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Campus
Campus-News: Studium und Studenten-Leben an den Hochschulen im Rhein-Main-Gebiet

30. November 2012

Hochschule : School of Finance kann umziehen

 Von 
Das Gebäude der ehemaligen Finanzdirektion wird wohl abgerissen.  Foto: Andreas Arnold

Weil es im alten Gebäude zu eng ist, kauft die Frankfurt School of Finance ein neues Grundstück. Der Haken daran: Das neue Areal ist mit einem giftigen Stoff kontaminiert.

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Der Kaufpreis ist ausgehandelt, die Hochschulgremien haben zugestimmt, das Plazet des Haushaltsausschusses im Landtag gilt als Formsache: Die Frankfurt School of Finance and Management kann umziehen. Von 2016 an will die private Hochschule, die sich auf Wirtschaftswissenschaften spezialisiert hat, das Gelände an der Adickesallee nutzen, auf dem einst die Oberfinanzdirektion und das Sozialgericht beheimatet waren.

Derzeit ist das Areal eine Brache. Das leerstehende Hochhaus, das die Oberfinanzdirektion nutzte, sei mit dem umweltgefährdenden Stoff Naphtalin kontaminiert, sagte der hessische Finanzminister Thomas Schäfer (CDU) am Donnerstag bei einem Termin in der Frankfurt School. Allein deshalb dürfte das Land froh sein, das Gebäude los zu sein.

6,3 Millionen Euro zahlt die Frankfurt School für das 30.000 Quadratmeter große Grundstück. Außerdem übernimmt die Hochschule, die derzeit im Ostend angesiedelt ist, die Kosten für Abriss und Entsorgung der alten Gebäude. Das dürfte sich auf etwa 3,7 Millionen Euro belaufen.

Endlich mehr Platz

Zwar steht die Oberfinanzdirektion unter Denkmalschutz. Doch schon alleine wegen der Schadstoffbelastung geht Schäfer davon aus, dass das Landesamt für Denkmalpflege einem Abriss des Hochhauses zustimmen wird. Der sogenannte Präsidialvorbau vor dem Gebäude sei aber unbelastet und müsse deshalb erhalten bleiben. Um den Campus zu planen, hat die Frankfurt School einen Architektenwettbewerb ausgeschrieben. Im Frühling 2013 will sie die Ergebnisse vorstellen.

Mit den Neubauten löst die Hochschule ihr Platzproblem. 1250 Studenten sind für Bachelor- und Masterprogramme eingeschrieben. Viel zu viele für das Gebäude an der Sonnemannstraße, zumal die Zahl der Weiterbildungen, die die Frankfurt School anbietet, stetig zugenommen hat.

Die Hochschule musste deshalb Räume in der Nachbarschaft mieten. Zum anderen will Präsident Udo Steffens den „neuen Anforderungen des Hochschulbetriebs“ Rechnung tragen. Die Zeit, als Studenten nach dem Seminar direkt nach Hause fuhren und dort lernten, sei vorbei: „Die sind von 9.15 bis 18.45 Uhr hier“, sagte Steffens.

Daher brauche die Frankfurt School viel mehr Räume für Kleingruppen als bisher. Bis zum Jahr 2020 soll die Zahl der Studenten auf 1800 steigen. Zudem stellt sich Steffens einige exklusivere Bereiche vor, um dort etwa Fortbildungen für Führungskräfte anbieten zu können. Gerade private Einrichtungen seien darauf angewiesen, dass große Firmen ihre Mitarbeiter regelmäßig an die Hochschulen schickten: „Und die erwarten auch räumlich einen hohen Standard.“

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