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Blockupy Frankfurt
Demonstration und Protest - in Frankfurt wächst der Protest gegen das Sparen in der Euro-Krise.

19. Mai 2012

Blockupy Frankfurt : Ein Sieg für Blockupy

Bunt, laut, friedlich: Rund 25000 Menschen beteiligten sich an der Blockupy-Großdemonstration.  Foto: dpa

Vorab wurde fast nur über die mögliche Randale berichtet. Doch die mit 25000 Teilnehmern größte Demonstration, die Frankfurt seit Jahren erlebt hat, bleibt friedlich. Das Blockupy-Bündnis hat sein Ziel erreicht. Eine Chronik des Tages aus Sicht unserer Reporter.

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18.11 Uhr: Auf der Blockupy-Schlußkundgebung wid der Rücktritt des Frankfurter Ordungsdezernenten Markus Frank und des hessischen Innenministers Boris Rhein (beide CDU) gefordert.

17.28 Uhr: Klaus Ernst, Bundesvorsitzender der Linken, kündigt ein parlamentarisches und gerichtliches Nachspiel zu dem Blockupy-Verboten an.

17.24 Uhr: Aufgebrachte Westend-Bewohner melden sich in der Redaktion und klagen über tieffliegende Polizeihubschrauber. Beschwerden bei der Polizei würden abgewehrt mit dem Hinweis, es gebe eine "Demonstrationsgroßlage". Dabei ist die nun eigentlich vorbei.

17.14 Uhr: Und auch die ersten Reaktionen von Politikern laufen nun über den Ticker:

SPD-Generalsekretärin Andrea Nahles kritisierte das Verbot fast aller Proteste. „Das lässt die Befürchtung zu, dass hier das Recht auf Versammlungsfreiheit nicht sehr ernst genommen wird“, sagte Nahles einer Mitteilung zufolge. Es sei richtig, in Frankfurt gegen die Übermacht der Banken zu demonstrieren.

Der Landtagsabgeordnete Timon Gremmels (SPD) forderte über Twitter, der Landtag solle die Verhältnismäßigkeit des Polizeieinsatzes „sachlich diskutieren“.
Die Bundesgeschäftsführerin der Grünen, Steffi Lemke, bezeichnete die Einschränkung der friedlichen Proteste in Frankfurt als überzogen. Die Demonstrationsfreiheit sei eines der höchsten Güter unserer Demokratie, sagte Lemke einer Mitteilung zufolge. (dpa)

17.10 Uhr: Blockupy-Aktionen gab es übrigens nicht nur in Frankfurt. DAPD meldet: Kapitalismuskritiker haben ihren Frust an diesem Wochenende nicht nur in Frankfurt am Main zum Ausdruck gebracht, sondern auch an zwei ausländischen Vertretungen der Bundesrepublik. Aufnahmen, die im Internet veröffentlicht wurden, zeigen, wie mehrere Dutzend Aktivisten am Freitag beim deutschen Honorarkonsul in Venedig aufliefen. Am Samstag kamen zudem vor der Botschaft in Wien etwa 30 Aktivisten zusammen. Das Auswärtige Amt bestätigte der dapd diese Vorfälle.

17.06 Uhr: Die Demonstration scheint zu Ende zu gehen. Besetzt wurde trotz aller Verbote etwas - nämlich die Taunusanlage. Dort feiern jetzt tausende ein spontanes Volksfest, das die Stadt leider nicht wollte.

16.59 Uhr: Eine erste Bilanz der Polizei: Zirka 20000 bis 25000 Demonstranten, darunter einige hundert "Gewalttätige". Das Ergebnis bislang: Zwei gezündete Böller und kleinere Rangeleien. Aber keine Verletzten keine Festnahmen. Die Demonstration löst sich angeblich allmählich auf. Wir bleiben aber weiter vor Ort.

16.42 Uhr: Blockupy hat gewonnen. Von den Schreckensszenarien der Stadt ist keines eingetreten, die martialischen Auftritte der Polizei haben die Blockupier auf die subversivste Art erwidert, die möglich ist: mit einem Lächeln. Mehr als 25000 Menschen sitzen jetzt in der Taunusanlage, zwischen den Bäumen hallt Musik. Es ist die größte Demonstration, die Frankfurt in diesem Jahrtausend erlebt hat, sie ist bunt, laut und friedlich.

16.07 Uhr: Die Autonomen bleiben friedlich. Sie lassen sich nicht provozieren, nicht von der Polizei, nicht von einer Filiale der Commerzbank am Opernplatz und auch nicht von den Glastürmen der Deutschen Bank. Sie gehen einfach dran vorbei und skandieren: "A-Anti-Antikapitalista!"

15.56 Uhr: Sprechchöre in Richtung Polizei: "Ihr macht euch lächerlich."

15.48 Uhr: Die Spitze des Zuges zieht an den Türmen der Deutschen Bank vorbei. Der Stadtverordnete Lothar Reininger ( Linke) ist als Demo-Ordner aktiv. Über Megafon fordert er die Leute auf, sich einzuhaken und Reihen über die gesamte Breite der Straße zu bilden. Sein Wille geschieht.

15.45 Uhr: Die Blockupy-Veranstalter bewerten die Großdemonstration mit mehr als 25.000 Menschen aus ganz Europa schon jetzt als Erfolg. "Trotz der andauernden Diffamierung unseres Protests und der Verbotsorgie durch die Stadt Frankfurt ist es uns gelungen, den europäischen Widerstand gegen die unsoziale und undemokratische Kürzungspolitik an einen ihrer Ausgangspunkte – den Finanzstandort Frankfurt – zu tragen", sagt Blockupy-Sprecher Christoph Kleine.

15.42 Uhr: Der schwer bewachte Teil der Demonstranten erreicht den Eschenheimer Turm. Etwa 500 Autonome werden hier von mindestens doppelt so vielen Polizisten begleitet. Immer wieder gibt es Aufrufe, sich nicht provozieren zu lassen.

15.39 Uhr: Die Spitze des Demonstrationszuges wartet an der Deutschen Bank darauf, dass der Zug aufschließt. Ein Großaufgebot sichert die Türme.

15.27 Uhr: Die Spitze des Demonstrationszuges nähert sich dem Opernplatz.

15.08 Uhr: Autonome fordern die Polizei auf, sich von ihrem Block fernzuhalten. Es gibt kleinere Schubsereien. Die Lage ist aber weiterhin entspannt.

15.06 Uhr: Die Polizei bewacht massiv eine Gruppe von Demonstranten, darunter die Antifa. Etliche Hundertschaften gepanzerter Einsatzkräfte begleiten den Zug an der Kreuzung Kurt-Schumacher-Straße und Battonnstraße.

15.05 Uhr: Die Veranstalter fordern die Demonstranten auf, sich in einer Reihe zu formieren und keine Lücken entstehen zu lassen, in die sich Polizisten mischen könnten.

15 Uhr: Ein Polizeisprecher teilt der Nachrichten-Agentur dapd mit, unter den Demonstranten seien auch immer wieder potenziell gewalttätige vermummte Mitglieder der linken Szene gesichtet worden.

14.57 Uhr: In der Schweizer Straße haben Geschäfte und Banken geschlossen.

14.51 Uhr: Kurz vor der Konstablerwache werden kleine Bengalos gezündet, orangefarbener Rauch steigt auf, der sich aber schnell verzieht.

14.45 Uhr: Die Polizei ist jetzt doch mit behelmten Hundertschaften im Demonstrationszug, obwohl es dafür keinen Anlass gibt. Ein Sprecher des Blockupy-Bündnisses beklagt, die Einsatzkräfte wollten provozieren.

14.42 Uhr: Der Zug setzt sich wieder in Bewegung.

14.32 Uhr: Die Spitze des Demonstrationszuges hält in Höhe der Konstablerwache, um auf den Zug zu warten. Am Untermainkai staut es sich.

14.30 Uhr: An der Konstablerwache hat eine kleine Gruppe von Demonstranten eine Kette gebildet und sich einer Gruppe der Polizei gegenüber gestellt.

14.30 Uhr: Die Blockupy-Veranstalter rufen die Demonstrationsteilnehmer via Twitter dazu auf friedlich zu bleiben und sich nicht von der Polizei provozieren zu lassen.

14.07 Uhr: Die Polizei fordert die Demonstranten auf, langsamer zu werden, damit der Zug zusammengeführt werden kann und alle gemeinsam demonstrieren. Nach neuesten Angaben der Blockupy-Veranstalter sind 25.000 Menschen auf der Straße, die Polizei spricht von 20.000 Teilnehmern.

14.04 Uhr: Die Demonstranten bedanken sich immer wieder lautstark bei der Polizei dafür, dass diese die Stadt selbst blockiert.

14 Uhr: Die italienischen Demonstranten, die im Zug eine starke Gruppe bilden, werden jetzt doch von der Polizei begleitet. Sie machen sich lustig über die Einsatzkräfte, singen höhnisch, "seht mal, da läuft die Polizei".

13.56 Uhr: Am Baseler Platz setzt sich eine Hundertschaft von Polizisten in Gang, um dem Demonstrationszug zu folgen.

13.55 Uhr: Das Ende des Zuges bilden Trommlergruppen.

13.45 Uhr: Auf einem Plakat steht: "Ich dachte, ich wohne in Frankfurt und nicht in einem Hochsicherheitstrakt." Auf anderen Spruchbändern werden Innenminister Boris Rhein und Ordnungsdezernent Markus Frank (beide CDU) durch den Kakao gezogen. Der Demonstrationszug ist vor 45 Minuten gestartet. An der Friedensbrücke ist das Ende des Zuges noch immer nicht in Sicht.

13.43 Uhr: Die Polizei hält sich auffällig zurück. Der Zug wird nicht begleitet, die Einsatzkräfte stehen in kleinen Trupps in Seitenstraßen und unten am Mainufer. "Ihr seid so lächerlich", rufen dir Demonstranten.

13.40 Uhr: Die Linke stellt die größte Gruppe, gefolgt von Attac, den Gewerkschaftern und der Antifa

13.25 Uhr: Im Zug laufen Gruppen aus Italien, Spanien, Griechenland. Und eine Gruppe, die immer wieder ruft: "Ole, Ole, Ole, Kommunismus, Ole, Ole." Die Polizei schätzt die Zahl der Teilnehmer mittlerweile auf über 13.000.

13.15 Uhr: In den Demonstrationszug haben sich auch Gewerkschafter gegen Stuttgart 21 eingereiht, Friedensbewegte, Punks und Tierbefreiungsaktivisten. Alle fordern Solidarität mit Griechenland.

13.04 Uhr: Es geht los. Der Zug bewegt sich in Richtung Friedensbrücke und biegt davor linkls ab zum Mainufer. Nummern und Ermittlungsausschuss werden durchgesagt. Falls wieder welche festgenommen werden.

13 Uhr: Die Auftaktkundgebung ist beendet. Der Demonstrationszug nimmt allmählich Aufstellung. In den ersten 15 Reihen dürfen nur Menschen vom Blockupy-Bündnis laufen und auch nur Blockupy-Symbole zeigen, heißt es. Danach folgen internationale Organisationen, dann Attac und Linke sowie Gewerkschaften. Danach alle anderen. Der Ablauf ist gut organisiert.

12.45 Uhr: Auf der Bühne singt eine Frau, die sich Kleingeldprinzessin nennt. Zwischen ihren Liedern ruft sie in die Menge, es gehe nicht um ein Stück vom Kuchen, es gehe um die ganze Bäckerei. Vor der nächsten Bäckerei in der Gutleutstraße steht die Polizei mit mehreren Hundertschaften. Und passt auf, dass nichts passiert.

12.40 Uhr: Nach ersten Schätzungen nehmen mindestens 10.000 Menschen an der Auftaktveranstaltung auf dem Baseler Platz teil. Die Zahl wird auch von der Polizei bestätigt.

12.30 Uhr: Ein fantastisches Demo-Wetter. Die Sonne strahlt, ein leichter Wind erfrischt. Trotzdem recken viele Demonstranten ihre Mittelfinger in den Himmel. Dort kreist ein Polizei-Hubschrauber.

12.16 Uhr: Der Baseler Platz ist randvoll mit Menschen. Immer mehr drängen vom Hauptbahnhof in Richtung Main. Ganz vorn stehen Gewerkschafter, Linke, Attac. Sie haben Fahnen und Luftballons dabei. Gleich dahinter steht die Antifa, die meisten schwarz gekleidet.

12 Uhr: Der Blockupy-Protest ist international: Auf dem Baseler Platz kommen Blockupy-Aktivisten aus allen möglichen Ländern zusammen. Vor allem viele Franzosen nehmen an dem Protest teil. Das ist an den vielen Transparenten in französischer Sprache zu sehen.

11.40 Uhr: Demonstranten versammeln sich auf dem Baseler Platz in der Nähe des Frankfurter Hauptbahnhofs, wo um 12 Uhr die Auftaktkundgebung für die geplante Großdemonstration beginnen wird. Es sind nur wenige Polizisten auf dem Platz. Die Polizeibeamten halten sich zurück, wirken entspannt, berichtet ein Demonstrant über Twitter.

11.24 Uhr: Die Polizei macht Kontrollen auf den Stadtautobahnen A 661, 66 und 648 in Richtung Frankfurter Innenstadt. Autofahrer werden mit Schildern auf Baustellen hingewiesen. Die Fahrbahnen werden verengt. Tatsächlich handelt es sich aber nicht um Baustellen, sondern um Blockupy-Kontrollen. Busse und Kleinbusse werden angehalten und die Insassen kontrolliert. Die Polizei versuche, Menschen davon abzuhalten, an der Großdemonstration in der Frankfurter Innenstadt teilzunehmen, berichtet das Blockupy-Bündnis über Twitter

11.15 Uhr: Florian Böhm von den Piraten des Kreisverbandes Wartburgkreis/Eisenach twittert, dass Demonstranten zurzeit mit der S-Bahn ohne Kontrollen zum Frankfurter Hauptbahnhof gelangen können. Er empfiehlt Demonstranten, außerhalb der Stadt zu parken und mit der S-Bahn anzureisen.

11 Uhr: HR meldet, dass Banken in Frankfurt, beispielsweise im Stadtteil Bornheim, wegen der Blockupy-Demonstration vorsorglich Zugänge zu Geldautomaten gesperrt haben.

10.50 Uhr: Polizei sperrt Zufahrt zum Frankfurter Stadtzentrum über Miquelallee und aus Richtung Offenbach, berichtet das Blockupy-Bündnis über Twitter.

10 Uhr: Polizeikontrollen an der Ortseinfahrt Frankfurt-Süd, Mörfelder Landstraße, Richtung Kennedy-Allee, auf Höhe der Commerzbank-Arena.

9.55 Uhr: Polizei meldet, dass die Nacht zu Samstag „absolut entspannt und friedlich“ verlaufen sei.

9.50 Uhr: Polizei kontrolliert Personen in Zügen nach Frankfurt, berichtet das Blockupy-Bündnis über Twitter.

Seit dem frühen Morgen: Blockupy-Demonstranten reisen mit Bussen und Zügen an.

Berichterstattung: Felix Helbig, Laura Wagner und Georg Leppert, Fotografen: Alex Kraus und Chris Hartung.

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