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11. März 2016

Eintracht Frankfurt: Feuerprobe für Kovac

 Von 
Heißmachen für den Abstiegkampf: Trainer Niko Kovac.  Foto: imago

Niko Kovac hat gleich mal eine ganz schwere Aufgabe vor der Brust: Die Mission Klassenerhalt beginnt für den neuen Trainer von Eintracht Frankfurt in Mönchengladbach. Die Vorgabe an die Mannschaft ist eindeutig: „Kampf steht an Nummer eins“, so Kovac.

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Gladbach: Sommer – Elvedi, A. Christensen, Nordtveit, Hinteregger – Dahoud, G. Xhaka – Hazard, F. Johnson – Stindl, Raffael.

Frankfurt: Hradecky – Regäsel, Russ, Abraham, Oczipka – Reinartz, Hasebe – Aigner, Fabian, Ben-Hatira – Seferovic.

Schiedsrichter: Weiner (Hasede)

Es fehlen der Eintracht: Meier (Knieverletzung), Stendera (Faserriss Adduktoren), Zambrano (Faserriss Oberschenkel), Ignjovski, Gacinovic (beide krank), Flum, Anderson (beide Reha).

Bislang, sagt Niko Kovac, sei er noch ganz entspannt. Aber das wird nicht so bleiben. „Das wächst von Minute zu Minute“, sagt der neue Trainer von Eintracht Frankfurt. Was er meint, ist das berühmte Kribbeln vor dem Anpfiff, die Aufgeregtheit, das Adrenalin, das ins Blut schießt. Es ist ja auch für den 44-Jährigen eine Art Feuerprobe, zum ersten Mal steht er als Trainer in der Bundesliga an der Seitenlinie.

Klar, er hat einige Erfahrungen sammeln können, er war Co-Trainer bei Red Bull Salzburg, hat die kroatische Nationalelf zur WM nach Brasilien geführt. Doch die Aufgabe in einem Bundesligaklub ist etwas anderes, zumal die Situation bei Eintracht Frankfurt alles andere als leicht ist: „Aber was ist schon leicht im Leben“, sagt Niko Kovac. Geschlafen jedenfalls haben „wir recht gut“.

Niko Kovac sagt öfters „wir“ und schließt damit seinen Bruder Robert ein. Der steht als Co-Trainer fest an seiner Seite, seit Jahren schon. Sie teilen sich die Arbeit, sprechen alles gemeinsam durch, hecken die Taktik aus, und wenn Not am Mann ist, spielt der drei Jahre jüngere Bruder Robert im Trainingsspielchen auch mal mit.

Auch das ist ein Novum: Noch nie hat ein Brüderpaar in der Bundesliga das Sagen gehabt. Beide haben ein sehr enges Verhältnis, diskutieren aber zuweilen kontrovers. „Wenn wir beide gleich wären“, sagt Niko Kovac, „bräuchte ich ihn ja nicht. Manchmal sieht er die Dinge anders.“ Das sei befruchtend.

Einig sind sich die Gebrüder Kovac aber darin, dass es höchste Zeit ist, mit dem Punktesammeln anzufangen. „Wir müssen schnell da sein“, sagt der Coach. Auch wenn es gegen Borussia Mönchengladbach gehe, eine immens schnelle und offensiv ausgerichtete Mannschaft, die neun ihrer elf Heimspiele gewonnen hat, so fahre man an den Niederrhein, um erfolgreich zu sein. Und er verspricht: „Die Jungs werden heiß rauslaufen, die Spieler müssen sich zerreißen. Die Mannschaft brennt.“ Kovac hat sich viel vorgenommen: Man wolle nicht nur punkten, sondern auch ein gutes Spiel machen.

Viele dürfen auf Einsatz hoffen

Entscheidend wird aus seiner Sicht sein, dass das Team „ Engagement und Leidenschaft“ an den Tag legt. „Kampf steht an Nummer eins.“ Kovac ist sich auch nicht zu schade, die abgegriffenste aller Plattitüden zu zitieren und „über den Kampf zum Spiel“ zu kommen.

Dazu müsse die Mannschaft endlich kompakt stehen, sowohl in Defensive als auch in Offensive. „Wenn wir schwammig auftreten und nicht als Einheit“, dann dürfte es schwierig werden, Struktur und Ordnung im Spiel zu haben.

Niko Kovac wird die Mannschaft personell verändern, und das nicht nur, weil das Stamm-Trio Alexander Meier, Carlos Zambrano und Marc Stendera verletzungshalber nicht spielen wird. Wie seine Startformation aussehen wird, ließ er am Freitag offen. Sogar das Team selbst bekommt erst am Spieltag Kenntnis davon, wer beginnen darf. „Jeder soll denken, dass er dabei sein könnte“, sagt Kovac. „Die Spannung muss hoch sein bei allen.“

Sicher ist aber, dass Torwart Lukas Hradecky, der in dieser Woche wegen eines Hexenschusses kaum trainieren konnte, im Borussia-Park zwischen den Pfosten stehen wird. Auch der Einsatz des lange verletzten Stefan Reinartz ist denkbar, Stürmer Luc Castaignos, auch wegen eines Syndesmosebandanrisses, den er sich im Spiel gegen Leverkusen Mitte November zugezogen hat und monatelang weg vom Fenster war, steht erstmals wieder im Kader.

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Und dann hat der Trainer, der als Spieler immerhin auch mal ein Jahr, mit Hertha BSC, gegen den Abstieg gespielt hat, noch eine Rechnung aufgemacht. Gefragt, wie viele Zähler seiner Meinung nach, die Eintracht holen sollte, um den Klassenerhalt zu schaffen, sagte er: „Wenn wir von den 27 noch zu vergebenden Punkten die Hälfte holen, dann sähe die Welt gut aus.“

Mit 13, 14 Punkten müsste das sichere Ufer erreicht sein, sagte der 44-Jährige. Derzeit hat die Frankfurter Eintracht 24 Punkte auf dem Konto, mit dann 37, 38 Zählern wäre sie sicherlich gerettet. Wahrscheinlich ist, dass sogar weniger Punkte zum Erreichen des Klassenziels reichen werden.

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