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Politically Incorrect und die Neue Rechte
"Islamkritik" erreicht das bürgerliche Lager: Die Neue Rechte.

Weitere Meldungen zur Galerie
Norwegens Polizeichef Oystein Maeland ist nach Kritik an den Polizeieinsätzen nach den Attentaten von Anders Breivik zurückgetreten.

Ein Untersuchungsbericht enthüllt am Montag massiver Verfehlungen der Polizei bei den Anschlägen von Oslo und Utöya, die Anders Behring Breivik begangen hat. Nun zieht der Polizeichef des Landes Konsequenzen und erklärt seinen Rücktritt. Mehr...

Von Hannes Gamillscheg |
Norwegens Ministerpräsident Jens Stoltenberg und König Harald (r.) in Oslo vor den Kränzen für die Opfer der Anschläge vor einem Jahr.

Beim Gedenken an die Opfer der Terroranschläge von Oslo und Utøya durch den Rechtsradikalen Anders Breivik fasst Norwegens Regierungschef Jens Stoltenberg in Worte, was das Land empfindet: „Der Täter hat verloren, das Volk hat gesiegt.“ Mehr...

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Spezial
Rechte Proteste gegen den Bau der Kölner Zentralmoschee (Archivbild).

Radikales Gedankengut erreicht unter dem Deckmantel von Islamkritik das bürgerliche Lager. Das Spezial zur Neuen Rechten.

Stichwort

Mit bis zu 60.000 Zugriffen am Tag gilt das Weblog als eines der größten islam-feindlichen Europas. Es bezeichnet sich selbst als proisraelisch und pro-amerikanisch und sieht sich als Vorkämpfer gegen die „Islamisierung Europas“.

In den Kommentarspalten findet sich regelmäßig ungefilterter Hass gegen Muslime und Integrations-Befürworter, die als politisch korrekte Gutmenschen verhöhnt werden.

Als im Dresdener Landgericht die schwangere Ägypterin Marwa er-Sherbini erstochen wurde, jubilierte ein PI-Nutzer über den Tod der „verschleierten Kopftuchschlampe“ - „und noch dazu ein Moslem im Bauch weniger!“

Die PI-Macher verweisen darauf, dass sie zu wenige Leute hätten, um jeden problematischen Kommentar zu löschen. Die PI-Leitlinien dulden keine „verleumderische, ehrverletzende oder beleidigende“ Kommentare. Das aber nur, sofern sie sich „gegen die PI-Blogger“ richten.

Wissenschaftlicher Aufsatz von Karin Priester der auch auf das Umfeld von "PI" eingeht: Fließende Grenzen zwischen Rechtsextremismus und Rechtspopulismus in Europa? in: "Aus Politik und Zeitgeschichte" (44/2010).

Antwort der Bundesregierung auf Anfrage der Linkspartei, warum die Islamhasser-Szene nicht vom Verfassungsschutz beobachtet wird (PDF-Datei, 05.09.2011).

Spezial

Die große Aufbereitung des Nationalsozialismus: Rückblick auf den Auschwitz-Prozess 1963 bis 1965 in Frankfurt am Main.