Düsseldorf. Bei Musikanbietern aus dem Internet gibt es Preisunterschiede von über 70 Prozent. Darauf hat die Verbraucherzentrale NRW nach einem Vergleich der Konditionen hingewiesen.
Von den 24 Firmen auf dem Online-Markt wurden musicload.de, der Apple-Music-Store, AOL, Medion und Saturn sowie der Dienst von Amazon getestet. Grundlage waren die TOP 10 der Single- und Albencharts. Als günstigster Anbieter von Singles trat Medion auf. Am kostspieligsten war demnach T-Online. Die Preise lagen zwischen 0,49 und 1,79 Euro pro Single.
Bei den Alben belegte Amazon Platz eins der günstigsten Anbieter mit einem Preis unter fünf Euro pro Stück. AOL war mit insgesamt 122,90 Euro für die zehn Top-Alben am teuersten. Im vergangenen Jahr wurden laut Verbraucherzentrale 38 Millionen Lieder auf deutsche Festplatten kopiert.
Unterschiede gibt es auch bei den Lizenzen, die festlegen, wie oft ein Stück kopiert werden kann. Diese Spanne lag bei den getesteten Anbietern zwischen 3 und 25 Mal. Für Vielhörer bieten einige Anbieter eine günstige monatliche Pauschale an. (dpa)

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