Mit einer "Biene" sind 19 Internetseiten für Behinderte von der Aktion Mensch und der Stiftung Digitale Chancen in Berlin prämiert worden. "Biene"' steht für "Barrierefreies Internet eröffnet neue Einsichten", sagte Iris Cornelsen, Projektbetreuerin der Aktion Mensch. Goldene Bienen erhielten die Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung, der Stadtsportbund Bochum und das österreichische Patientenportal des Pharmaunternehmens Merck zum Thema Darmkrebs.
"Insgesamt konnten auch die komplexeren Webangebote überzeugen", sagte die Geschäftsführerin der Stiftung Digitale Chancen, Jutta Croll. 340 Bewerbungen waren nominiert. Merkmale der Barrierefreiheit sind etwa eine Trennung von Layout und Inhalt der Webseiten. Überschriften sollten sich durch ihre Größe deutlich vom Inhalt unterscheiden.
Jedes Element auf der Seite soll über Tastaturkommandos erreichbar sein, die Schriftgröße sich ändern lassen, Gesprochenes für Gehörlose in Gebärdensprache übersetzt werden. Gelähmte oder amputierte Menschen sollen die Seiten mit Kopf- oder Fußmaus bedienen können. Grafiken und Bilder schließlich sollten mit einem Text beschrieben werden. Finden, Ausfüllen und Bestellen müssen einfach sein.
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