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Eintracht Frankfurt
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12. Februar 2016

Eintracht Frankfurt: Auf der Hut

 Von 
Ruhe bewahren: Manager Bruno Hübner.  Foto: Heiko Rhode

Eintracht Frankfurt will sich aus der „kniffligen Situation“ befreien, muss aber immer schön wachsam bleiben.

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Es ist nicht so, dass die sportlich Verantwortlichen der Frankfurter Eintracht ihr Hauptaugenmerk auf die Konkurrenz da unten im Keller des Fußball-Oberhauses legen würden. Das wäre ja auch, mit Verlaub, barer Unsinn. Es obliegt einem selbst, Situationen zu verändern und sich in die rechte Richtung zu lenken, und wer seine eigenen Aufgaben zufriedenstellend bewältigt, der muss sich nicht nach anderen richten oder an ihnen orientieren. Das sieht auch Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner ähnlich, der nichts schönreden will, aber von der grundsätzlichen Klasse der Spieler und also auch von einem guten Ende der Mission überzeugt ist. „Wir haben eine ordentliche Mannschaft“, sagt Hübner. „Wir haben Qualität im Team. Dabei bleibe ich.“

Und doch schielt der Manager auf die Rivalen im Abstiegskampf und beobachtet die Entwicklung aufmerksam. „Die Problematik ist, dass da unten gestandene Mannschaften drinstecken, die auch mal eine Serie starten können.“ Der VfB Stuttgart hat es vorgemacht. Von daher bleibe die Lage ernst, „knifflig und bestimmt nicht einfach“.

Eine schwierige Situation

Der 55-Jährige ist der Meinung, dass es für sein Ensemble zunächst einmal darum gehen müsse, die beiden Schlusslichter aus Hannover und Hoffenheim auf Abstand zu halten. „Auch hier müssen wir hellwach sein.“ Die beiden direkten Abstiegsplätze sollen die absoluten Tabuzonen bleiben. Die Hessen liegen sieben Punkte vor den beiden am Tabellenende, indes nur zwei Zähler vor dem SV Werder Bremen, der mit 19 Punkten auf dem Relegationsrang parkt. Platz 16 hat der Sportchef weiterhin wachsam im Auge. „Natürlich ist das eine Option, aber wir werden das vorher und anders geregelt haben.“

Der Manager weiß um die diffizile und auch psychologisch sensible Situation. Der Kopf, manchmal schon als drittes Bein bezeichnet, spielt im Abstiegskampf eine entscheidende Rolle. Hübner hat das jetzt auch bei der – nun mit einem neuen, extrem jungen Trainer bestückten – TSG Hoffenheim beobachtet.

„Man muss sehen, was da eigentlich für eine Mannschaft auf dem Platz steht, was die für Potenzial haben. Aber dann gehst du in Rückstand, dann murren die Zuschauer, dann wächst die Verunsicherung, dann kommen die fehlenden Erfolgserlebnisse hinzu“, vielleicht immer noch der irrige Glaube, besser zu sein als man eigentlich ist und den Ernst der Lage verleugnet zu haben – und schon hat man die Zutaten, die einen nicht im gehobenen Mittelfeld, sondern unten im Klassement stehen lassen. „Natürlich sagt man, Profis müssen so was aushalten, aber ganz hinten im Stübchen hast du es drin.“

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