"Wir sind auf dem Weg zur Normalität, aber noch nicht ganz dort angekommen", sagt Chef Martin Blessing. Die Commerzbank zelebriert trotz Milliardenverlust völlige Unaufgeregtheit. Von Antje Schüddemage
Der Vorstandsvorsitzende der Commerzbank, Martin Blessing (24.02.2010).
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Der Vorstandsvorsitzende der Commerzbank, Martin Blessing (24.02.2010).
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Frankfurt a.M. "Wir sind auf dem Weg zur Normalität, aber noch nicht ganz dort angekommen", schickt Martin Blessing zu Beginn der Bilanzpressekonferenz der Commerzbank voraus. Der Chef der zweitgrößten deutschen Bank gibt sich locker und entspannt - ja ganz normal.
Das ist einerseits kein Wunder, da der ad hoc schon am Dienstag bekanntgegebene Verlust seines Instituts von 4,5 Milliarden für das Jahr 2009 bereits kein Aufreger mehr war. Andererseits scheint diese Normalität auch ein Stück weit Taktik zu sein.
Denn was ist schon normal an einer deutschen Privatbank, die nach wie vor am Tropf des Staates hängt und nur wenig Ambitionen hat, dies vor 2012 zu ändern? Und wie reagiert der Chef eines Dax-Konzerns am besten auf die Spekulationen am Markt über eine Kapitalerhöhung seiner teilverstaatlichten Bank? Mit totaler Unaufgeregtheit, ganz normal eben - selbst wenn die Aktie, wie im Fall der Commerzbank, mit einem hohen Kursverlust reagiert.
So verlor das Papier am Mittwoch bis kurz vor Redaktionsschluss rund vier Prozent (nach fast 6,5 Prozent am Dienstag) während Blessing der versammelten Presse seine Rückzahlpläne für die 18,2 Milliarden Euro Staatshilfe erläuterte: Denkbar sei durchaus "an den Kapitalmarkt zu gehen und heutige und zukünftige Aktionäre um Geld zu bitten", sagte Blessing.
Dresdner/Commerzbank - Gewinner/Verlierer
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Dresdner/Commerzbank - Gewinner/Verlierer
Verspekuliert: Stefan Jentzsch - Der Chef der verlustreichen Investmentbank Dresdner Kleinwort, muss gehen.
Machtgewinn: Achim Kassow - Der Chef des Privat- und Firmenkundengeschäfts der Commerzbank bleibt in dieser Position. Für ihn ein Machtgewinn, denn sein Bereich profitiert am meisten von der Übernahme des Wettbewerbers.
Fusionsverlierer: Andree Moschner - Er zeichnete im Dresdner-Vorstand für Produkte für Privat- und Firmenkunden verantwortlich. Moschner hat Glück im Unglück. Einen Posten im Commerzbank-Vorstand bekommt er zwar nicht, außen vor bleibt er aber trotzdem nicht. Wie die Dresdner Bank mitteilte, soll er zum Jahreswechsel in den Allianz-Vorstand einziehen und dort für das deutsche Bankgeschäft des Versicherungskonzerns tätig sein. Dazu gehört vor allem das Geschäft der Oldenburgischen Landesbank, die bei der Allianz verbleibt.
Erfolgloser Rebell: Andreas Georgi - Der für den Vertrieb zuständiger Privatkundenchef der Dresdner Bank soll heftig gegen die Übernahme rebelliert haben. Genutzt haben wird es ihm nicht gerade: Auch er zieht nicht in den Vorstand ein.
Fusionsgewinner: Michael Reuther - Der oberste Investmentbanker der Commerzbank darf sich freuen. Er darf sich aus den Resten des grünen Wettbewerbers raussuchen, was zu seinem bodenständigen Geschäftsmodell passt.
An Bord geblieben: Eric Strutz - Der Finanzvorstand der Commerzbank bleibt erwartungsgemäß auch nach der Fusion an Bord. Dass er gehen würde, hätte kaum jemand erwartet, schließlich dürfte er den Deal mitausgehandelt haben.
Auf Jobsuche: Franz Herrlein - Der im Vorstand für den reibungslosen Ablauf des operativen Geschäfts verantwortlich ist, muss sich wohl nach einem neuen Job umsehen. Ein typischer Fall von doppelt besetzter Funktion.
Pech gehabt: Klaus Rosenfeld - Der Finanzchef der Dresdner Bank hat keine Zukunft bei der fusionierten Commerzbank. Finanzchefs leben generell gefährlich: Mehr als einen braucht selbst ein großes Geldinstitut nun einmal nicht. Inzwischen ist Rosenfeld beim Autozulieferer Schaeffler untergekommen. Gemütlich ist es auch dort nicht.
Die Chefs von Commerzbank und Dresdner Bank demonstrieren Einigkeit - doch an der Verteilung der Rollen gibt es keinerlei Zweifel. Wir zeigen die Gewinner und Verlierer. Kopf auf Zeit gerettet: Herbert Walter - Früher Vorstandschef der Dresdner Bank, zieht nach der Übernahme zunächst als Marketing-Chef in den von Martin Blessing geführten Vorstand der Commerzbank ein. Er ist der Einzige der grünen Truppe, der bleibt. Allerdings nicht lange. Er gibt den Job schon bald auf.
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Plaßmann karikiert die Banker und Manager
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Plaßmann karikiert die Banker und Manager
Frankfurter Rundschau vom 30. März 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 28. Oktober 2008.
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Frankfurter Rundschau vom 8. November 2008.
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Frankfurter Rundschau vom 10. Januar 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 12. März 2009
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Frankfurter Rundschau vom 25. Februar 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 21. März 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 18. Februar 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 2. Februar 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 26. Januar 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 23. Januar 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 15. Januar 2009.
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Frankfurter Rundschau vom 6. November 2008.
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Frankfurter Rundschau vom 25. Oktober 2008.
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Frankfurter Rundschau vom 18. Oktober 2008.
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Frankfurter Rundschau vom 9. Oktober 2008.
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Frankfurter Rundschau vom 7. Oktober 2008.
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Frankfurter Rundschau vom 1. Oktober 2008.
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Frankfurter Rundschau vom 26. September 2008.
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Frankfurter Rundschau vom 22. September 2008.
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Frankfurter Rundschau vom 17. September 2008.
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Machtphantasien (FR vom 18.7.2011)
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Konzerne - die größten Geldvernichter weltweit
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Konzerne - die größten Geldvernichter weltweit
Platz 19: Mizuho. Japans zweitgrößte Bank will durch die Ausgabe neuer Aktien bis zu fünf Milliarden. Euro einsammeln - das reicht gerade für den 2008er Verlust von 5,8 Milliarden Dollar.
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Platz 18.: Flextronics. Das einstige Startup-Unternehmen der IT-Branche ("Xbox") hat mit 6,1 Milliarden den höchsten Branchen-Verlust.
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Platz 17: Lyondell Basell. Der drittgrößte Petrochemiekonzern, der überwiegend dem Russen Len Blawatnik gehört, erwägt angesichts von 7,3 Milliarden Verlust die Flucht in die Insolvenz
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Platz 16: Bayerische Landesbank. Die zweite im Münchner Duo Infernale ist mit 2008er Zahlen von minus 7,4 Milliarden Dollar ebenfalls nur mit einem Teil des Gesamtschadens erfasst.
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Platz 15: Credit Suisse. Eine Schweizer Bank-Bilanz, die mit 7,6 Milliarden Verlust mehr Löcher aufweist als jeder Emmentaler.
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Platz 14: Alcatel: Auf den Stahlboom folgt die Stahlflaute. Das verschafft den Franzosen 7,6 Milliarden Miese.
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Platz 13: Hitachi. Auch die Japaner lernen in der Krise, was es heißt, mehr auszugeben als einzunehmen. 7,8 Milliarden fehlen den Söhnen Nippons.
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Platz 12: HRE. Die deutschen Farben in der Hitliste der Kapitalvernichter vertritt - wie könnte es anders sein - auch Hypo Real Estate. Die gelisteten rund acht Milliarden Verlust im Jahr 2008 stellen aber allenfalls die Spitze des Eisbergs dar.
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Platz 11: Delta Airlines. Mit 8,9 Milliarden Defizit fliegen die Amerikaner eine scharfe Kurve zurück. Fast die Hälfte vom Umsatz geht flöten.
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Platz 10: Pemex. Auch der mexikanische Staatskonzern kann von den Schwankungen am Rohöl-Weltmarkt nicht profitieren. Mit gut zehn Milliarden Miesen gehört er zu den Top-Ten-Losern.
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Platz 9: Time Warner. Die Ehe mit dem Internet-Anbieter AOL bekommt dem größten Medienkonzern offenbar nicht gut - 1 3,4 Milliarden Verlust ist fast ein Viertel des Umsatzes.
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Platz 8: HBOS. Die Verluste der britischen Bank in Höhe von 13,8 Milliarden Dollar macht das Traditionshaus reif für eine Übernahme durch den Konkurrenten Lloyds.
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Platz 7: Ford. Die Krise der Spritfresser im Straßenverkehr macht auch vor der Nummer zwei des angeschlagenen US-Autokartells nicht halt. Mit 14,7 Milliarden Miesen schaffen die Detroiter nur halb so viel wie Nachbar GM.
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Platz 6: Conoco Philips. Der Jet unter den Ölkonzernen gehört zwar zusammen mit fünf anderen Petro-Riesen zu den Spitzenreitern der Umsatzstärksten. Doch während Exxon, Shell und BP die höchsten Profite aller Unternehmen verbuchen, bringen es die Jet-Leute auf beachtliche 17 Milliarden Verlust.
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Platz 5: UBS. Die sonst so soliden Schweizer schaffen es, rote Zahlen in Höhe von 19,3 Milliarden Dollar anzuhäufen. Als Landeplatz für Steuerflüchtlinge hat sich die Bank diskreditiert.
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Platz 4: Citigroup. Das Flaggschiff des US-Finanzkapitals hat mit 27,7 Milliarden Minus Aussichten, beim krisenbedingten "Schiffe versenken" vorne mit dabei zu sein.
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Platz 3: General Motors. Die Fortune-Liste der größten Konzerne spiegelt den Absturz des einst umsatzstärksten Konzerns der Welt wider: Von Platz eins auf mittlerweile Platz 18. Aber zumindest bei den größten Staatskonzernen und bei den führenden "money losern" mischt GM mit 30,8 Milliarden Miesen noch vorne mit.
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Platz 2: Royal Bank of Scotland. Auch der monarchistische Name des 1727 gegründeten Instituts schützt nicht vor Verlusten in Höhe von 43,2 Milliarden Dollar. Da helfen die Kreditkarten nichts mehr, die der Finanzdienstleister vertreibt.
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Platz 1: Fannie Mae. Entstanden ist der Name aus der Abkürzung Federal National Mortgage Association, FNMA. Die weltweit größte Hypothekenbank wird 2008 mit 58,7 Milliarden Dollar Verlust Weltmeister unter den Kapitalvernichtern. Das erst 1968 privatisierte Institut ist einer der größten Verstaatlichungsfälle - und somit auch mit das größte Fiasko aller Unternehmensprivatisierungen.
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Platz 21: Die Fluglinie United Airlines fliegt dem Konkurrenten Delta nach in die Verlustzone (4;9 Milliarden).
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Platz 22: Dexia Gruppe. Auch die Brüsseler Bank braucht Staatshilfe. Ihr fehlen 2008 rund 4,9 Milliarden.
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Platz 23: Macy's. Der traditionsreiche US-Warenhauskonzern verkauft durch die Krise deutlich weniger. Per Saldo fehlen 4,8 Milliarden.
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Platz 24: Coca Cola. Rote Zahlen auch mit der braunen Limonade. 4,4 Milliarden sind für den Getränke-Multi auch kein Pappenstiel.
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Platz 25: Toyota. Auf der Überholspur ziehen die japanischen Autobauer an GM vorbei an die Branchenspitze. Das Überholmanöver beschert ihnen 4,4 Milliarden Miese.
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Platz 26: Motorola. Im Boom der 90er Jahre lag der Handy-Hersteller voll im Trend. Jetzt sorgt der harte Wettbewerb für 4,3 Milliarden Verlust.
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Platz 27: KfW. Im Jahr 2007 sorgte die Fast-Pleite der Tochter IKB noch für einen dritten Platz bei den Verlierern. 2008 stehen die Frankfurter noch mit 3,8 Milliarden in der Verlustliste - halb so viel wie 2007.
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Platz 28: CPC. Der taiwanesische Ölkonzern kann im Spiel der Öl-Multis nicht mithalten - und baut 3,8 Milliarden Verlust auf.
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Platz 29: Panasonic. Mit billigen Handys, Fernsehern oder Videokameras kommt der Konzern in jedermanns Haushalt. Doch die Niedrigpreisstrategie beschert rote Zahlen (3,8 Milliarden).
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Platz 30: Sumitomo Mitsui. Der japanische Mischkonzern hat in seiner Heimat fast überall die Finger drin - das kostet ihn ein Defizit von 3,8 Milliarden.
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Platz 32: Allianz. Die deutsche Versicherung verliert 3,5 Milliarden Dollar.
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Platz 35: LBBW. Die Landesbank Baden-Württemberg macht 2,9 Milliarden Dollar Verlust.
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Platz 45: Deutsche Post. Auch Briefe austragen kann verlustreich sein: Die Deutsche Post verliert 2,4 Milliarden Dollar.
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Platz 49: DZ-Bank. Und noch ein deutsches Kreditinstitut: Die DZ-Bank verliert insgesamt mehr als 1,7 Milliarden Dollar.
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Das US-Fachmagazin Fortune hat die größten Miese-Macher aus dem Jahr 2008 ermittelt. Wir stellen sie vor - von Platz 20 bis 1 - und dann weitere hintere Plätze.
Platz 20: Deutsche Bank. Der hiesige Bankbranchenführer ist zwar längst wieder aus den roten Zahlen. Der Verlust von 5,6 Milliarden Dollar dürfte aber noch für einige Jahre zum steuersenkenden Verlustvortrag reichen.
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Derzeit sei aber keine Kapitalerhöhung geplant. Zunächst müsse das Institut mit der Integration der Dresdner Bank vorankommen. "Wir glauben, dass wir noch Zeit brauchen, dass wir den sichtbaren Beweis liefern müssen, dass wir in der Integration wie geplant unterwegs sind", sagte Blessing.
Die Commerzbank-Aktionäre mag das erleichtern. Zumal eine baldige Kapitalerhöhung angesichts der tiefroten Zahlen kurzfristig eher unrealistisch sein dürfte. Grundsätzlich rechnet Blessing damit, dass das Geldhaus mit einer Kombination verschiedener Maßnahmen die Staatshilfen zurückzahlt. Neben einer Kapitalerhöhung könnten die Mittel auch mit Beteiligungsverkäufen, einbehaltenen Gewinnen oder mittels Abbau von Risikopositionen in die Kasse kommen.
Abgesehen von der milliardenschweren Rückzahlungsverpflichtung sieht Blessing die Kapitalausstattung der Commerzbank aber als ausreichend an. Die Kernkapitalquote von 10,5 Prozent Ende 2009 sei mehr als die Bank für ihr Geschäftsmodell auf lange Sicht brauche, sagte der Vorstandschef.
"Eine Bandbreite von sieben bis neun Prozent ist vernünftig und auch ausreichend", betonte er - aber nur wenn und sobald sich die Märkte wieder normalisiert haben.