Google hat einen neuen Dienst gestartet, bei dem man Notizen inklusive Listen oder Fotos im Netz speichern kann. Der Zeitpunkt für die Einführung von Google Keep (vom Englischen „behalten“) war allerdings nicht besonders glücklich gewählt: Viele Nutzer sind immer noch sauer wegen der angekündigten Einstellung des RSS-Dienstes Google Reader, mit dem man Neuigkeiten von verschiedenen Websites im Blick behalten kann.
Entsprechend spotteten nach der Ankündigung in der Nacht zum Donnerstag viele Tech-Blogger und einfache Internet-Nutzer, wie lange es wohl dauern werde, bis Google auch bei Keep den Stecker ziehe.
Keep nutzt zum Speichern die Netzwerk-Festplatte Google Drive. Die Notizen sind damit von überall zugänglich. Der Dienst ist zum Start über den Internet-Browser zugänglich sowie auf mobilen Geräten mit dem Google-Betriebssystem Android ab der neueren Version 4.0 als App. Google nimmt mit dem neuen Angebot spezialisierte Anbieter wie Evernote ins Visier. Außerdem hat auch Microsoft mit OneNote ein ähnliches Angebot im Programm und Apple synchronisiert seine einfachen Text-Notizen inzwischen ebenfalls über alle Geräte hinweg. (dpa)
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