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Dschungelcamp
Das Dschungelcamp ist wieder da: Wir begleiten für Sie die siebte Staffel der RTL-Dschungelshow "Ich bin ein Star - holt mich hier raus!"

12. Januar 2013

Dschungelcamp: TA, Dickie

 Von 
Stars, die rausgeholt werden wollen: Olivia Jones und Helmut Berger. Foto: Getty Images

Der Neue macht nichts falsch, sein Vorgänger fehlt dennoch. Mit einem anrührenden Nachruf auf Dirk Bach endet die erste Ausgabe des Dschungelcamps 2013. Zuvor hatte Helmut Berger ins Camp gepisst und Allegra Curtis den Gang über die Hängebrücke verweigert.

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Es ist noch nicht so lange her, da hat Daniel Hartwich einen Zentner Gewicht abgespeckt. Wenn er nun an der Seite von Sonja Zietlow über die Brücke des Dschungelcamps läuft, schwankt da nichts mehr.

Dschungelcamp 2013

Bilder und alle Kolumnen rund um das RTL-Dschungelcamp im FR-Spezial.

Auch sonst wirkt der Neue im Gegensatz zu seinem im Herbst unerwartet verstorbenen Vorgänger Dirk Bach wie ein Leichtgewicht. Dass er so wenig präsent ist, ist ihm nicht anzukreiden, es war wohl nicht einmal seine eigene Entscheidung: Die Autoren der Show, Jens-Oliver Haas und Micky Beisenherz, haben Hartwich die Rolle des Debütanten auf seinen Diätbleib geschrieben. Und damit Sonja Zietlow zur Hausherrin gemacht. Den Platz neben ihr im Baumhaus-Headquarter, so lassen sie sie zu Hartwich sagen, müsse er sich erst noch verdienen.

Mit den Worten „Erst neulich habe ich einen Papagei zum Supertalent hochmoderiert“, muntert sich Hartwich zu Beginn seiner ersten Live-Show deshalb mit ein wenig Bashing in eigener Sache selbst auf.

Ganz am Ende der fast dreistündigen Premiere macht Sonja Zietlow dieser leicht anbiedernden, weil leicht devoten Haltung ein Ende: „Du warst gar nicht so schlecht wie alle sagen. Ich freue mich auf das, was kommt“ wirft sie ihm zu. „Und das, was war, kann mir keiner mehr nehmen.“

Hommage an Dirk Bach

Darauf folgt dann das, was viele Stammzuschauer vielleicht schon in den Stunden davor schmerzlich vermisst hatten: eine Hommage in Bild und Ton an Dirk Bach. Anrührende Szenen vor allem aus gaaanz alten Zeiten (aus 2004), als die Neuen Zietlow und der Bach ihren gemeinsamen Sound noch finden mussten und doch schon wirkten wie ein großartiges odd couple.

Am Ende des Zusammenschnitts eine einfache Texttafel mit: „TA, Dickie“. Ein Insider-Code, der im Dschungel-Team so viel heißt wie „Danke dir, Dirk Bach.“

Wer bis zu diesem magischen Moment nicht ausgeharrt hatte, dem fehlt vielleicht tatsächlich ein wichtiges Stück. Denn mit diesem Nachruf und Zietlows letzten Worten ist für Daniel Hartwich nun die Bewegungsfreiheit im Baumhaus größer geworden.

Für die anderen Neulinge im Lager gilt das eher nicht. RTL hatte sich einen Trick ausgedacht, mit dem man den schwer angeschlagenen Helmut Berger sicher und ohne unwürdige Schnapsschmuggelei ins Camp bugsieren, und die anderen schon mal in zwei (möglichst verfeindete!) Lager würde eingruppieren können: Die Gruppe wurde geteilt, die ersten sechs Kandidaten einen Tag zu früh, ohne Gepäck und Vorwarnung, in den Dschungel verschleppt.

Das machte natürlich nicht alle froh. Drag Queen Olivia Jones hatte sich – shame! - das Bauchhaar nicht mehr rasieren können, Katzenberger-Mama Iris sitzt nun mit nachgewachsenem Haaransatz im Regenwald, Claudette hat ihre dschungeltauglichen festverschraubbaren Stahlohrringe im Hotel zurücklassen müssen.

Gähnende Langeweile

Aber es lockte auch ein Vorteil für die Frühbucher: die freie Bettenwahl. Das könnte auf Dauer nicht unwichtig sein, denn es gibt elf Bewohner, aber nur neun Schlafplätze.

Zu dumm nur für die RTL-Dirigenten, dass sich von den Spätheimkehrern niemand beschwert. Und dass auch Helmut Berger seinen Alkoholentzug vorerst nicht randalierend, sondern wie ein stummer Buddha auf seiner Pritsche über sich ergehen lässt.

Aber die gähnende Langeweile am ersten Tag von „Ich bin ein Star“ gehört genauso zur Dschungeltradition wie die Kopfschmerzen am zweiten Morgen und das nächtliche Urinieren ins Camp (diesmal brach Helmut Berger die Regel).

Als EX-DSDS-Sänger Joey Heindle bei der ersten Dschungelprüfung mit den üblichen Wurmduschen fragt: „Mund besser zu?“ antwortet Sonja Zietlow spitz: „Mund zu ist immer gut bei uns.“

Was glatt gelogen ist. Denn nicht die Kakerlaken, sondern Plappersätze wie „Du bist unser Weltstar, du darfst auch hier hinpinkeln“ (Olivia Jones zu Helmut Berger) sind ja das Lebenselexier dieser Show.

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