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Eintracht Frankfurt
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07. März 2016

Eintracht Frankfurt: Die große Ungewissheit

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Christian Nerlinger mag nicht der Nachfolger von Bruchhagen werden.  Foto: REUTERS

Die kritische sportliche Situation und das Fehlen einer erstklassigen Perspektive lähmen Eintracht Frankfurt in einer wichtigen Planungsphase. Nach Nerlinger sagt auch Metzelder ab.

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Der erste Ball war am Samstag kaum gespielt, da hatte Eintracht Frankfurt schon die nächste Niederlage einstecken müssen. Über den Bezahlsender Sky informierte Ex-Profi Christoph Metzelder, dass er nicht willens sei, das Angebot des hessischen Bundesligisten anzunehmen, im Sommer in die Fußstapfen des ausscheidenden Vorstandsvorsitzenden Heribert Bruchhagen zu treten. Das kam der Eintracht bekannt vor: Schon Mitte der vergangenen Woche hatte Christian Nerlinger, einstmals Manager bei Bayern München, der Eintracht einen Korb gegeben. Beide gehörten zum ganz engen Favoritenkreis derer, die Bruchhagen beerben sollen. Mit beiden waren schon gute Gespräche geführt worden. Beide freilich winkten dankend ab. Und es ist ein offenes Geheimnis, dass beide wohl eher nicht abgesagt hätten, wenn Eintracht Frankfurt auf einem achten oder neunten Platz gestanden hätte.

Christoph Metzelder mag auch nicht der Nachfolger von Bruchhagen werden.  Foto: REUTERS

Und es spricht auch nicht viel dafür, dass die anderen Kandidaten, die ja jetzt ohnehin wissen, nur dritte Wahl zu sein, nun sofort zusagen werden. Jeder möchte doch vor allem wissen, in welcher Liga er am 1. Juli seine Arbeit als Sportvorstand aufnehmen soll. Zwar hat Vereinspräsident Peter Fischer vom Hauptausschuss gesagt, ein „K.o.-Kriterium“ sei, wenn ein Kandidat abwarten wolle, „ob wir Siebter oder 17. sind“. Aber als Tabelle-16. ist es deutlich schwerer, jemanden zu finden.

Die momentane Krise des Klubs erschwert die mittelfristigen Planung in erheblichem Maß. Im Grunde ist momentan alles in der Schwebe, nichts geht voran, weil ja keiner seriös vorhersagen kann, in welcher Liga die Eintracht ab Sommer spielen wird. Die Idee, mittels Genussscheinen zehn Millionen Euro aufzutreiben, ist wegen mangelnder Erfolgsaussichten bereits in der Schublade verschwunden. Das Ausgeben dieser Papiere hätte gegenwärtig keinen Sinn gemacht, musste Aufsichtsratsboss Wolfgang Steubing vor Wochen zerknirscht einräumen. Da war die Lage sogar noch rosiger.

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