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Große Koalition
Von der Bundestagswahl zur Bildung der Großen Koalition.

24. September 2013

Bundestagswahl Koalition: Seehofer gegen Schwarz-Grün

CSU_Chef Horst Seehofer will nicht mit den Grünen über eine Koalition verhandeln.

CSU-Chef Horst Seehofer spricht sich gegen die Bildung einer Schwarz-Grünen Koalition aus. Er kritisiert die Partei für den "Geist der Bevormundung" und hat ein Problem mit der Vergangenheit von Trittin und Beck.

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CSU-Chef Horst Seehofer spricht sich gegen die Bildung einer Schwarz-Grünen Koalition aus. Er kritisiert die Partei für den "Geist der Bevormundung" und hat ein Problem mit der Vergangenheit von Trittin und Beck.

München/Berlin –  

Nach der Bundestagswahl will CSU-Chef Horst Seehofer keine Gespräche mit den Grünen über eine mögliche Koalition mit der Union führen. "Ich werde solche Gespräche jedenfalls nicht führen, damit hat sich das", sagte Seehofer dem Magazin "Der Spiegel" laut einer Mitteilung vom Dienstag. Die Grünen präge ein "Geist der Bevormundung", ergänzte er zur Begründung.

Hinzu komme "die Vergangenheit von Jürgen Trittin und Volker Beck", sagte Seehofer, der damit auf Vorwürfe gegen den bisherigen Chef der Bundestagsfraktion und den bisherigen Parlamentarischen Geschäftsführer der Grünen anspielte, sie hätten sich in den Anfangsjahren der Partei nicht stark genug von Bestrebungen abgegrenzt, Sex mit Kindern zu entkriminalisieren. "Das hat mich aufgeregt wie schon lange nichts mehr, für mich ist da eine Grenze überschritten", sagte Seehofer.

Streit um die Pkw-Maut

Der bayerische Ministerpräsident betonte, dass er noch vor möglichen Verhandlungen mit der SPD über eine große Koalition eine Grundsatzeinigung mit der CDU im Streit um eine Pkw-Maut anstrebe. "Der inhaltliche Korridor einer möglichen Entscheidung wird klar sein, bevor sich CDU und CSU mit der SPD treffen", sagte Seehofer der Zeitschrift. Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) und er hätten "es inzwischen zu einem Höchstmaß an Harmonie gebracht, was solche Entscheidungen angeht".

Die Union war bei der Bundestagswahl am Sonntag mit Abstand stärkste Kraft geworden, braucht aber einen Koalitionspartner. Der bisherige Bündnispartner FDP scheiterte an der Fünfprozenthürde. Im Gespräch ist vor allem eine große Koalition mit der SPD, aber auch ein Bündnis mit den Grünen.

Einer möglichen Rot-Rot-Grünen Koalition erteilte SPD-Generalsekretärin Nahles eine Absage.

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(afp/dak)

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