kalaydo.de Anzeigen

Telemediengesetz: Online-Petition gegen Internetsperre

Kritiker wollen mit einer Online-Petition das Gesetz zur Eindämmung von Kinderpornografie im Internet stoppen. Sie halten es für nutzlos und sehen darin ein Instrument zur Zensur.

Künftig sollen Internet-Nutzer beim Surfen auf eine Kinderporno-Seite mit einem Stopp-Schild konfrontiert werden.
Künftig sollen Internet-Nutzer beim Surfen auf eine Kinderporno-Seite mit einem Stopp-Schild konfrontiert werden.
Foto: dpa

Berlin. Gegner von Internetsperren wollen mit einer Online-Petition das Gesetz zur Eindämmung von Kinderpornografie im Internet stoppen. Die Pläne der Bundesregierung seien ungeeignet, den Missbrauch von Kindern zu verhindern.

Sie gefährdeten dagegen das Grundrecht auf Informationsfreiheit, heißt es in dem Antrag, der auf der Website des Bundestages steht. Das Parlament müsse die vom Kabinett bereits beschlossenen Änderungen am Telemediengesetz stoppen. Einige Stunden nach Veröffentlichung am Montag hatten bereits mehrere tausend Bürger unterzeichnet. Bürger können sich bis zum 16. Juni beteiligen.

Künftig sollen Internet-Nutzer beim Surfen auf eine Kinderporno-Seite mit einem Stopp-Schild konfrontiert werden.
Künftig sollen Internet-Nutzer beim Surfen auf eine Kinderporno-Seite mit einem Stopp-Schild konfrontiert werden.
Foto: dpa

Bundeskriminalamt benennt Websites, die gesperrt werden

Sollte der Antrag mindestens 50 000 Unterstützer haben, muss sich der Petitionsausschuss des Bundestages damit in einer öffentlichen Sitzung beschäftigen. Laut Gesetzentwurf soll das Bundeskriminalamt Websites mit Kinderpornografie benennen, welche die Internet-Provider sperren müssen.

Bundesfamilienministerin Ursula von der Leyen (CDU) will damit einen Großteil der Zugriffe auf pädophile Inhalte im Internet verhindern. Kritiker halten die Sperren für nutzlos und sehen darin ein Instrument zur Zensur. (dpa)

Mehr zum Thema Internet: http://bit.ly/vL2dm

Datum:  4 | 5 | 2009
Kommentare:  Kommentieren
Empfehlen:  E-Mail
Leserbrief:  Leserbrief
Artikel:  Drucken
Ressort

Nachrichten aus dem WWW und Tipps zum Computer-Kauf; Wissenswertes über
iPhone, iPad & Co


FR @ Social Media

 

Wir informieren Sie auch in den Sozialen Netzwerken - in Facebook, Twitter und Google+. Schauen Sie, was Ihre Facebook-Freunde auf FR-Online empfehlen - und verfolgen Sie unseren Twitter-Ticker:

Anzeige

 
Interaktive Karte
Die Karte Freiheit im Internet 2011 wurde von der NGO Freedom House erstellt - und von der FR als Google Map umgesetzt.

FR-online.de zeigt die Ergebnisse der Studie "Freedom on the Net 2011" in einer interaktiven Karte.

Anzeige

Spezial

Bespitzelung von Beschäftigten, Datenklau, Elena, Swift - Was passiert mit unseren Daten?

Anzeige

Werben auf dem iPad
Das iPad als Werbeform bietet besonders viele Möglichkeiten. Gerne beraten wir Sie persönlich.

Die 5 beliebtesten Pausenspiele

FR @ Handy

Ob Büro, Biergarten oder Badesee: Die "Frankfurter Rundschau" ist auf dem Handy immer dabei - mit vielen Sport-Livetickern.

Textimport

Verfolgen Sie unsere Nachrichten in Ihrer Lieblingsdarstellung - via RSS-Feed. Für Ihren Windows-PC bieten wir sogar einen kostenlosen Newsreader an. Informationen im Digital-Bereich.

Meistgeklickt
Verrauchte Sicht für Frankfurts Keeper Oka Nikolov.
Eintracht gegen Fortuna 
Diskussionen: Bamba Anderson redet auf Schiedsrichter-Assistent Jan Hendrik Salver ein.
Fußball-Kolumne Ballhorn (IV) 
Ornella de Santis (links) hat es ins Finale von
„Unser Star für Baku“ 
Karlsruhe urteilt: Die derzeitige Bezahlung von Uni-Professoren ist nicht rechtens.
Urteil zu Professorenbesoldung 
Facebook
Weblog

Hier wird das alte Frankfurt lebendig: Welche Ereignisse waren einst Stadtgespräch am Main? Zeitzeugenberichte und Hintergrundinformationen rund um die Frankfurter Stadtgeschichte.

Weblog

Ob mit Bahn oder Auto, Fahrrad oder zu Fuß - Pendler leiden jeden Morgen und Abend geduldig. Bisher. Nun reden sie. Im FR-Pendlerblog.

Weblog

Er ist Ihr Mann in der FR-Redaktion: Bei Bronski zählt Ihre Meinung. Diskutieren Sie online mit.