Goethe. Irgendwie läuft es doch immer wieder auf den Universalgelehrten hinaus, der zu allem was zu sagen hatte und fast überall war. Auch in Offenbach, Weimar und Frankfurt.
Und so kamen auch die Graffiti- und Streetartkünstler auf diesen Mann, als sie überlegten, welche Parallelen sich zwischen Offenbach und Weimar ziehen lassen. Nun prangt eine Replik des Goethe-Gemäldes von Tischbein, dessen Original im Frankfurter Städel hängt, an einer Stützwand unter der Kaiserleibrücke. Links von Goethe haben am vergangenen Wochenende neun junge Männer aus Offenbach und Frankfurt ihre Motive auf die Wand gesprüht, rechts sechs Männer und zwei Frauen aus Weimar. 30 Meter lang und fünf Meter hoch, direkt am Wasser auf der Offenbacher Seite.
„Wir wären gern auch ohne Goethe ausgekommen“, sagt Organisatorin Maxi Kretzschmar aus Weimar. Doch andere Parallelen hätten sie kaum entdeckt zwischen der „Puppenstubenstadt Weimar“ und dem rauen Offenbach. Eher Gegensätze fielen ihnen auf wie Ost-West, Kleinstadt-Großstadt, Ghetto meets Klassik. Und so wurde der universelle Johann Wolfgang zum Bindeglied.
Ins Auge fällt das Offenbacher Rathaus. Die Form des 60er-Jahre Baus ist deutlich zu erkennen. Nicht aber die Farbe. Im dunklen Lila steht er da, geschmückt mit einem Pfau samt bunten Federn. Das Rathaus sei für ihn „das Motiv von Offenbach“, sagt Marcus Dörr. Und immer habe er schon gesagt, dass er den grauen Bau mal bunt anmalen wollte. Nun hat er es zumindest auf der Wand getan. Dazu steht der lila Pfau „für das Exotische in der Stadt“. Für den Frankfurter Il-Jin Choi strahlt Offenbach Dynamik aus. Mit schräger Skyline und seinem in die Länge gezogenen Schriftzug (Atem) drückt er das aus.
Während die Offenbacher einen hellblauen Hintergrund mit Rautenmuster und Bembel-Emblemen gewählt haben, beziehen sich die Weimarer auf die Bauhaus-Tradition und Paul Klee: übereinander gestapelte flache Rechtecke in Rot- und Lilatönen. Davor ein klassischer Bildaufbau samt Deutschem Nationaltheater – aber ohne die berühmte Statue von Schiller und Goethe. Organisiert wurde die Aktion „Living Walls“ schon zum zweiten Mal von Marcus Dörr (Agentur Artmos4) sowie Maxi Kretzschmar und Lucian Patermann (Künstlerkollektiv Colourviolence Weimar). Gefördert wird die Begegnung junger Menschen aus zwei Städten vom Programm der Europäischen Union „Jugend in Aktion“. Das nächste Wandbild wird in Weimar entstehen.
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| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | SV Sandhausen | 39:26 | 46 | ||
| 2 | VfR Aalen | 34:22 | 46 | ||
| 3 | Jahn Regensburg | 38:23 | 39 | ||
| 4 | 1. FC Heidenheim | 31:24 | 37 | ||
| 5 | 1. FC Saarbrücken | 42:34 | 36 | ||
| 6 | Rot-Weiß Erfurt | 31:26 | 36 | ||
| 7 | Chemnitzer FC | 33:31 | 36 | ||
| 8 | VfL Osnabrück | 28:20 | 35 | ||
| 9 | Burghausen | 36:31 | 35 | ||
| 10 | VfB Stuttgart II | 27:29 | 34 | ||
| 11 | Kickers Offenbach | 28:25 | 33 | ||
| 12 | Preußen Münster | 25:26 | 32 | ||
| 13 | Arminia Bielefeld | 33:39 | 31 | ||
| 14 | Wiesbaden | 26:34 | 30 | ||
| 15 | SV Babelsberg | 33:41 | 29 | ||
| 16 | Unterhaching | 38:40 | 28 | ||
| 17 | Darmstadt 98 | 31:34 | 27 | ||
| 18 | Oberhausen | 23:33 | 22 | ||
| 19 | Carl Zeiss Jena | 26:43 | 21 | ||
| 20 | Werder Bremen II | 24:45 | 18 | ||