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Eintracht Frankfurt
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26. Januar 2016

Eintracht Frankfurt: Die unheimliche Unzufriedenheit des Haris S.

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Hatte auf der Tribüne immerhin einen prima Blick auf das Geschehen auf dem Rasen: Der zur Pause ausgewechselte Haris Seferovic.  Foto: Heiko Rhode

Eintracht-Sportdirektor Hübner wird Seferovic zum Rapport bitten. Eine Geldstrafe steht im Raum, selbst ein Verkauf des Stürmers scheint nicht mehr ausgeschlossen.

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Am Tag nach dem großen Knall zwischen Trainer und Stürmer übte Haris Seferovic auf dem Rasen im Schatten der Haupttribüne mit den Reservisten der Frankfurter Eintracht. Die Stammkräfte, die am Sonntagnachmittag den VfL Wolfsburg in einem wahren und nie für möglich gehaltenen Kraftakt in die Knie gezwungen hatten, verabschiedeten sich für eine kurze Runde per pedes in den Stadtwald. Alexander Meier, der große Held mit drei Toren, durfte sich schonen und im warmen Kabinentrakt behandeln lassen. Haris Seferovic aber musste mit den Ersatzspielern nach einem Trainingsspiel auf dem Kleinfeld noch einige knackige Spurts zurücklegen. Anschließend schoss er sogar freiwillig noch ein paar Bälle aus der Distanz aufs Tor. So, als sei nichts geschehen.

Doch als der 23-Jährige dann den Trainingsplatz verließ, da war ihm die Verärgerung noch deutlich anzusehen. Lust, ein paar Dinge ins rechte Licht zu rücken oder plausibel zu machen, hatte er nicht. Erst wimmelte er Eintracht-Sprecher Carsten Knoop mit einem energischen Kopfschütteln ab, und als ihn dann ein Journalist fragte, ob er denn zu den Vorkommnissen vom Vortag Stellung nehmen wolle, reagierte der Frankfurter Angreifer gar nicht. Er stellte auf Durchzug, stiefelte stoffelig weiter und blickte demonstrativ an den Reportern vorbei. Kann man so machen. Muss man nicht. Umgangsformen gehen anders.

Lautstark und engagiert: Armin Veh.  Foto: Hasan Bratic

Zumal es Trainer Armin Veh war, der seinen Stürmer nach einer grottenschlechten und lustlosen Leistung gegen Wolfsburg in der Pause vom Feld holte und ihn nach der Partie anzählte. „Wenn hier einer meint, seinen Egotrip ausleben zu müssen, dann soll er es machen. Aber nicht bei mir und nicht bei uns“, polterte Veh. „Irgendwann habe ich die Schnauze voll.“ Seferovic hatte am Sonntag schon beim Gang in die Kabine abfällige Handbewegungen in Richtung Trainerbank gemacht, anschließend war er in Windeseile aus der Kabine hinaus und hinauf auf die Tribüne geeilt, wo er sich die zweite Hälfte ansah. Fernsehkameras fingen den Schweizer Nationalspieler überdies schimpfend und wild gestikulierend auf den VIP-Plätzen ein.

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