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Eintracht Frankfurt
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16. März 2013

Eintracht Frankfurt: Geht Veh nach Schalke?

 Von  und 
Wenn sich der Klub bewegt, bleibt Veh in Frankfurt.  Foto: getty

Aufregung in Frankfurt: Bild.de meldet, dass Armin Veh nach Schalke geht. Der Trainer selbst nennt die Meldung „Nonsens“. In jedem Fall wird das Tauziehen um den Coach nicht mehr lange dauern, die Entscheidung naht. Sollte die Eintracht am Sonntag die 40-Punkte-Marke knacken, werden schon nächste Woche richtungsweisende Gespräche geführt.

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Zum Spiel

Frankfurt: Trapp - Jung, Zambrano, Anderson, Oczipka - Celozzi, Schwegler, Meier, Rode - Aigner, Inui.
Stuttgart: Ulreich - Sakai, Tasci, Niedermeier, Boka - Kvist - Harnik, Gentner, Okazaki, Traore - Ibisevic.
Schiedsrichter: Peter Sippel (München).
Der Eintracht fehlt: niemand.

Irgendwann kam die Sprache dann wieder mal auf Jerry. Jerry ist der ganze Stolz des Frankfurter Fußballtrainers Armin Veh, ein treuer Vierbeiner, ein Flat-coated Retriever, zwei Jahre alt, 40 Kilo schwer, ein Bär von einem Hund. Oder, wie Veh präzisierte: „Mein Hund ist ein Schaf. Aber ertränken lässt er sich nicht.“

Das musste mal gesagt werden. Schließlich war es der unbarmherzige Vorstandschef Heribert Bruchhagen, der in der Fußball-Talk-Sendung auf Sport 1 sagte, er werde Jerry im Main versenken, falls Veh seinen Vertrag bei Eintracht Frankfurt nicht verlängern würde. „Da muss der Herry aufpassen, sonst landet er selbst im Main“, witzelte Veh zurück.

Veh nach Schalke?

Natürlich ging es in der Sport-1-Show (wird am 22. März ausgestrahlt) in erster Linie um die Frage, ob Veh in Frankfurt bleibt oder nicht. In der Sendung blieb der 52-Jährige noch im Ungefähren: Doch am späten Freitagabend hieß es auf Bild.de plötzlich: „Veh nach Schalke!“

Die Entscheidung sei schon längst getroffen worden, alles andere sei „Schattenboxen“. Die Zeitung schrieb darüber hinaus, dass Veh seine Entscheidung „auch schon zwei, drei Vertrauten im Verein mitgeteilt hat. Nur offiziell ist sie noch nicht. Sein Weg nach Schalke ist inzwischen so breit wie eine sechsspurige Autobahn.“ Das Boulevard-Blatt hatte keine Quelle genannt.

Diese Meldung bescherte Eintracht-Sportdirektor Bruno Hübner „einen arbeitsreichen Abend“. Hübner rief in heller Aufruhr sofort den Trainer an und konfrontierte ihn mit der brandheißen Information. Veh habe ihm versichert, dass die Meldung „nicht stimmt“, sagte Hübner am späten Abend der FR. „Es geht um Glaubwürdigkeit. Ich habe absolutes Vertrauen zu dem Trainer, wenn da etwas dran wäre, hätte er es mir gesagt“, sagte Hübner.

Armin Veh wurde von der Eintracht-Pressestelle am Abend mit einem Wort zitiert: „Nonsens.“ Auch Klubchef Heribert Bruchhagen dementierte, wonach bereits eine Entscheidung gefallen sei. Manager Hübner hält sich weiterhin an das, was Veh in den vergangenen 48 Stunden gesagt hatte: „Wenn wir ihm eine Perspektive bieten, bestehen gute Chancen, dass er seinen Vertrag verlängert.“ Womöglich, glaubt so mancher aus der Führungsetage der Eintracht, seien dies gezielte Störmanöver im Kampf um Platz vier.

Armin Veh hatte im Talk am Donnerstagabend durchblicken lassen, wonach die Chancen der Eintracht nicht schlecht stünden, sofern sich der Verein bewegt und seine Wünsche erfülle. „Ja, so ist es.“ Er sagte auch, er habe auf Schalke keinen unterschriftsreifen Vertrag vorliegen.


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Entscheidung naht

In jedem Fall wird das Tauziehen um den Coach nicht mehr lange dauern, die Entscheidung naht. Sollte die Eintracht am Sonntag (15.30 Uhr) im Heimspiel gegen den VfB Stuttgart die 40 Punkte-Marke knacken und somit das offizielle Saisonziel erreichen, werden schon am Montag richtungsweisende Gespräche geführt.

„Dann kann alles ganz schnell gehen“, hatte Veh am Freitagnachmittag bei der turnusgemäßen Pressekonferenz gesagt. Innerhalb der nächsten zehn Tage solle Klarheit herrschen. „Rumeiern hasse ich wie die Pest.“

Noch länger warten, ist jetzt aber kaum mehr möglich. Gestern hatte Veh gesagt, er werde erst nach den 40 Punkten verhandeln. „Die haben wir noch nicht, ein 100-Meter-Läufer hört ja auch nicht nach 98 Metern auf.“ Er wird früher Farbe bekennen müssen.

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