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06. Juni 2012

Internet Protocol Version 6: IPv6 ist eine ganz große Nummer

 Von Marin Majica
"IP-Einstellungen" eines Computers. Foto: dpa

An diesem Mittwoch stellen Provider, Homepagebetreiber und Computerhersteller auf das Internet Protocol Version 6 um. Datenschützer warnen vor Überwachung. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum IPv6 Launch Day.

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An diesem Mittwoch stellen Provider, Homepagebetreiber und Computerhersteller auf das Internet Protocol Version 6 um. Datenschützer warnen vor Überwachung. Wir beantworten die wichtigsten Fragen zum IPv6 Launch Day.

Nun beginnt für das Internet eine neue Zeitrechnung. Die Organisation Internet Society spricht von einem Meilenstein auf dem Weg in die Zukunft: Am 6. Juni wird das neue Internet Protocol Version 6 eingeführt, Insidern besser bekannt unter der Abkürzung IPv6. Für diese technische Neuerung wurde es nach Ansicht von Experten höchste Zeit. Wir dokumentieren die wichtigsten Fragen zum Start, dem IPv6 Launch Day.


IPv6 kommt – wird alles anders?

In den Maschinenräumen des Internets schon. Doch so groß die Veränderungen im Inneren auch sind: Äußerlich wird sich erst mal nichts ändern. Auf den ersten, zweiten und auch dritten Blick wird das Internet nach diesem 6. Juni genauso funktionieren wie sonst.

Warum wird diese Umstellung überhaupt gemacht?

Weil die bisherigen IP-Adressen knapp geworden sind. Mit dem bisher üblichen System können rund vier Milliarden Adressen ausgeben werden. Da die Zahl der weltweiten PC, Tablet-Computer, Smartphone, Spiele-Konsolen und ähnlichen Geräten rasant gestiegen ist, gibt es längst zu wenige Adressen. Bisher funktioniert das Internet nur deshalb meist reibungslos, weil all diese Geräte nicht gleichzeitig online sind.

Wie viel mehr neue IP-Adressen sind denn nun möglich?

Mit dem neuen IPv6 stehen 340 Sextillionen Adressen zur Verfügung – das ist eine 34 mit 37 Nullen. Das reicht zumindest fürs Erste.

Was sind IP-Adressen überhaupt?

Sie sind quasi die Adresse von Computern, an die Daten oder Anfragen geschickt werden. Jede Homepage hat eine eine solche Adresse, und jeder Internetnutzer auch. IP-Adressen in der bisher gängigen Version 4 bestehen aus vier Blöcken maximal dreistelliger Zahlen mit Werten zwischen 0 und 255. So hat etwa die Webseite des Chaos Computer Clubs die IP-Adresse 213.73.89.122. Da sich aber www.ccc.de leichter merken lässt, übersetzen sogenannte DNS-Server zwischen den Wort- und den Zahl-Adressen.

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