Rasant schnell hat es die Commerzbank geschafft, die Hilfen der Steuerzahler zurückzuzahlen. Doch heißt das schon, dass auch die Managergehälter wieder steigen sollten?
Commerzbank-Chef Martin Blessing ist ein großer Sportsfreund. Der schlaksige Manager verbringt angeblich jede freie Minute damit, seine Laufzeit beim Marathon zu verbessern. Sportlich sind auch die Zahlungsziele, die er sich für die Rückgabe der Staatshilfen gesetzt hat. Anfang 2009 hätte es kaum jemand für möglich gehalten, dass das Institut schon zweieinhalb Jahre später einen Großteil des Steuergelds zurückgezahlt haben würde. Da haben es Blessing und seine Kollegen wohl auch verdient, dass die gesetzliche Gehaltsdeckelung von 500.000 Euro im Jahr aufgehoben wird. Oder etwa nicht?
Eher nicht. Nach dem Wortlaut des Bankenrestrukturierungsgesetzes geht es zwar in Ordnung, wenn sich die Banker nun wieder höhere Bezüge gönnen. Sobald das Institut in der Lage ist, die Stille Einlage des Bundes zu bedienen, sprich Zinsen zu zahlen für die Staatshilfe, entfällt die Obergrenze für die Vorstandsgehälter. Dazu dürfen dann auch wieder dicke Bonuszahlungen kommen, weil mehr als die Hälfte der Staatshilfen zurückgezahlt sind.
Fair Play sieht aber anders aus. Solange der Steuerzahler das Kapitel „Rettung der Commerzbank“ nicht ohne Verluste abgeschlossen hat, sollten die Leistungsträger im Commerzbank-Turm Bescheidenheit an den Tag legen. Alles, was über der Gehaltsdeckelung liegt, gehört auf ein Sperrkonto, das nur in solchen Jahren Zinsen abwirft, in denen die Commerzbank schwarze Zahlen schreibt und Zinsen für die Stille Einlage zahlen kann. Über den Betrag verfügen sollten die Banker erst, wenn sie den Steuerzahlern die entstandenen Kosten komplett zurückgezahlt haben. Am besten branchenüblich mit Zins und Zinseszins.
Die Bilanzsummen der großen Banken
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Die Bilanzsummen der großen Banken
Auch bei der Commerzbank verdoppelten sich die Zahlen - in Klammern steht, wie viel Prozent die Steigerung seit 2005 ausmacht.
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Dagegen geht es bei der KfW langsamer bergauf.
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Die Landesbank Baden-Württemberg erlebt in dieser Zeit eine Steigerung um 3 Prozent
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Bergab ging es bei der Deutschen Zentral-Genossenschaftsbank.
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Bei der Bankenregulierung geht es vor allem darum, dass Banken nicht so groß werden, dass ihr Scheitern ganze Länder in die Krise reißt. Doch wie haben sich seit der Finanzkrise die Bilanzen verändert? Wir zeigen die großen deutschen Banken in Zahlen. An der Spitze steht die Deutsche Bank deren Bilanzsumme von 992,2 in 2005 auf 1906 Milliarden Euro in 2010 stieg.
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Mindestlöhne in Deutschland und Europa
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Mindestlöhne in Deutschland und Europa
... den Niederlanden auf Platz drei der Europäischen Hitliste, wo im Januar 2011 ein gesetzlicher Mindestlohn von 1424 Euro vorgeschrieben war.
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Die zweithöchsten Mindestlöhne in Europa gibt es in Irland mit monatlich 1462 Euro.
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Den höchsten Mindestlohn Europas beziehen die Arbeiternehmer in Luxemburg. 1758 Euro sind das dortige Minimum pro Monat.
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Großbritannien: 1139 Euro
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Bulgarien ist mit einem Mindestlohn von 123 Euro das Schlusslicht. In Deutschland gibt es keinen allgemeinen Mindestlohn per Gesetz. Lediglich...
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... in bestimmten Branchen gelten Mindestlöhne. Die Unterschiede - auch zwischen Ost und West - sind teils erheblich. Arbeitnehmer in der Abfallwirtschaft verdienen mindestens 8,24 Euro pro Stunde.
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Im Baugewerbe gilt im früheren Bundesgebiet ein Mindestlohn von 10,90 Euro, Arbeitnehmer in den neuen Ländern verdienen 1,40 Euro weniger.
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Dachdecker bekommen bundesweit mindestens 10,80 Euro pro Stunde.
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Im Elektrohandwerk gilt in den alten Bundesländern ein Mindeststundenlohn von 9,70, in den östlichen Ländern gibt es mindestens 8,40 Euro pro Stunde.
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Gebäudereiniger verdienen im Osten Deutschlands mindestens 7 Euro die Stunde, im früheren Bundesgebiet liegt der Mindestlohn bei 8,55 Euro.
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Als Maler und Lackierer bekommen ungelernte Arbeitnehmer mindestens 9,50 Euro pro Stunde, gelernte Arbeiter und Gesellen erhalten in den alten Bundesländern 11,50 Euro.
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Für die Pflegebranche garantiert das Gesetz in den neuen Bundesländern 7,50 pro Stunde, im Westen Deutschlands gibt es einen Euro mehr
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Wer in einer Wäscherei arbeitet, bekommt im Osten Deutschlands mindestens 6,50 pro Stunde, in den alten Ländern liegt der Mindestlohn bei 7,65 Euro.
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Die Statistiker der EU haben veröffentlicht, welche Länder Mindestlöhne haben und in welcher Höhe. In Belgien liegt der Mindestlohn bei 1415 Euro. Damit liegen die Belgier auf Platz vier, direkt hinter...
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