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Eintracht Frankfurt
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03. Februar 2016

Eintracht Frankfurt: Bolzplatzkind aus dem Käfig

 Von 
Gute Laune: Yanni Regäsel, Bruno Hübner, Änis Ben-Hatira, Armin Veh (v.l.).  Foto: Jan Huebner

Die Eintracht hofft darauf, dass Offensivspieler Änis Ben-Hatira die Zeit in Frankfurt als Chance begreift.

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Im ersten Training bei seinem neuen Verein Eintracht Frankfurt trug der am Abend zuvor verpflichtete Änis Ben-Hatira gleich das gelbe Leibchen der Stammmannschaft. Er spielte auf der linken Außenbahn. Ein Wink ? Ganz sicher nicht: Am Dienstag fehlten beim Üben der Hessen der leicht angeschlagene Stefan Aigner und der erkrankte Makoto Hasebe. Deshalb durfte der Neue gleich in gelb auflaufen.

Ob der Deutsch-Tunesier, bis zum Sommer ablösefrei von Hertha BSC Berlin verpflichtet, überhaupt eine größere Rolle wird spielen können, muss sich noch weisen. Sicher ist: Die Eintracht wollte das große Talent Yanni Regäsel auf jeden Fall holen und bekam, praktisch als Beigabe und eher zufällig, den Offensivspieler noch dazu. Die Berliner jedenfalls waren heilfroh, Ben-Hatira loszuwerden: Am Wochenende, auf der Rückfahrt nach der Partie in Bremen (3:3), hat es im Mannschaftsbus „einen Vorfall“ mit Mitspieler Mitchell Weiser gegeben, wie Hertha am Dienstag mitteilte. Nach einer verbalen Auseinandersetzung sei es zu Rangeleien gekommen, bei der der tunesische Nationalspieler handgreiflich geworden sein soll. Ben-Hatira habe das zugegeben und sich bei Weiser entschuldigt. „Ich habe was getan, was nicht in Ordnung war. Das wird nie wieder vorkommen“, sagte der 27-Jährige gestern in Frankfurt. Dennoch hatten die Berliner dieses Verhalten nicht dulden können, deshalb habe Hertha „die entsprechenden Konsequenzen gezogen“ und den Vertrag mit dem gebürtigen Berliner aufgelöst.

Veh sieht kein Risiko

Die Eintracht, sagte Sportdirektor Bruno Hübner, hatte vor einiger Zeit schon mal die Fühler nach dem Offensivspieler ausgestreckt, jetzt habe man kostengünstig zugreifen können. Die Hessen seien über „die Rauferei“ informiert, „das sollte nicht passieren, passiert aber trotzdem“, sagte Hübner. „Für ihn ist Frankfurt ein Neustart.“ Ohnehin kennen Trainer Armin Veh und Bruno Hübner den Spieler. „Wir wissen um seinen Charakter“, sagte Hübner. Veh sah ebenfalls kein Risiko in der Verpflichtung. „Das ist ein win-win-Geschäft. Änis kann uns helfen.“ Klar ist aber auch: Wäre es nicht zu diesem Zwischenfall im Berliner Mannschaftsbus gekommen, wäre Ben-Hatira nicht gewechselt.

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