Erst kürzlich hat der US-Konzern Apple das zehnte Jubiläum seines ersten Geschäfts gefeiert. 300 Filialen gibt es inzwischen weltweit, fünf davon stehen in deutschen Städten. Die zunächst skeptisch aufgenommenen Läden sind zu einem festen Bestandteil von Apples Geldmaschine geworden.
Im vergangenen Geschäftsjahr setzten sie rund zehn Milliarden Dollar um und leisteten einen kräftigen Beitrag zum Gesamtumsatz. Zudem helfen die Läden mit oft auffälligem Design und prestigeträchtigem Standort, die Marke Apple zu pflegen.
Doch Design und Standort sind scheinbar nicht die einzigen Faktoren, die die Apple Stores so erfolgreich machen. Reporter des amerikanischen Wall Street Journal haben jetzt aufgedeckt, wie akribisch der Technik-Hersteller am Einkaufserlebnis jedes einzelnen Kunden feilt. Vorgaben reichen vom intensiven Training des Verkaufspersonals bis zur Auswahl der Kabel, mit denen die Hardware gesichert wird.
Rund um die Welt können Apple-Fans in sogenannten Retail Stores neue Produkte erwerben oder Hilfe bei Technik-Problemen holen. Das Design und der Standort der Läden ist exklusiv und soll helfen, die Marke zu pflegen. Für das Einkaufserlebnis jedes einzelnen Kunden tut Apple aber noch viel mehr, wie das Wall Street Journal jetzt aufdeckte.
Foto: Synthesis Studios/FlickrScheinbar mit Erfolg: Pro Vierteljahr besuchen 60 Millionen Kunden eine der 300 Filialen. Die vier größten Disney-Themenparks hatten 2010 zusammen weniger Besucher. Pro Quadratmeter machen die Geschäfte mehr Umsatz als die Luxus-Juwelierkette Tiffany & Co. (jm/fr)
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