Seit Tagen wurde darüber spekuliert, welche Funktion Facebook wohl als nächstes vorstellen würde - jetzt ist es klar: das soziale Netzwerk wird jetzt auch zur Suchmaschine. Facebook-Gründer Mark Zuckerberg stellte im kalifornischen Menlo Park die neue Funktion "Graph Search" vor, mit der Nutzer in ihrem digitalen Freundeskreis stöbern können. "Wir sehen Facebook als große soziale Datenbank", erklärte Zuckerberg. "Wie bei jeder Datenbank sollte es möglich sein, sie zu durchsuchen."
Facebook solle künftig auf "drei Säulen" aufbauen, so Zuckerberg: der sogenannte Newsfeed, die Chronik und der neue Dienst, Graph Search. Mit der neuen Suchfunktion sollen die Nutzer die Inhalte durchsuchen können, die ihre Facebook-Freunde mit ihnen geteilt haben - dazu gehören aber auch die Inhalte, die öffentlich für alle Nutzer sichtbar sind. Auf der Seite, auf der Facebook erklärt, was es mit der "Graph Search" auf sich hat, wird beispielsweise dafür geworben, dass man durch die neue Suche Menschen mit den gleichen Interessen finden könne.
Halb Deutschland ist Mitglied in sozialen Netzwerken wie Facebook, Xing oder Google+, wie eine Forsa-Studie ergab. Aber weiß dort auch jeder, wie er sich richtig verhält? Der Deutsche Knigge-Rat glaubt: nein. Und gibt deshalb sieben konkrete Empfehlungen.
Quelle: Internetseite des Deutschen Knigge-Rats: http://www.knigge-rat.de
Foto: dpaSobald die neue Funktion verfügbar ist - zuerst ging eine Beta-Version für den amerikanischen Markt online - , können Nutzer einen Suchbegriff auf Facebook eingeben und erhalten Antworten aus den Informationen ihrer Facebook-Kontakte. Als Beispiel nannte Zuckerberg "Fernsehserien, die meinen Freunden gefallen" oder "Freunde, die in meiner Nähe leben und Tennis mögen".
Ausdrücklich betont Facebook, dass bei der neuen Suche die Privatsphäre-Einstellungen bestimmen, welche Inhalte der Nutzer angezeigt bekommt - jeder Nutzer bekäme individuelle Inhalte zu sehen. Die Suchergebnisse sollen laut Zuckerberg beispielsweise auf der Anzahl von "Gefällt mir"-Klicks, aber auch von anderen Umgebungsfaktoren abhängen. Informationen von engen Freunden sollen höher gewuchtet werden als Informationen von entfernteren Bekannten.
Suchanfragen, die Facebook nicht mit den Daten der Nutzer beantworten kann, werden von der Microsoft-Suchmaschine Bing beantwortet. Dafür baut Facebook die Zusammenarbeit mit Microsoft aus - und tritt damit in Konkurrenz zu Google. (mit afp)
2012 verteidigt Borussia Dortmund den Meistertitel gegen den FC Bayern - und setzt sich an die Spitze der Facebook-Trends. Der BVB wurde von Facebook-Nutzern in Deutschland am häufigsten erwähnt: Platz 1.
Foto: dpaNachrichten aus dem WWW und Tipps zum Computer-Kauf; Wissenswertes über
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