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Fotografie: Der große Wurf

„Bitte bewegen!" Für den neuen Fototrend brauchen Sie keine ruhige Hand – im Gegenteil: Beim „Camera Tossing“ wird die Digitalkamera in die Luft geworfen und macht mit Hilfe des Selbstauslösers seltsam schöne Bilder.

Beim „Camera Tossing“ können ungewöhnliche Bilder entstehen. Foto: Nadja/wikimedia

Fotografiere lieber ungewöhnlich: Wer diesem Ratschlag nachkommen möchte, sollte seine Kamera einfach in die Luft werfen. Heraus kommen Aufnahmen mit Streifenmustern aus Licht. Das sogenannte „Camera Tossing“ funktioniert mit jeder Kamera, die einen Selbstauslöser eingebaut hat, erklärt der Photoindustrie-Verband in Frankfurt. In der Regel sind kleine Kameras besser geeignet. Wer nicht riskieren will, dass er seinen teuren Apparat vielleicht nicht wieder auffängt, kann auch eine schnelle Drehbewegung machen, um ähnlich ungewöhnliche Fotografien zu machen.

So funktioniert „Camera Tossing“

Bildergalerie ( 8 Bilder )

Die Wurftechnik ist einfach: Nachdem der Selbstauslöser gedrückt worden ist, die Kamera so hochwerfen, dass sie rotiert. Dabei geht es tatsächlich mehr um die Drehbewegung als um Höhe. Während Tossing-Aufnahmen bei Tageslicht wegen ihrer Unschärfe teils psychedelisch wirken, erzeugt die Technik bei Nacht wundersame Lichtkurven und Leuchtspuren. Vor dem großen Wurf sollte der Blitz besser ausgeschaltet werden. Sonst wird der Fotograf womöglich geblendet und kann seinen Apparat nicht mehr fangen. (dpa/jm/fr)

Datum:  5 | 8 | 2010
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