NSA-Affäre
Der US-Geheimdienst NSA hört mit - auch am Handy von Kanzlerin Merkel. Hilft die Äffäre dem Whistleblower Edward Snowden?

Der US-Geheimdienst NSA soll einem Bericht zufolge eine eigene "Google-ähnliche" Suchmaschine nutzen. Mitarbeiter mehrerer US-Geheimdienste könnten damit die riesigen Datenbanken der NSA durchsuchen, heißt es in einem Medienbericht. Mehr...

Von Andreas Förster | Kommentieren
Einfahrt zum Hauptsitz des BND in Pullach: Für Normalsterbliche endet in aller Regel der Zugang zum „Dienst“ genau hier.

Für seine 1000 Mithörer will der Bundesnachrichtendienst in München-Pullach einen Bürokomplex bauen. Mehr...

Der türkische Außenminister Ahmet Davutoglu.

Statt dem Eigenleben der Geheimdienste weiter ungerührt zuzusehen, vereinbaren der türkische Außenminister Davutoglu und sein deutscher Amtskollege Steinmeier, dass sich die Chefs der Dienste direkt austauschen. Das Verhältnis der Politik zu den Geheimdiensten bleibt angespannt. Mehr...

Erdogan und Merkel: Man hört einander zu – wenn auch auf bislang nicht unbedingt bekannten Kanälen.

Was macht schon ein bisschen Spionage unter Freunden? Die Bundesregierung sieht eigentlich kein Problem darin, die Türkei auszuspionieren. Mehr...

Julian Assange in der Botschaft von Ecuador.

Es ist möglich, dass Wikileaks-Gründer Julian Assange irgendwann vor einem US-Gericht angeklagt wird. Doch er hat nur getan, was jeder Journalist tun muss: Er hat für die Öffentlichkeit wertvolle Informationen publiziert. Ein Kommentar. Mehr...

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Deutsche und türkische Fahne am Potsdamer Platz in Berlin.

Nach den Medienberichten über die BND-Spionage gegen die Türkei bittet das türkische Außenministerium den deutschen Botschafter zum Gespräch - und verlangt ein sofortiges Ende der Bespitzelung. Mehr...

Vom befreundeten Dienst belauscht: US-Außenminister John Kerry und seine Vorgängerin Hillary Clinton.

Der BND hat Gespräche von Hillary Clinton und John Kerry abgehört und spioniert auch intensiv beim Nato-Partnerland Türkei. Mehr...

Julian Assange (re.) mit dem ecuadorianischen Außenminister Ricardo Patino.

Seit mehr als zwei Jahren sitzt er in der Botschaft Ecuadors fest, jetzt will Assange nicht mehr. Doch ob der Wikileaks-Gründer die Botschaft in London bald verlassen kann, ist völlig offen. Mehr...

Whistleblower Edward Snowden meldet sich wieder zu Wort.

Nach Angaben des ehemaligen US-Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden arbeitet die NSA an einem Programm zur automatischen Abwehr von Angriffen über das Internet. Das Programm "MasterMind" sei eine große Gefahr für die Privatsphäre. Mehr...

Wie schützen wir in Zukunft unsere Daten?

Peter Schaar war bis Dezember 2013 Bundesbeauftragter für Datenschutz und Informationsfreiheit. Sein neuestes Buch ist eine glänzende Zusammenfassung der IT-Sicherheitslage eines jeden von uns und der verschiedenen Systeme. Mehr...

Von Thomas Spang | 9 Kommentare
Im August 2013 hat Edward Snowden in Russland für ein Jahr Asyl bekommen. Nun wurde sein Asyl um drei Jahre verlängert.

Die Verlängerung von Edward Snowdens Asyl in Russland führt in den USA zu kalter Wut. Die Entscheidung Russlands überrascht die US-Regierung nicht, aber ein Propaganda-Coup ist sie allemal. Mehr...

Edward Snowden darf weitere drei Jahre in Russland bleiben.

Der aus den USA geflohene ehemalige US-Geheimdienstmitarbeiter Edward Snowden darf in Russland bleiben. Die russischen Behörden erteilen Snowden eine Aufenthaltsgenehmigung für weitere drei Jahre. Mehr...

Die US-Flagge weht vor der Fassade der Botschaft der Vereinigten Staaten. Was tut die Bundesregierung gegen das Datensammeln der US-Behörden?

US-Geheimdienste hören das Handy der Kanzlerin ab, Google späht Mails aus, Hacker knacken Millionen Passwörter, deutsche Sicherheitsbehörden überwachen per stillen SMS  - was macht eigentlich die Bundesregierung? Mehr...

Von Thomas Spang | Kommentieren
US-Sicherheitsbeamte während einer Observation.

Ein neuer Whistleblower macht öffentlich, wen die US-Behörden für terrorverdächtig halten. Danach beläuft sich die Zahl der Verdächtigen auf mindestens eine Million. Mehr...

"Stille SMS" nimmt der Handynutzer nicht wahr.

Die Opposition kritisiert den rapiden Anstieg der Überwachung durch "stille SMS" und fordert eine stärkere Kontrolle. Mit den Kurzmitteilungen ohne Text können Polizei, Zoll oder Geheimdienste Verdächtige orten und Bewegungsprofile erstellen. Mehr...

Google hat zugegeben, die Inhalte von E-Mails nach kinderpornografischem Material zu durchsuchen.

Datenschützer kritisieren die systematische Suche von Google nach Kinderpornografie in Mails, die Polizei hingegen begrüßt das Vorgehen. Und Google ist mit der systematischen Suche nach eigenen Angaben nicht alleine. Mehr...

Eingang des Bundesamts für Verfassungsschutz.

Die deutschen Sicherheitsbehörden setzen auf digitale Überwachungstechnologie. Der Verfassungsschutz verschickte im ersten Halbjahr fast 53.000 sogenannte "stille SMS" zur Ortung von Handys. Auch andere Ämter nutzen die Überwachungstechnik. Mehr...

Google-Datencenter im finnischen Hamina.

Als Daten-Stasi und Hilfssheriff dient Google sich den Behörden an. Wer nur ein wenig auf den Datenschutz hält, sollte Google-Dienste nicht nutzen. Ein Kommentar. Mehr...

Von Jonas Rest | 2 Kommentare
Google hat zugegeben, die Inhalte von E-Mails nach kinderpornografischem Material zu durchsuchen.

Bei der Erkennung von Bildern sexuellen Missbrauchs setzt Google eine Technologie ein, die eine Art digitalen Fingerabdruck für jedes als kinderpornografisch identifizierte Bild erzeugt. Die Durchleuchtung von E-Mails ihrer Kunden ist in Deutschland offenbar illegal. Mehr...

Von Christoph Dernbach, dpa | Kommentieren
Mehr als 500 Millionen E-Mailadressen sollen vom Datenklau betroffen sein.

Diesmal könnte jeder Internet-Anwender weltweit betroffen sein: Hacker aus Russland sollen 1,2 Milliarden Login-Kombinationen aus Benutzernamen und Passwörtern erbeutet haben. Der Entdecker des Hacks versucht, mit dem Vorfall Kasse zu machen. Mehr...

Whistleblower Edward Snowden.

Nach dem Whistleblower Edward Snowden könnte es einen weiteren Enthüller von Geheimdienstinformationen geben: In einem Bericht des Enthüllungsjournalisten Glenn Greenwald werden Datenbanken mit Namen von bekannten oder mutmaßlichen Terroristen genannt. Mehr...

Enthüllungsjournalist Glenn Greenwood will nicht vor dem Untersuchungsausschuss aussagen.

US-Enthüllungsjournalist Glenn Greenwald hat mit den Informationen von Edward Snowden die NSA-Affäre ins Rollen gebracht. Nun soll er vor dem Bundestags-Untersuchungsausschuss aussagen. Doch das will er nicht. Mehr...

Whistleblower Edward Snowden hält sich seit einem Jahr im russischen Exil auf.

Enthüller wie Snowden müssen weiter fürchten, wie Schwerverbrecher gejagt zu werden – allen europäischen und deutschen Bekenntnissen zum Schutz von Informanten zum Trotz.  Mehr...

Edward Snowden lebt seit einem Jahr im russischen Exil.

Der Whistleblower Edward Snowden ist seit einem Jahr in Russland, das aber nie das Fluchtziel seiner Wahl war. Snowdens Visum ist am Donnerstag ausgelaufen, doch es kann keinen Zweifel geben, dass es verlängert wird. Mehr...

Die CIA hat einen Ausschuss des US-Senats bespitzelt.

Edward Snowden und der NSA-Skandal erreicht die USA in ganz anderer Weise: Nun hat der Geheimdienst CIA zugegeben, den US-Senat ausspioniert zu haben. Zeit für einen Bewusstseinswandel bei Barack Obama. Ein Kommentar. Mehr...

Edward Snowden.

Der Ex-Geheimdienstmitarbeiter zweifelt an einem fairem Prozess. In den USA gilt er als Verräter, und die Obama-Regierung dürfte wenig Willen verspüren, Gnade walten zu lassen. Schon in der Vergangenheit sind Whistleblower hart bestraft worden. Mehr...

Justizminister Heiko Maas.

Whistleblower Snowden solle sich einem US-Gericht stellen, rät Justizminister Heiko Maas. Er sei erst 30 Jahre alt und wolle sicher nicht den Rest seines Lebens auf der Flucht verbringen. Das ist purer Zynismus. Mehr...

Justizminister Heiko Maas empfiehlt Whistleblower Edward Snowden, in die USA zurückzukehren.

Justizminister Maas sorgt mit seiner Empfehlung an Edward Snowden, er möge sich den Behörden in den USA stellen, für große Empörung. Die Linke spricht von "Zynismus", die Grünen werfen der Bundesregierung vor, die Aufklärung der NSA-Affäre zu blockieren. Mehr...

Würde Snowden wohl bei sich aufnehmen: Ein Demonstrant vor dem "Dagger Complex" des US-Geheimdiensts NSA in Griesheim.

Edward Snowdens Aufenthaltserlaubnis in Russland läuft ab, der SPD-Justizminister Heiko Maas empfiehlt dem Whistleblower eine Rückkehr in die USA - obwohl er dort per Haftbefehl gesucht wird. Mehr...

Jetzt sollen die deutschen Dienste sich darin versuchen, ihre Verbündeten im – digitalen – Auge zu behalten.

Die Bundesregierung will künftig auf deutschem Boden auch Mitarbeiter befreundeter Geheimdienste überwachen lassen. Der sogenannte 360-Grad-Blick soll es erlauben, auch amerikanische und britische Agenten auf deutschem Boden im Blick zu behalten. Mehr...

US-Präsident Barack Obama und Bundeskanzlerin Angela Merkel im Juni 2013 auf dem Dach des Kanzleramts in Berlin.

Kanzlerin Merkel und US-Präsident Obama sprechen wieder miteinander - doch mit einem Telefonat lassen sich die Meinungsverschiedenheiten in der Spionageaffäre nicht ausräumen. Nachdem Merkel im Lichte des NSA-Skandals monatelang beschwichtigend gewirkt hatte, zeichnet sich nun verbal eine Wende ab. Mehr...

Der oberste US-Geheimdienstler in Deutschland verlässt vom Frankfurter Flughafen aus das Land. Zuvor war der CIA-Vertreter der deutschen Botschaft in Berlin von der Bundesregierung zur Ausreise aufgefordert worden. Mehr...

Wegen der Spionageaffäre verspielen die USA immer mehr Vertrauen in Deutschland.

Die Deutschen verlieren ihr Vertrauen in Obama und die USA. Das haben Meinungsforscher herausgefunden und einen „Snowden-Effekt“ festgestellt. In anderen EU-Staaten bringen die Menschen den USA deutlich mehr Wohlwollen entgegen. Mehr...

Wer spioniert da was für wen aus?

Parlament sieht sich wegen der Späh-Affäre zu ungewöhnlichen Schritten gezwungen. Derweil befindet sich der US-Repräsentant noch in Berlin. Der Bundesregierung liegen keine weiteren Verdachtsfälle vor. Mehr...

John Kerry und Steinmeier trafen sich in Wien und sprachen über die deutsch-amerikanischen Beziehungen.

Die transatlantischen Bündnispartner versuchen, die Spionageaffäre zu beenden. Beide hatten sie am Sonntag versucht, die Folgen der Affaire einzuhegen. Mehr...

Noch nutzt der NSA-Untersuchungsausschuss Computer - doch über die Nutzung von Schreibmaschinen wird nachgedacht.

Der NSA-Untersuchungsausschuss versucht, seine eigene Arbeit abhörsicher zu gestalten. Neben verschlüsselten E-Mails und Krypto-Telefonen wird auch über die Nutzung einer Schreibmaschine nachgedacht. Mehr...

Protestler demonstrieren in Griesheim gegen die Überwachung durch die NSA.

Ein Spion weniger hierzulande ändert nichts am Ausmaß der Spionage. Die Bundesregierung versagt komplett beim Schutz ihrer Bürger. Mehr...

Spezial

Der US-Geheimdienst NSA hört mit - auch am Handy von Kanzlerin Merkel. Hilft die Äffäre dem Whistleblower Edward Snowden?

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Der Innenminister erläutert. (FR vom 17.7.2013)

Der NSA-Spähskandal weitet sich aus - ein Thema wie gemacht für Karikaturen. Der NSA-Skandal in Karikaturen.

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