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Eintracht Frankfurt
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14. März 2016

Eintracht Frankfurt: Dem Abstieg geweiht

 Von  und 
Gleich ernüchtert: der neue Eintracht-Coach Niko Kovac.  Foto: dpa

Eintracht Frankfurt droht der fünfte Abstieg der Vereinsgeschichte. In der derzeitigen Verfassung ist der Club in der Bundesliga nicht mehr konkurrenzfähig.

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Am Abend im Aktuellen Sportstudio hat auch Heribert Bruchhagen nicht getroffen. Mit links musste er schießen für die drei Versuche oben, rechts unten landete er ebenso Fehlschüsse, selbst mit seinem starken Fuß. Immerhin hatte der Vorstandsvorsitzende der stark ins Trudeln geratenen Frankfurter Eintracht bei seinem Debüt an der Torwand eine plausible Erklärung parat, die Hüfte schmerzte, weswegen seine Torgefahr in einem überschaubaren Rahmen lag.

Ein paar Stunden zuvor war es den bestens dafür entlohnten Berufsfußballern der Eintracht bei ihrem Gastspiel gegen Borussia Mönchengladbach auch ohne Hüftschmerzen nicht wirklich besser ergangen; sie schossen in gut eineinhalb Stunden ein einziges Mal aufs gegnerische Tor. Es hat nur zu einem Eckball gereicht und zu einer sang- und klanglosen, stimmungstötenden 0:3 (0:1)-Schlappe. Da half auch nicht, dass der Vorstandsvorsitzende im ZDF kurz vor Mitternacht tapfer wunschdachte, er sei vom Klassenerhalt überzeugt.

Am Boden: Haris Seferovic nach dem Spiel gegen Mönchengladbach.  Foto: dpa

Diese Partie in Mönchengladbach war in hohem Maße ernüchternd. Eintracht Frankfurt präsentierte sich eine Woche nach der Entlassung von Trainer Armin Veh und mit dem neuen Coach Niko Kovac desolat, spielte wie ein Absteiger, enttäuschte auf ganzer Linie. In dieser Verfassung werden die Frankfurter ihr Klassenziel nicht erreichen, sie sind dem Abstieg geweiht. Auch vom Effekt des Trainerwechsels war nichts zu spüren. Sicher: Es mag nicht am Engagement gemangelt haben und die Frankfurter standen in den ersten 25, 30 Minuten auch einigermaßen geordnet. Aber im Spiel nach vorne waren sie an Harmlosigkeit und Einfallslosigkeit nicht zu überbieten. So wird man in der Bundesliga keinen Erfolg haben. Und so ist man noch nicht einmal konkurrenzfähig.

Im Grunde spielte Eintracht Frankfurt sogar noch einen Ticken schlechter als zuletzt unter Trainer Veh. Von einer Jetzt-erst-recht-Stimmung nach dem Trainerwechsel war nichts zu spüren. Die Eintracht agierte einfach hilflos. Gladbach war schlicht ein paar Nummern zu groß für dieses verunsicherte Frankfurter Ensemble, in dem – mit Abstrichen bis auf Marco Russ und David Abraham – kein Spieler auch nur annähernd so etwas ähnliches wie Normalform erreichte. Ein paar Zahlen: Die Eintracht hatte lediglich 39 Prozent Ballbesitz, verlor 58 Prozent ihrer Zweikämpfe, jeder dritte Pass landete beim Gegner, und noch nie gab es ein Spiel, in der in der ersten Halbzeit eine Mannschaft keinen einzigen Torschuss abgegeben hatte.

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