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Bayerns Innenminister:: Sperre für rechte Seiten

Der bayrische Innenminister Joachim Herrmann will die Internetsperre für kinderpornografische Inhalte auch auf rechtsextreme Seiten ausweiten. Die Zahl der Nazi-Seiten sei so hoch wie nie zuvor.

Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann auf einer Pressekonferenz in München.
Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann auf einer Pressekonferenz in München.
Foto: Foto: dpa

Berlin. Angesichts einer deutlichen Zunahme rechtsextremer Seiten im Internet hat der bayrische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) eine Ausweitung der Netzsperre gefordert.

"Die Zahlen zeigen, dass wir zur Bekämpfung härtere Maßnahmen wie eine Sperrung von rechtsextremen Internetseiten dringend brauchen", sagte Herrmann der "Bild"-Zeitung. Dabei verwies er auf den von der Organisation "jugendschutz.net" vorgelegten Bericht, wonach es mit aktuell 1800 rechtsextremen Seiten so viele gibt wie nie zuvor.

Auch der Präsident der Bundeszentrale für politische Bildung, Thomas Krüger, forderte, darüber nachzudenken, die Internetsperre für kinderpornografische Inhalte auf rechtsextreme Seiten auszuweiten. Krüger sagte dem Nachrichtenportal "Bild.de": "Da, wo es einen Straftatbestand gibt, kann eine Netzsperre sinnvoll sein." (dpa)

Datum:  15 | 8 | 2009
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