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Eintracht Frankfurt
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26. Juli 2014

Eintracht Frankfurt: Eintracht plant nächsten Transfer

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Kommt er zurück zu Thomas Schaaf? Nelson Valdez (li.).  Foto: rtr

Lucas Piazón kommt vom FC Chelsea zu Eintracht Frankfurt. Noch aber sucht der Bundesligist zwei weitere Offensivkräfte, darunter auch einen Stoßstürmer. Eventuell kommt auch ein alter Bekannter von Trainer Thomas Schaaf dazu: Nelson Valdez.

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Die Personalplanungen der Frankfurter Eintracht sind nach dem Leihtransfer von Lucas Piazón vom FC Chelsea nicht abgeschlossen, natürlich nicht. Der hessische Bundesligist sucht noch zwei Offensivkräfte; einer davon soll ein klassischer Stoßstürmer sein, also einer, der nicht bei jedem Windzug gleich umfällt, der am besten über Gardemaß verfügen und „die Bälle da vorne halten soll“. Das sagt Sportdirektor Bruno Hübner, der zuversichtlich ist, dass einer der beiden Angreifer bis Mitte der kommenden Woche zur Mannschaft gestoßen ist.

Geld, um zwei hochklassige Stürmer zu verpflichten, müsste in der Kasse sein: Der Eintracht stehen als Investitionsvolumen gut acht Millionen Euro zur Verfügung, der Lizenzspieleretat wird der höchste der Vereinsgeschichte sein. Die Hessen kalkulieren mittlerweile mit 36 Millionen Euro. Das ist zwar im Bundesligavergleich nicht die Welt, aber mehr als im vergangenen Jahr, da lag das Budget bei knapp 32 Millionen Euro. Und Großverdiener wie Pirmin Schwegler und Sebastian Jung sind von der Gehaltsliste gestrichen.

Mit diesem Etat lassen sich zwar keine riesengroßen Sprünge machen, doch da die Transferausgaben bisher bescheiden sind (nur eine Million Euro mussten die Frankfurter für Timothy Chandler berappen und nun eine geringe Leihgebühr für Piazón), kann Manager Hübner noch aus dem Vollen schöpfen. Die Verpflichtung des Brasilianers hat ein bisschen Druck aus dem Kessel genommen und dem in die Kritik geratenen Sportchef eine Atempause gegeben.

Nach der Absage an Nicklas Bendtner, der in Frankfurt mit einem garantierten Gehalt von 2,5 Millionen Euro und einer mehr als großzügigen Punktprämie zum absoluten Topverdiener hätte werden können (stattdessen aber lieber merkwürdige Halbnacktfotos veröffentlichte und noch immer keinen neuen Klub gefunden hat), ist das Profil umrissen: Es kann durchaus ein Mann sein, der etwas nachgewiesen hat und auch den einen oder anderen Euro kosten darf. Ob das Geld ausreicht, um einen Hochkaräter nach Frankfurt zu holen? Nicht ausgeschlossen.

Erst Schnelligkeit, jetzt Wucht

Für Trainer Thomas Schaaf war wichtig, „Schnelligkeit und Flexibilität in unser Spiel zu bekommen“, wie Hübner berichtete. Mit Piazón ist da schon mal ein Puzz-leteil hinzugekommen. Nun geht es darum, dem Team mehr Wucht und Durchschlagskraft zuzuführen. Schaaf ist ja bekannt dafür, seine Mannschaften lieber mit zwei Spitzen auflaufen zu lassen – „und dann muss man die Möglichkeit haben, zwei Stürmer auszuwechseln“, wie Hübner betonte. Zurzeit könnte Schaaf keine zwei Stürmer auswechseln, weil er nur einen Stürmer in seinen Reihen hat, den flinken und spielstarken Vaclav Kadlec, der prädestiniert dafür scheint, um den wuchtigen und kantigen Stoßstürmer „herumzuspielen“.

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In den vergangenen Tagen waren viele Spieler in der Verlosung, die über die kuriosesten Quellen an die Öffentlichkeit kamen: von Hugo Almeida (ist kein Thema) bis Sven Schipplock (ein klassischer Internet-Fake). Konkreter ist hingegen das Interesse an Stefan Scepovic von Sporting Gijon, dem die Eintracht ein Angebot gemacht hat.

Und Nelson Valdez? Dieser Name scheint nicht aus der Luft gegriffen, Trainer Schaaf und Valdez arbeiteten schon bei Werder Bremen zusammen – das ist allerdings schon acht Jahre her. Valdez, der sicher nicht der klassische Mittelstürmer ist, wird in diesem Jahr 31, er spielte zuletzt für Olympiakos Piräus, gehört aber dem Scheichklub Al-Jazira Abu Dhabi. Dort lässt sich vor allem eines: massig Geld verdienen. Die erste Wahl wäre Valdez eh nicht, er wäre eher als Ergänzung gedacht.

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