnete die Position des Ethikrates hingegen als Skandal. Mehr...

Im Streit um religiöse Beschneidungen zeichnet sich im Ethikrat eine Mehrheit für eine Betäubungsvorschrift ab. Der Hamburger Rechtswissenschaftler Reinhard Merkel hält eine Beschneidung ohne Betäubung "für rechtlich wie ethisch inakzeptabel". Der israelische Innenminister fordert jetzt in der Sache ein Machtwort von Merkel. Mehr...

Die Schoah unterbrach den Weg der Juden in die Moderne, auch darum halten sie an der Beschneidung fest. Mehr...

Der israelische Oberrabbiner Yona Metzger spricht in der Bundespressekonferenz über die deutsche Debatte zur Beschneidung. Er könne "keinen Antisemitismus" erkennen. Gleichzeitig unterstreicht der Oberrabbiner die Bedeutung der Beschneidung für Juden. Mehr...

Es ist natürlich schön, dass die Deutschen ihre Haltung zu den Menschenrechten derart modifiziert haben, dass sie heute glauben, den Juden darin Unterricht erteilen zu können. Mehr...

In die Debatte über ein Verbot religiöser Beschneidung schaltet sich nun auch die hessische Piratenpartei ein - und bezieht klar Position. Mehr...

Tarek Al-Wazir, Hessens bekanntester Politiker mit Migrationshintergrund, hat klare Ansichten zum Leben zwischen und mit den Kulturen. Im FR-Interview spricht er über die Bedeutung von Religion und die Probleme Jugendlicher in seiner Heimat Offenbach. Mehr...

Warum die Beschneidung vor Gericht gezerrt wurde, Rauchen während der Schwangerschaft aber nicht, wird noch geklärt. Es könnte mit dem Verhältnis der Deutschen zur Religion zu tun haben. Mehr...

Die Frage, ob Religionsfreiheit höher zu werten ist als das Recht auf körperliche Unversehrtheit, ist entscheidend in der aktuellen Debatte über Beschneidung. Die Auseinandersetzung folgt einer Logik des Wertedenkens, in der Toleranz nicht vorgesehen ist. Mehr...
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