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18. März 2013

Bezahlschranke: Washington Post wird kostenpflichtig

Die Washington Post folgt dem Beispiel der New York Times - und lässt teilweise die Bezahlschranke herunter. Foto: Screenshot

Auch die Washington Post versucht es mit "Paid Content": Ab dem Sommer können Internetleser nur noch 20 Artikel und Multimedia-Inhalte pro Monat kostenlos abrufen, danach wird die Bezahlschranke heruntergelassen.

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Nach vielen anderen amerikanischen Tageszeitungen errichtet auch die renommierte Washington Post eine Bezahlschranke für ihre Berichte im Internet. Von diesem Sommer an sollen Leser nur noch 20 Artikel und Multimedia-Inhalte pro Monat kostenlos abrufen können, teilte der Verlag am Montag mit. Wie viel die Nutzung des digitalen journalistischen Angebots danach kosten soll, sei noch nicht entschieden.

Es werde zahlreiche Möglichkeiten geben, die Bezahlschranke zu umgehen. So wolle man Abonnenten der gedruckten Ausgabe nicht zur Kasse bitten. Ebenso bleibe das Web-Angebot der Zeitung von Schul-, Regierungs- und Militär-Computern aus kostenlos. Die Homepage und die Übersichtsseiten für einzelne Rubriken sollen nicht gesperrt werden.
Das Vorbild für ein entsprechendes Bezahlmodell, das so genannte "Metered Model", hat vor rund zwei Jahren die konkurrierende New York Times geliefert. Auch das Wall Street Journal und viele andere US-Zeitungen lassen sich online erst nach Bezahlung vollständig lesen. (dpa)

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