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US-Präsident: Obama gibt virtuelle Pressekonferenz

Fragen Sie Ihren Präsidenten. Mit einer ungewöhnlichen Versammlung wendet sich Barack Obama an seine Bürger. Per Internet will er Antworten geben.

Der US-Präsident Barack Obama nimmt Fragen via Internet entgegen. Mehr als 100.000 sind auf jeden Fall eingegangen.
Der US-Präsident Barack Obama nimmt Fragen via Internet entgegen. Mehr als 100.000 sind auf jeden Fall eingegangen.
Foto: screenshot: whitehouse.gov

Washington. Nach seiner Pressekonferenz am Dienstag im traditionellen Stil vor Journalisten im Weißen Haus wollte sich US- Präsident Barack Obama am Donnerstag erneut zum Thema Wirtschaft befragen lassen - dieses Mal jedoch per Internet.

Der ausgesprochene Computerfan hält eine ungewöhnliche virtuelle Bürgerversammlung ab: Seit Dienstag konnten Jung und Alt online Fragen stellen. Eine kleine Auswahl davon wollte Obama um 16.30 Uhr MEZ live beantworten.

Viele Fragen gab es zu Staatshaushalt und Arbeitsmarkt

Der Andrang war riesig: Zwei Stunden vor Obamas Äußerungen waren auf der Webseite des Weißen Hauses fast 100.000 Fragen eingegangen. Die Bürger hatten dabei auch die Gelegenheit, jene zu markieren, die sie für besonders interessant hielten: Auf diese Fragen wollte sich Obama dann bei seinen Antworten konzentrieren.

Wissensdurstig zeigten sich die Bürger insbesondere in Sachen Staatshaushalt, Arbeitsmarkt und finanzielle Stabilität. Die meisten Fragen gab es mit mehr als 36.000 im Themenbereich Job.

"Mr President. Was wollen Sie und die Regierung tun, um das College für alle Amerikaner erschwinglicher zu machen?", fragt eine Person aus Chicago. Heather aus Maumee in Ohio möchte wissen, welche Vorzüge Bürger von Obamas Programm zu erwarten haben, die ihre Baukredite abzahlen müssen, aber nur von Monatsgehalt zu Monatsgehalt leben.

Große Zustimmung findet die Frage, ob die neue Regierung plant, Menschen zu fördern, die ihre Häuser etwa mit Solarzellen ausstaffieren. Ebenso populär: "Was sind Ihre Pläne für den erfolglosen Kampf gegen Drogen, der das Geld der Steuerzahler abzieht und gewaltlose Menschen länger hinter Gitter bringt als gewalttätige Kriminelle?" (bos/dpa)

Datum:  26 | 3 | 2009
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