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13. November 2012

iTunes-Konkurrenz : Google startet Online-Musikdienst

Gute Nachrichten für Musikfans: Seit heute gibt es Google Music auch in Deutschland. Foto: dapd

Vor einem Jahr startete Google seinen Online-Musikdienst in den USA, seit heute ist er auch in Deutschland erhältlich. Damit tritt der Internetriese in direkte Konkurrenz zum iTunes Store und dem Amazon MP3-Shop.

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Der Internetriese Google hat seinen neuen Online-Musikdienst in Europa gestartet. Nachdem er vor einem Jahr in den USA angelaufen war, ist er seit heute auch in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Spanien verfügbar und läuft auf allen alten sowie der neuesten Android 4.2.-Version.

In einem neuen Bereich können Nutzer im Google Play Store Musik kaufen, die sich dann über den Cloud-Speicher auf allen Android- und iOS-Geräten per Streaming abspielen lassen. Auch eine Nutzung über den Internet-Browser ist möglich, eine Desktop-Software wie Apples iTunes gibt es aber nicht. Gekaufte Stücke können zwei Mal heruntergeladen und offline gehört werden, also ohne Internetverbindung.

Große Musiklabels wie Universal Music Group, EMI, Sony Music und Warner Music sind ebenso dabei wie einige kleinere Independent- und Local-Labels. Insgesamt sind rund 15 Millionen Songs im Angebot. Preislich bewegen sich die meisten Alben bei Neuerscheinungen um neun Euro, bei einzelnen Stücken werden zwischen 0,69 und 1,29 Euro fällig.

Zudem können Nutzer ihre eigene Musiksammlung auf den Google-Server hochladen. Diese kann bis zu 20.000 verschiedene Songs umfassen. Die Nutzer brauchen aber nicht alle ihre Songs hochladen, sondern nur jene, die nicht in der Google-Datenbank enthalten sind. Dazu gleicht Google die Sammlung des Nutzers ab, so wie es auch beim Amazon Cloud Player und Apples iTunes der Fall ist. Diese berechnen dafür 25 Euro Gebühren, Google jedoch nichts. Für die Synchronisierung der Musik-Bibliothek bietet der Suchmaschinen-Gigant das Programm Music Manager an.

Eng verzahnt ist der Dienst auch mit Google+, mit einem Klick lassen sich die Songs im sozialen Netzwerk posten. Im Unterschied zu ähnlichen Angeboten von Apple oder Amazon will der Internetkonzern den Online-Musikdienst mit Bibliotheks-Funktion kostenlos anbieten. (cpo/dapd/jam)

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