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Heimwerken: Aus alten Stühle neue polstern

Thronartig: ein mit Plüsch gepolsterter Lehnstuhl aus Eiche aus dem Victoria and Albert Museum in London. Foto: dpa

Ob fleckig, zerschlissen, aus der Mode oder durchgesessen: Irgendwann sieht man auch Stühlen ihr Alter an.  Dennoch muss man sie nicht gleich als Sperrmüll betrachten. Leicht lässt sich eine Husse zum Überstülpen anfertigen. Selbst polstern ist dagegen etwas für passionierte Handarbeiter.

Man sitzt jeden Tag darauf, und das sieht man ihnen an: Stuhlpolster und -bezüge nutzen sich schnell ab. Sie eigenhändig zu erneuern, ist nicht einfach. Aber ein passionierter Heimwerker kriegt das hin.

Hussen wurden früher meist aus weißem Stoff als Schutz für Möbel übergezogen. Heute dienen die Hüllen vor allem als Blickfang: Ein braunes Modell kann so leicht ein buntes, moderne Gewand bekommen. Hussen bieten viele Unternehmen in universellen Größen an, oftmals hat auch der Stuhlhersteller für beliebte Modelle passende Hussen in vielen Farben im Sortiment.

Soll auch die Holzoberfläche von Stühlen überarbeitet werden, ist zu beachten, dass das Holz immer mit dem Mittel gepflegt werden muss, mit dem es zuvor schon behandelt wurde. So könne auf geölten Oberflächen wie etwa aus Teakholz keine Lasur und kein Lack aufgebracht werden. Darauf weist Ludger Küper, Direktor des Paint Quality Institutes in Schwalbach/Taunus hin. Ein lackierter Stuhl müsse in der Regel auch neu lackiert werden. Sei der Stuhl vorher lasiert gewesen, könne lasiert oder lackiert werden.

Polster: Wie man sich bettet, so sitzt man

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Autor:  Stephanie Hoenig
Datum:  16 | 12 | 2011
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