Der Fall Schavan
Bildungsministerin Annette Schavan kämpft um ihren Doktortitel

22. Januar 2013

Verdacht auf Plagiat: Entscheidung über Verfahren gegen Schavan

Die Dissertation von Annette Schavan aus dem Jahr 1980. Foto: dpa

Für Annette Schavan ist es ein wichtiger Tag: Die Uni Düsseldorf entscheidet, ob sie ein Verfahren gegen die Bundesbildungsministerin wegen des vermeintlichen Betrugs bei ihrer Doktorarbeit einleitet.

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Düsseldorf –  

In der Plagiatsaffäre um Bildungsministerin Annette Schavan (CDU) trifft die Universität Düsseldorf heute eine wichtige Vorentscheidung. Der Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät berät ab dem Nachmittag darüber, ob ein Verfahren zur Aberkennung des Doktortitels eröffnet wird.

Dies hatte die Promotionskommission nach Prüfung der aus dem Jahr 1980 stammenden Dissertation Schavans einstimmig empfohlen. Schavan will auch im Fall eines Aberkennungsverfahrens wieder für den Bundestag kandidieren.

Die Tragweite der angeblichen Zitierfehler Schavans ist unter Wissenschaftlern umstritten.
Die Tragweite der angeblichen Zitierfehler Schavans ist unter Wissenschaftlern umstritten.
Foto: dpa

Begleitet wird die Diskussion von einem Streit unter Wissenschafts- und Hochschulorganisationen über die Korrektheit des monatelangen Prüfverfahrens der Heinrich-Heine-Universität.

Auch die Tragweite der angeblichen Zitierfehler Schavans in der vor mehr als 30 Jahren eingereichten Arbeit ist unter Wissenschaftlern umstritten. Die Plagiatsvorwürfe waren Ende April 2012 anonym auf einer Internetplattform erhoben worden. (dpa)

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