Eigentlich macht Cameron Diaz auf der Leinwand einen harmlosen Eindruck - im Netz dagegen ist sie brandgefährlich. Der Sicherheitsspezialist McAfee hat zum vierten Mal seine Studie „Most Dangerous Celebrities“ vorgestellt. Sie listet die Namen von Prominenten auf, bei denen eine Internetrecherche besonders hohe Gefahren birgt. Cameron Diaz steht hierbei an erster Stelle.
Wer zum Beispiel nach „Cameron Diaz“ und den Zusätzen „Downloads“, „Screensavers“, „Wallpaper“, „Fotos“ oder „Videos“ sucht, riskiert sich einen Virus einzufangen oder seine Daten unfreiwillig preiszugeben. Auch die Suche nach Brad Bitt oder Julia Roberts beinhaltet hohe Risiken. Die Prominenten selbst wissen von ihrer eigenen Netz-Gefährlichkeit zumeist nichts.
Insgesamt stehen Schauspieler und Models ganz oben auf der Risikoliste, auch Sportler wie Maria Scharapova und Andy Roddick sind vorn mit dabei. Wer dagegen nach Politikern wie Barack Obama sucht, ist relativ sicher. In Deutschland ist die Suche nach Lena Meyer-Landrut besonders riskant.
User werden vorsichtiger
Grundsätzlich hat die Studie von McAfee gezeigt, dass User durch Aufklärung vorsichtiger an Internetsuchen herangehen und durch Viren-Software besser geschützt sind. Gleichzeitig werden die sogenannten „Cybercriminals“ aber auch trickreicher. Sie verstecken bösartige Inhalt schon in kurzen Links anstatt auf ganzen Websites oder Downloads. Der Nutzer muss also nicht mehr aktiv etwas herunterladen, ein Klick auf die verseuchte Seite reicht. Laut McAfee sind zehn Prozent der Seiten, die eine Suchmaschine liefert, mit Spyware, Adware, Phishing-Attacken und Viren verseucht. (cpo)

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