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28. April 2014

Internetnutzung: Fast alle 10-Jährigen sind online

Fast alle 10-Jährigen sind online.  Foto: dpa

WhatsApp und Facebook gehören für Kinder und Jugendliche zum Alltag. Das liegt auch an dem Vormarsch der Smartphones: Viele Jugendliche surfen mit den digitalen Begleiter im Internet. Das stellt Eltern vor eine Herausforderung.

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Fast alle Teenager in Deutschland sind online: Schon im Alter von 10 Jahren nutzen 94 Prozent zumindest gelegentlich das Internet, wie eine Umfrage des Branchenverbands Bitkom ergab. Bei den sechs- bis siebenjährigen sind es bereits mehr als ein Drittel (39 Prozent), bei den 12- bis 13-Jährigen sind es schon 98 Prozent. Viele der jüngeren Kinder spielen Online-Games oder schauen sich Videos an. Mit zunehmendem Alter gewinnen daneben vor allem soziale Netzwerke an Bedeutung. Die Jugendlichen nutzen vor allem den Kurznachrichtendienst WhatsApp sowie Facebook und Skype.

Je älter die Jugendlichen werden, desto eher gehen sie über ein Smartphone ins Internet. Bei den 10- bis 11-Jährigen nutzen knapp die Hälfte (44 Prozent) auch ein Handy zum Surfen. Bei den 16 bis 18-Jährigen sind es 89 Prozent. „Das Smartphone ist schon in den Kinderzimmern angekommen“, sagte der Präsident des Bitkom, Dieter Kempf bei der Vorstellung der Ergebnisse am Montag in Berlin.

Er rät Eltern, mit ihren Kindern regelmäßig über deren Erfahrungen im Internet zu sprechen. Laut der Bitkom-Umfrage ist dies nur bei etwa einem Drittel der Jugendlichen zwischen 10 und 18 Jahren der Fall. „Da, denke ich, ist sicherlich ein bisschen Nachholbedarf“, sagte Kempf. Er machte den Eltern Mut: „Dinge besprechen heißt nicht sie unbedingt besser zu können.“

Viele Jugendliche wenden sich von alleine an ihre Eltern, wenn sie im Internet negative Erfahrungen gemacht haben, sagte Adél Holdampf-Wendel, die beim Bitkom für Jugendschutz zuständig ist. Auch die Freunde werden um Rat gebeten.

Weil viele Kinder Online-Spiele nutzen, empfiehlt sie Eltern, sich an der Altersvorgabe zu orientieren. „Selbst wenn Sie Apps runterladen, haben Sie auch häufig eine Empfehlung, für welche Altersgruppen die geeignet sind.“

Der Bitkom befragte für die repräsentative Studie gemeinsam mit dem Meinungsforschungsinstitut Forsa 962 Kinder und Jugendliche. (dpa)

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