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27. November 2015

Soziale Netze: Facebook gilt als angestaubt

 Von Eva Wolfangel
Wer braucht noch Facebook, wenn es Whatsapp und Instagram gibt?  Foto: imago/Eibner

Welche sozialen Netzwerke nutzt die Jugend von heute? Dienste wie Whatsapp ersetzen mehr und mehr die Kommunikationsfunktion von Facebook. Ein anderes Netzwerk kommt ganz ohne Internetverbindung aus. Ein Überblick über die Trends.

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Die junge Zielgruppe verabschiedet sich zunehmend vom alteingesessenen Netzwerk, das für sie schon als angestaubt gilt. Schließlich ist man auf Facebook schon lange nicht mehr vor Eltern und Lehrern sicher. Der Austausch mit Freunden findet auf anderen Plattformen statt.

Whatsapp: Der Messenger mit 800 Millionen aktiven Nutzern im Monat ist aktuell am erfolgreichsten und ersetzt mehr und mehr die Kommunikationsfunktion von Facebook. Neben Zwiegesprächen wird vor allem die Gruppenfunktion stark genutzt, in der Chats, Fotos und Videos mit einer definierten Gruppe geteilt werden können. Als Facebook Whatsapp 2014 für stolze 19 Milliarden Dollar kaufte, ging vielen das Geschäftsmodell hinter dem Messenger auf: Daten. Kritik gibt es an der unverschlüsselten Datenübertragung und der Praxis, die Adressbücher der Nutzer ungefragt auszuspähen.

Jott: Moderne Jugendliche verzichten inzwischen sogar auf die Internetverbindung, um mit ihren Freunden zu chatten: der Messenger „Jott“, der in den USA boomt und täglich nach Angaben des Gründers 20.000 neue Nutzer gewinnt, verbindet sich über Bluetooth. Damit entgehen die Jugendlichen vielen Problemen anderer Messenger: sie chatten nur mit Personen in unmittelbarer Nähe, es werden keine Daten ungesichert übers Internet übertragen. Die App zerstört gesendete Nachrichten, erkennt, wenn jemand einen Screenshot von der Konversation macht, und lässt Nutzer Gesprächspartner blockieren.

Instagram: Auch der Bilderdienst Instagram boomt: Innerhalb eines Jahres stiegen die weltweiten monatlichen Nutzerzahlen von 150 Millionen im September 2014 auf 400 Millionen aktive Nutzer. Der größte Anteil der User ist 19 Jahre alt oder jünger. Insgesamt werden nach Instagram-Angaben rund 80 Millionen Fotos täglich veröffentlicht. Nutzer können anderen folgen und wie bei Facebook Bilder markieren, die ihnen gefallen. Erste Medienhäuser aus den USA versuchen sich an eigenen Instagram-Auftritten, um Jugendliche weiterhin zu erreichen.

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Snapchat: 200 Millionen Menschen nutzen den 2011 gegründeten Fotosharing-Dienst, darunter großteils Teenies, die ihre Schnappschüsse (Snaps) als private Nachrichten verschicken. Die Inhalte löschen sich allerdings nach zehn Sekunden bis maximal 24 Stunden automatisch. Erste Medienmacher experimentieren bereits damit wie der Journalist Richard Gutjahr, einer der ersten, der auf Snapchat veröffentlicht. Richtige journalistische Inhalte seien dabei noch nicht zustandegekommen, gibt er zu. Dennoch sei es wichtig, die hippen neuen Netzwerke kennen zu lernen.

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