Wenn es ganz schlecht läuft für Eintracht Frankfurt, dann fehlt dem hessischen Fußball-Bundesligisten im Heimspiel am Samstag gegen den FC Schalke 04 die komplette erste Sturmreihe: Sowohl Nikos Liberopoulos als auch Kollege Martin Fenin mussten am Dienstagnachmittag das Training abbrechen und konnten auch gestern nicht üben: Liberopoulos hat es schlimmer erwischt als sein 21-jähriges Pendant, bei einem Zweikampf brach sich der griechische Nationalspieler den kleinen Zeh.
Fenin erlitt im selben Training einen Tritt gegen den kleinen Zeh - er ist wenigstens nicht gebrochen. Am Mittwoch verspürte der Tscheche aber noch Schmerzen, zudem eiterte der Zeh. Trainer Friedhelm Funkel konnte am Mittwoch allenfalls sagen, dass bei beiden noch die Chance bestehe, zum Einsatz zu kommen. Sicher sei das aber nicht.
Was freilich Hoffnung macht: Eine Fraktur im kleinen Zeh ist nicht so gravierend wie etwa der Bruch des großen Zehs. Daran laborierte vor Jahren Michael Fink mehrere Wochen lang, auch Zlatan Bajramovic plagt sich seit mehr als einem Jahr mit einer hartnäckigen Verletzung am großen Zeh. Auch gestern konnte er noch nicht mit der Mannschaft üben. Bei ihm liegt allerdings kein Bruch vor, sondern eine Entzündung.
Liberopoulos benötige jetzt "absolute Ruhe", sagte Funkel, auch Fenin werde geschont. Eine Fraktur im kleinen Zeh wird nicht geschient, der Knochen wachse von selbst zusammen. Ob Liberopoulos womöglich mit einer schmerzstillenden Spritze spielen könne, ließ Funkel ebenfalls noch offen. Der 33-Jährige müsse allerdings das Abschlusstraining am Freitag absolvieren,um samstags spielen zu können. Optimistischer ist Funkel im Falle Martin Fenins, doch auch da müsse man den Gesundungsprozess in den nächstenTagen abwarten. "Wir sind halt eine aggressive Mannschaft", sagte Friedhelm Funkel, aber sehr wohl war ihm dabei nicht.
Wenn Liberopolous ausfallen sollte, käme Funkel ernsthaft in Bedrängnis. Im Angriff ist die Eintracht personell unterbesetzt. Liberopoulos ist mit sieben Treffern torgefährlichster Angreifer der Eintracht, zudem ist er Kraft seiner Routine und seiner Persönlichkeit eminent wichtig für die Mannschaft. Leo Kweuke, der dritte Stürmer, ist eigentlich noch nicht soweit für einen Einsatz von Anfang an. Ein möglicher Ausfall von Liberopoulos würde indes die Chancen des Brasilianers Caio erhöhen, der hinter der einen Spitze (Martin Fenin) dann durchaus zum Einsatz kommen könnte. Funkel bescheinigte ihm, bislang ordentlich trainiert zu haben. "Alle Spieler trainieren bei uns ordentlich", sagte Funkel.
"Diese Verletzungen spiegeln die Saison 2008/09 wider", stöhnte Funkel auf. "Uns widerfährt auch einfach alles." Doch auch diesen Rückschlag werde man versuchen zu kompensieren. Zu allem Überfluss zog sich bei jenem Training auch Innenverteidiger Aleksandar Vasoski eine Reizung am Knie zu - Einsatz am Samstag fraglich. Aber immerhin ist der zuletzt gesperrte Chris wieder dabei - wenn er sich nicht noch im Training verletzt.
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| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Greuther Fürth | 73:27 | 70 | ||
| 2 | Eintracht Frankfurt | 76:33 | 68 | ||
| 3 | Fortuna Düsseldorf | 64:35 | 62 | ||
| 4 | FC St. Pauli | 59:34 | 62 | ||
| 5 | SC Paderborn | 51:42 | 61 | ||
| 6 | 1860 München | 62:46 | 57 | ||
| 7 | Union Berlin | 55:58 | 48 | ||
| 8 | Braunschweig | 37:35 | 45 | ||
| 9 | Dynamo Dresden | 50:52 | 45 | ||
| 10 | MSV Duisburg | 42:47 | 39 | ||
| 11 | VfL Bochum | 41:55 | 37 | ||
| 12 | FC Ingolstadt | 43:58 | 37 | ||
| 13 | FSV Frankfurt | 43:59 | 35 | ||
| 14 | Energie Cottbus | 30:49 | 35 | ||
| 15 | Erzgebirge Aue | 31:55 | 35 | ||
| 16 | Karlsruher SC | 34:60 | 33 | ||
| 17 | Alemannia Aachen | 30:47 | 31 | ||
| 18 | Hansa Rostock | 34:63 | 27 | ||
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