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Eintracht Frankfurt
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13. Januar 2016

Eintracht Frankfurt: „Es kann auch uns erwischen“

 Von 
Alex Meier und David Kinsombi beim Training in Abu Dhabi.  Foto: Jan Huebner

Eintracht Kapitän Alex Meier warnt am Ende des Trainingslagers davor, sich schon in Sicherheit zu wiegen. Trainer Veh findet: „Der Alex ist wieder zurück“.

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So genau weiß Alexander Meier nicht, das wievielte Trainingslager dieses in Abu Dhabi jetzt war. Deutlich mehr als zwei Dutzend sind es allemal, immerhin ist der „Lange“ jetzt auch schon im 13. Jahr Profi, da kommt einiges zusammen an Vorbereitung. Aber im Grunde ist es immer dasselbe, auch wenn mal mehr – wie jetzt in den Vereinigten Arabischen Emiraten – und mal weniger die Sonne scheint. „Vorbereitung ist Vorbereitung“, sagt der bald 33 Jahre alte offensivste Mittelfeldspieler von Eintracht Frankfurt. Es geht darum, fit zu werden, die körperlich Grundlagen für eine neue Saison zu legen, sich einzuspielen, Spielfreude zu entwickeln. Mehr ist es nicht.“ Fingerzeige zu finden, gar Hinweise auf die dann folgende Halbserie, hat sich Meier längst abgewöhnt, ob eine Vorbereitung gut oder schlecht sei, lasse sich ohnehin erst am Ende der Runde erkennen. Dennoch hat er festgestellt: „Alle ziehen mit. Eine Auszeit hat sich keiner genommen.“

Wieder bei Null anfangen

Nun ist es aber so, dass Eintracht Frankfurt dringend darauf angewiesen ist, so etwas wie einen Neustart hinzukriegen, „wieder bei Null anzufangen“, wie Kapitän Meier sagt. Die Hinrunde ist Eintracht Frankfurt daneben gegangen, wenn Meier die erste Halbserie benoten müsste, hätte er eine Vier Minus gegeben, genau dieselbe Note, mit der die FR in ihrem Zwischenzeugnis die Runde bewertet hatte. „Klar sind wir in Abstiegsgefahr“, sagt Meier. „Die Mannschaften liegen so eng beieinander, es kann ganz viele erwischen. Es kann auch uns erwischen.“ Deshalb dürfe man sich keineswegs „in Sicherheit wiegen“, drei Punkte Vorsprung auf einen Nichtabstiegsplatz seien extrem wenig.

Ein Abstieg dürfe sich die Eintracht nicht leisten, der Klassenerhalt sei man allein schon dem Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen schuldig, der im Sommer sein Amt bei den Hessen aufgibt. Gerade Meier verbindet ein herzliches Verhältnis zum Klubchef. Bruchhagen war es, der in den ersten Jahren ein besonderes Auge auf den jungen Meier hatte, der ihn als Mentor in vielerlei Hinsicht beraten hatte. „Wegen Spielern wie Meier gehe ich morgens gerne ins Büro“, hat Bruchhagen einmal gesagt. Der Chef hat jetzt aber auch sehr deutlich die Führungsspieler in die Pflicht genommen. „Sie müssen sich verbessern.“

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