Der Tablet-Markt ist in Bewegung. Mittlerweile gibt es attraktive Geräte nicht mehr nur von Apple, sondern auch von Google, Amazon und in wenigen Tagen auch von Microsoft. Für Kunden ist diese Konkurrenz vor allem beim Preis spürbar. Das Google Nexus 7 gibt es ebenso wie den Amazon Kindle Fire HD bereits ab 199 Euro. Das sind laut Amazon-Chef Jeff Bezos quasi die Herstellungspreise. Mit den Geräten selbst ließe sich wenig verdienen.
Geschäfte sollen mit den Inhalten gemacht werden – mit Büchern und Zeitschriften, Filmen und Musik. Dass sich mit Tablets auch E-Mails schreiben lassen und im Internet surfen lässt, ist beinahe nur eine hübsche Zugabe. Käufer dürfte deshalb vor allem interessieren, bei welchem Anbieter sie das günstigste Paket mit den meisten Inhalten bekommen. Aber noch muss jedes Lied, jedes Buch und jede Zeitschrift einzeln gekauft werden.
Surface von Microsoft
Das Surface hat ein 10,6 Zoll großes Display und läuft natürlich mit Microsoft-Betriebssystems Windows 8. In den USA kostet eine 32 Gigabyte-Variante 499 Dollar, für 599 Dollar gibt es das Surface-Tablet samt Tastatur „Touch Cover“, die auch als Schutzhülle fungiert für weitere 100 Dollar wird der Speicher auf 64 Gigabyte aufgestockt.
Foto: dpaDas Leihgeschäft spielt bei Apple, Google und Amazon noch keine große Rolle. Bei Amazon Prime können Leser neuerdings für einen Beitrag von 29 Euro im Jahr ein Buch pro Monat leihen. Im Vergleich etwa zu dem Musikanbieter Spotify, wo Kunden für einen Monatsbeitrag von fünf Euro Zugriff auf 20 Millionen Lieder bekommen, fällt das Angebot von Amazon doch noch sehr bescheiden aus.
Technisch unterscheiden sich die neuen Tablets gar nicht so sehr voneinander. Zum Medienkonsum sind sie alle bestens geeignet. Die großen Anbieter wie Google, Apple und Amazon haben das Potenzial, ein umfangreiches Medienpaket zu schnüren. Das Rennen dürfte machen, wer es schafft, für einen angemessenen monatlichen Pauschalbetrag Zugriff auf den gesamten elektronischen Medienkatalog anzubieten.
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