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30. November 2015

VTech Hackerangriff: Lerncomputer-Hersteller VTech gehackt

VTech-Produkte in einem Spielzeugladen in Hongkong.  Foto: REUTERS

Der chinesische Lerncomputer-Hersteller VTech bestätigt, dass die Datenbank des firmeneigenen App-Stores gehackt wurde. Dabei sollen laut Medienbericht 4,8 Millionen Nutzerdaten betroffen sein - darunter auch die Nutzerdaten von 200.000 Kindern.

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VTech, ein chinesischer Hersteller von Lerncomputern, bestätigt einen Hackerangriff auf die Datenbank des firmeneigenen App-Stores, in der nach Firmenangaben auch die Daten deutscher Kunden gespeichert werden. Zur Anzahl der betroffenen Nutzer macht das Unternehmen keine Angaben, das Online-Magazins "Motherboard" berichtet, die Daten von gut 4,8 Millionen Eltern seien von den Hackern entwendet worden.

Zu den Daten, die in der Datenbank gespeichert werden, gehören neben den Namen, Mailadressen, Passwörtern und Anschriften von Eltern, die Produkte von VTech gekauft haben, auch die Sicherheitsfrage und Antwort zum Wiederherstellen des Passworts und die IP-Adresse. Kreditkartendaten seien in der Datenbank jedoch nicht gespeichert, genauso wenig wie Sozialversicherungsnummern oder Führerscheinnummern, wie VTech in einem Statement betont. Unter den Daten, auf die die Hacker zugegriffen hatten, befinden sich nach Recherchen von "Motherboard" jedoch auch die Daten (Vorname, Geschlecht, Geburtsdatum) von 200.000 Kindern - die nach Angaben eines Experten, der die Daten untersucht hat, Rückschlüsse auf die dazugehörigen Eltern zulassen.

Nachdem man durch den Hinweis eines kanadischen Journalisten auf den Hack aufmerksam wurde, habe man sofort eine gründliche Untersuchung durchgeführt, teilt das Unternehmen in seinem Statement weiter mit. Der unberechtigte Zugriff auf die Datenbank des App-Stores "Learning Lodge" habe bereits am 14. November stattgefunden. In der "Learning Lodge" können Kunden Apps, Lernspiele oder E-Books für ihre VTech-Produkte herunterladen.

Nach Angaben der Website "Have I been pwned?", auf der Nutzer überprüfen können, ob ihre Daten von einem Hack betroffen sind, handelt es sich bei dem Hackerangriff auf VTech um einen der vier größten Angriffe, auf Platz eins der Liste steht der Angriff auf adobe.com, bei dem 152 Millionen Nutzer betroffen waren, gefolgt vom Hackerangriff auf das Seitensprung-Portal Ashley Madison mit 30,8 Millionen betroffenen Accounts. (FR)

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