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Amanatidis-Interview: "Ich bin geschockt"

Der Kapitän von Eintracht Frankfurt, Ioannis Amanatidis, fällt mit einem Knorpelschaden viel länger aus als gedacht.

Eintracht-Stürmer und -Kapitän Ioannis Amanatidis beim Jubel im Spiel gegen den KSC.
Eintracht-Stürmer und -Kapitän Ioannis Amanatidis beim Jubel im Spiel gegen den KSC.
Foto: rtr

Frankfurter Rundschau: Herr Amanatidis, Ihre Knie-Operation am vergangenen Mittwoch in Augsburg hat gezeigt, dass ihr Knorpel geschädigt ist und Sie auf gar keinen Fall bis zum Winter wieder fit werden.

Ioannis Amanatidis: Ja, das stimmt. Ich bin auch geschockt. Jetzt wird es erheblich länger dauern, bis ich wieder spielen kann. Vor der Knie-Operation hieß es, der Meniskus sei betroffen. Ich bin also praktisch von nichts ausgegangen und dann hat es mich so schwer getroffen.

Ein Knorpelschaden gilt als schwerste Verletzung, die sich ein Fußballer einhandeln kann. Sehen Sie Ihre Karriere gefährdet?

Nein. Der Knorpel ist ja auch nicht so schlimm geschädigt wie bei Christopher Preuß. Er hat schon seinen zweiten Knorpelschaden. Bei mir ist der erste. Ich gehe jetzt zwei Wochen an Krücken, dann trage ich vier Wochen eine Schiene. Dann gibt es Unterwasserjogging, Fahrradfahren, das komplette Aufbauprogramm. Aber eines ist klar...

...was denn?

Ich werde meinem Knie die Zeit geben, die es benötigt. Ob das nun Februar oder März ist oder noch länger, weiß ich nicht. Das muss man abwarten.

Herr Amanatidis, wie kann es denn sein, das Sie mit einem eingerissenen Meniskus und einem Knorpelschaden 30 Minuten gegen den KSC spielen und sogar noch das entscheidende Tor schießen konnten?

Ja, das ist auch für mich eigentlich unvorstellbar.

Hatten Sie sich fit spritzen lassen?

Nein. Das Fit-Spritzen lehne ich grundsätzlich ab.

Wie haben Sie sich diese Verletzung denn überhaupt zugezogen?

Vor dem Leverkusen-Spiel (am 18. Oktober, Anm. d. Red.) hatte sich leichte Beschwerden am Knie. Im Spiel selbst habe ich das Knie ein bisschen gemerkt. Danach wurde es schlimmer. Deshalb habe ich im Trainingslager im Westerwald auch weniger gemacht. Alles war mit den Ärzten abgesprochen. Auf den Röntgenbildern hat man schon gesehen, dass etwas am Knorpel ist. Es war aber nicht klar zu erkennen. Das haben die Ärzte erst gesehen, als sie das Knie geöffnet hatten.

Kann es sein, dass sich die Verletzung durch Ihren Einsatz im KSC-Spiel verschlimmert hat?

Das kann ich so nicht sagen. Das ist jetzt auch vorbei. Die Operation selbst ist gut verlaufen. Und jetzt kann ich mich nur in Geduld fassen.

Interview: Thomas Kilchenstein

Datum:  3 | 11 | 2008
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Mannschaft Tore Punkte
1 Greuther Fürth 73:27 70
2 Eintracht Frankfurt 76:33 68
3 Fortuna Düsseldorf 64:35 62
4 FC St. Pauli 59:34 62
5 SC Paderborn 51:42 61
6 1860 München 62:46 57
7 Union Berlin 55:58 48
8 Braunschweig 37:35 45
9 Dynamo Dresden 50:52 45
10 MSV Duisburg 42:47 39
11 VfL Bochum 41:55 37
12 FC Ingolstadt 43:58 37
13 FSV Frankfurt 43:59 35
14 Energie Cottbus 30:49 35
15 Erzgebirge Aue 31:55 35
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17 Alemannia Aachen 30:47 31
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