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Bankdaten im Umlauf: Was ist Swift?

Die Abwicklung des gesamten Finanzverkehrs von mehr als 8000 Geldinstituten in 209 Ländern geht über Swift. Geld fließt nicht über diese Gesellschaft - sondern verschlüsselte Daten.

Die Abkürzung S.W.I.F.T., meist einfach nur Swift genannt, steht für Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication. Swift ist eine genossenschaftlich organisierte internationale Gesellschaft der Geldinstitute, die über ein Telekommunikationsnetz den Nachrichtenaustausch zwischen ihren Mitgliedern ermöglicht. 1973 gegründet, hat sie ihren Sitz im belgischen La Hulpe.

Die Abwicklung des gesamten Finanzverkehrs von mehr als 8000 Geldinstituten (zum Beispiel Banken, Brokerhäuser, Börsen) in 209 Ländern geht über Swift. Pro Tag werden dazu knapp 15 Millionen Informationen über Transaktionen mit einem Gesamtvolumen von rund fünf Billionen Euro ausgetauscht.

Geld fließt über Swift nicht, sondern es werden nur verschlüsselte Informationen zu Vorgängen wie Kundenüberweisungen, Bank-zu-Bank-Zahlungen, Wertpapier- und Devisenhandelsgeschäfte oder auch Reisescheck-Einlösungen ausgetauscht.

Beispielsweise teilt eine Bank in Asien einer anderen in Europa über Swift mit, dass für einen Kunden ein Überweisungsauftrag vorliegt, dessen Gegenwert die Empfängerbank zu einem bestimmten Termin von dem angegebenen Konto holen und an den Empfänger weitergeben soll. jes

Datum:  9 | 2 | 2010
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