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Datenschutz
Bespitzelung, Datenklau, Elena, Swift - Wie steht es um den Datenschutz?

Von Steffen Hebestreit | 2 Kommentare

In Sachen Datenschutz sei unter Schwarz-Gelb "nichts Substanzielles geschehen", rügt Peter Schaar: Der Datenschutzbeauftragte stellt der Regierung ein verheerendes Zeugnis aus. Mehr...

Nicht so niedlich wie ein Pony - der Staats-Trojaner.

Die Piraten gehen gegen den Kauf eines Staatstrojaners durch das Bundeskriminalamt vor. Die Partei sieht darin einen Fall von Misswirtschaft - und hat das BKA beim Bundesrechnungshof angezeigt.  Mehr...

Im Streit um das Meldegesetz gab es nun eine Einigung.

Im Juni hatte der Bundestag das Meldegesetz verabschiedet - vor leeren Parlamentsrängen. Datenschützer machten Front, die Länder stoppten die Pläne. Nun wurde ein Bund-Länder-Kompromiss gebilligt. Mehr...

Bundesdatenschutzbeauftragter Peter Schaar (Archivbild).

Die Regierungsfraktionen wollen das umstrittene Gesetz für den Arbeitnehmer-Datenschutz noch im Januar verabschieden. Die Hast ist bedenklich, findet der Datenschutzbeauftragte des Bundes, Peter Schaar. Im Interview warnt er vor der neuen Regelung. Mehr...

Von Bettina Vestring | 3 Kommentare
Die Telefonica-Tochter O2 sammelt Kundendaten - und soll sie verkaufen.

Der Börsengang des Telefonanbieters O2 wird von einem neuen Angebot überschattet. Der O2-Mutterkonzern Telefonica will die Daten der Handy-Kunden teuer verkaufen - anonymisiert, wie der Konzern versichert. Datenschützer schlagen Alarm. Mehr...

Der Stecker eines Netzwerkkabels vor einem Server.

Ein neues europäisches Datenschutz-Recht ist überfällig. Doch der Entwurf, den die EU-Kommission im Januar vorlegte, stößt bei einer Anhörung im Bundestag auf harsche Kritik. Die Kommission wolle sich selbst zu viele Kompetenzen zuschustern. Mehr...

Im Streit um das Meldegesetz gab es nun eine Einigung.

Der Bundesrat stoppt das umstrittene Meldegesetz. Zur Nachbesserung wird es jetzt an den Vermittlungsausschuss überwiesen. Datenschützern geht das nicht weit genug.  Mehr...

Tschechiens Meldebehörden setzen auf Computer statt Akten. Der Datenschutz soll dabei dabei gewahrt bleiben.

Wer soll unter welchen Umständen Zugriff auf die Daten vom Meldeamt haben? Darüber wird in Deutschland weiter heftig gestritten. Wie man mit dieser heiklen Frage umgehen kann, zeigt das neue tschechische Melderegister, das dieser Tage in Betrieb gegangen ist. Mehr...

Von Steffen Hebestreit | 3 Kommentare
Eine gute Woche nach dem Beschluss des Bundestages laufen Datenschützer und Opposition Sturm gegen das neue Meldegesetz.

Erst scheitert die Union mit der Idee eines zentralen Melderegisters, die FDP wird gar nicht erst gefragt. Dann gibt das Bundesinnenministerium Starthilfe - am Ende winkt der Bundestag das umstrittene Meldegesetz in Rekordzeit durch. Noch immer sind nicht alle Fragen geklärt. Eine Chronik.  Mehr...

Von Steffen Hebestreit | 4 Kommentare
        

Zugriff auf das Private: Das Meldegesetz sollte die leichte Weitergabe personenbezogener Daten ermöglichen.

Der Streit um das neue Meldegesetz entzweit die CSU. Parteichef Seehofer spricht von einem dickem Fehler der eigenen Abgeordneten. Die weisen den Vorwurf zurück. Mehr...

Die umstrittenen Änderungen im Meldegesetz sind nach Angaben von CSU-Innenexperte Hans-Peter Uhl auf Wunsch der Meldeämter eingefügt worden. Foto: Karlheinz Schindler/Archiv

Die umstrittenen Änderungen im Meldegesetz sind nach Angaben von CSU-Innenexperte Hans-Peter Uhl auf Wunsch der Meldeämter eingefügt worden. Mehr...

Von Jutta Ochs | 4 Kommentare
        

Beispiel Hessen: Formular für den Widerspruch (Ausriss).

Ämter, Behörden, Parteien: Sie alle fragen Personendaten bei den Meldeämtern ab. Schon die bisherige Praxis, Daten gegen Bezahlung weiterzugeben, ärgert viele Bürger. Mehr...

Von Daniela Vates | 1 Kommentar
Von der Gesetzesnovelle würden vor allem Adresshändler profitieren, die Millionen von Datensätzen zu Werbezwecken verkaufen.

Der Innenausschuss des Bundestags hat das neue Meldegesetz in einem zentralen Punkt umgeschrieben. Die Regierung gibt sich empört und distanziert sich in Rekordzeit von dem Bundestagsbeschluss – aber handelten die Abgeordneten wirklich ohne Auftrag? Mehr...

Von Daniela Vates | 12 Kommentare
Setzt auf die Einwilligungslösung: Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU).

Meldeämter dürfen künftig Adressen an Werbefirmen oder Umfrageinstitute weitergeben, solange Bürger nicht widersprechen - so will es der Bundestag. Verbraucherschutzministerin Ilse Aigner hält das neue Meldegesetz für einen Fehler. Mehr...

Die Meldeämter können Ihre Daten an Werbefirmen weitergeben - Sie werden nicht mal gefragt. Mehr...

Regierungssprecher Steffen Seibert kündigt Änderungen am Meldegesetz an.

Der Datenschutzbeauftragte Peter Schaar kritisiert das neue Meldegesetz als "Geschenk für die Werbewirtschaft". Wegen anhaltender Kritik gibt die Bundesregierung klein bei.  Mehr...

Von Jonas Rest und Peter Riesbeck | 1 Kommentar
        

Drakonische Strafen drohten mit Acta, warnte ein Youtube-Video.

Das EU-Parlament kippt das Abkommen Acta. Das ist die Folge einer neuen Protestform: dem Aufstand der Generation Youtube, die Acta erst zum Thema machte und dann zu Fall brachte. Mehr...

        

Markus Beckedahl betreibt das Blog netzpolitik.org.

Auch wenn das EU-Parlament Acta gekippt hat: Umstrittene Vorhaben sind damit nicht vom Tisch, warnt Netzaktivist Markus Beckedahl. Echtzeitüberwachung, die Kappung von Internetanschlüssen bei Urheberrechtsverletzungen und Netzsperren sollen trotzdem durchgesetzt werden.  Mehr...

Daten auf Vorrat speichern - um kaum eine Frage streitet die Koalition so heftig wie um diese.

In Sachen Vorratsdatenspeicherung macht die EU-Kommission ernst: Weil die Bundesregierung die EU-Richtlinie ignoriert, reicht sie Klage vor dem Europäischen Gerichtshof ein. Im Falle einer Verurteilung droht ein hohes Bußgeld. Mehr...

Von Steffen Hebestreit | 1 Kommentar
Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. (Archivbild)

Kanzlerin Merkel hat Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger abermals aufgefordert, die Vorratsdatenspeicherung neu zu regeln. Die FDP möchte den Streit um die Vorratsdaten aussitzen. Mehr...

Von Thorsten Knuf | 1 Kommentar
Flugreisende müssen damit rechnen, dass alle ihre Daten für Jahre gespeichert werden.

Die Unionsländer planen nach dem Vorbild der USA Datenbanken für Flugreisende. Fünf Jahre lang sollen die Daten gespeichert werden. US-Terrorfahnder sollen dann auch weiterhin systematisch Einblick in diese sensiblen Daten haben. Mehr...

Von Bettina Vestring | 2 Kommentare
Hält die EU-Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung für überprüfungsbedürftig: Peter Schaar.

Im Streit um die Vorratsdatenspeicherung mischt sich jetzt der oberste Datenschützer Peter Schaar ein - mit einem Frontalangriff auf die EU-Kommission. Am Donnerstag läuft die EU-Frist für eine Neuregelung ab, eine Einigung zwischen Innen- und Justizministerium ist dennoch nicht in Sicht.  Mehr...

Von Steffen Hebestreit | 1 Kommentar
Sabine Leutheusser-Schnarrenberger.

Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger nervt die Union, doch die FDP steht hinter ihr. Der bisherige Höhepunkt ist der Streit mit Innenminister Friedrich um die Vorratsdatenspeicherung.  Mehr...

Von Steffen Hebestreit | 3 Kommentare
Beschuldigen sich gegenseitig:  Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) und Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU).

Im Streit um ein neues Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung sind die Fronten verhärteter den je. Innenminister Friedrich und Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger beharken sich in aller Öffentlichkeit - und die Kanzlerin schweigt dazu. Mehr...

Von Bettina Vestring | 2 Kommentare
Innenminister Friedrich gegen Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger: Wer gibt beim Thema Vorratsdatenspeicherung nach?

Um kaum ein Thema wird in der Koalition so erbittert gestritten wie um die Vorratsdatenspeicherung. Weil Berlin die entsprechende EU-Richtlinie nicht fristgerecht umsetzt, droht die EU mit Klage vor dem Europäischen Gerichtshof. Was kann Deutschland in dieser Angelegenheit passieren? Mehr...

Von Steffen Hebestreit | 4 Kommentare
        

Die FDP will Verbindungsdaten besser schützen.

Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich verwirft den FDP-Vorschlag zur Vorratsdatenspeicherung und stellt sich damit frontal gegen die Pläne von Justizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger. Mehr...

Von Bettina Vestring | 1 Kommentar
Zugriff auf Verbindungsdaten:  Großbritanniens Geheimdienst könnte bald weitreichende Befugnisse bekommen.

Die britische Regierung überwacht ihre Bürger ohnehin schon besonders gründlich. Jetzt plant sie Großkontrollen im Internet: Der Geheimdienst soll künftig in Echtzeit Zugang zu sämtlichen Verbindungsdaten auf der Insel bekommen. Selbst im Regierungslager ist die Empörung groß. Mehr...

Google ändert die Datenschutzbestimmungen.

Heute tritt die neue Datenschutz-Erklärung von Google in Kraft, die dem Konzern erlaubt, Daten aus rund 70 verschiedenen Diensten zusammenzuführen. Europas Datenschützer sind entsetzt und prüfen Sanktionen. Peter Schaar, Bundesbeauftragter für den Datenschutz, beklagt im Interview die Selbstherrlichkeit des Unternehmens. Mehr...

Bis zum 30. Juni 2013 muss die Regelung überarbeitetet werden.

Die Weitergabe von Passwörtern und PIN-Codes an Polizei und Nachrichtendienste ist verfassungswidrig. Zu diesem Urteil kommt das Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe (mit Audio).  Mehr...

Das Geschäft mit Apps wächst rasant - und damit die Möglichkeit zum Missbrauch.

Kaliforniens Generalstaatsanwaltschaft hat Apple, Google und vier weitere Internetriesen zu mehr Datenschutz bei Apps verpflichtet. Doch der Vertrag reicht längst nicht aus, um das wachsende Problem mit dem Datenklau im App Store zu lösen. Mehr...

Von Andreas Förster und Regina Zylka | 2 Kommentare
Im Herbst 2009 wurden nach einer Brandstiftung an einem BMW in der Rigaer Straße sämtliche Daten von Handybenutzern erfasst, die sich in der Tatnacht in einem Gebiet zwischen Weberwiese, Petersburger Platz, S-Bahnhof Frankfurter Allee und Grünberger Straße aufgehalten hatten.

Bei der Suche nach Autobrandstiftern hat die Berliner Polizei in den letzten Jahren Tausende von Handydaten erfasst und ausgewertet. Unter Datenschützern ist die Fahndungsmaßnahme umstritten, weil dabei vor allem die Daten Unbeteiligter erfasst werden. Mehr...

Behörden nehmen zunehmend Einsicht in die Kontodaten der Bürger.

Behörden haben 2011 fast 63.000 Mal Kontodaten von Bürgern abgefragt. Das ist eine Steigerung von 700 Prozent seit 2005. Datenschützer kritisieren das Vorgehen. Mehr...

Von Matthias Thieme | 5 Kommentare
        

Stille Post funktioniert nur von Mensch zu Mensch gut – im Mobilfunknetz  benutzen die Behörden sie hunderttausendfach, um Telefone zu orten.

Polizei, Zoll und Verfassungsschutz nutzen in bislang unbekanntem Ausmaß ein Ortungsverfahren per stiller SMS - damit kann jeder Handy-Nutzer aufgespürt werden, ohne dass er etwas davon mitbekommt. Datenschützer sind entsetzt. Mehr...

Von Matthias Thieme und Jonas Rest | Kommentieren
"Forbidden features" - verbotene Zusatzfunktionen bot Digitask zu seiner Spähsoftware an.

Der Trojaner-Hersteller DigiTask hat seine Spähsoftware mit illegalen Zusatzfunktionen angeboten - und nannte sie in seiner Präsentation folgerichtig „forbidden features“. Das geht aus Dokumenten hervor, die Wikileaks veröffentlicht hat. Mehr...

Von Thorsten Knuf | 2 Kommentare
Im Landeanflug. Unter bestimmten Bedinungen erfahren die USA, wer an Bord ist.

Deutschlands oberster Datenschützer Peter Schaar kritisiert auch das neue EU-Abkommen mit den USA - obwohl die Politiker ein Jahr daüber verhandelt haben. Mehr...

Ärzte unterliegen der Schweigepflicht. Aber was, wenn ihre Einschätzungen im Internet auftauchen?

Rund 2500 Dokumente, von Klinikbriefen über medizinische Befunde und psychologische Gutachten, sind im Internet abrufbar gewesen - offenbar über einen Zeitraum von mehreren Monaten. Mehr...

Protest gegen die "Bundestrojaner". Der Chaos Computer Club ist nun im Besitz der Spähsoftware.

Der Chaos Computer Club ist angeblich im Besitz der staatlichen Spähsoftware und erhebt schwere Vorwürfe: Die Software enthalte eklatante Sicherheitslücken und sei verfassungswidrig. Mehr...

Von Steffen Hebestreit | Kommentieren
Das Rechenzentrum eines Internetdienstleisters in Berlin.

Ein geheimes Papier der Staatsanwaltschaft stützt Gegner der Vorratsspeicherung. Demnach speichern große Mobilfunkanbieter die Daten ihrer Kunden weitaus länger als bisher angenommen. Mehr...

Von Steffen Hebestreit und Felix Helbig | Kommentieren
        

Auch bei der Bundespolizei sind Daten entwendet worden.

Nach dem Hackerangriff auf Rechner von Bundespolizei und Zoll, suchen diese nun die Sicherheitslücke in den eigenen Reihen. Die Tätergruppe "No Name Crew" droht indes, die entwendeten Daten zu veröffentlichen. Mehr...

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