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Eintracht Frankfurt
Spielberichte und Interviews, News und Hintergründe zu Eintracht Frankfurt

15. Februar 2016

Eintracht Frankfurt: Geordnete Unordnung

 Von Ingo Durstewitz und Thomas Kilchenstein
Abgang: Die Eintracht-Spieler mussten sich nach dem Abpfiff von den Frankfurter Fans einiges anhören – und suchten sodann das Weite.  Foto: Stefan Krieger

Weshalb Eintracht Frankfurt es nicht schafft, die dringend erforderliche Stabilität zu gewinnen. Manager Bruno Hübner kündigt Änderungen an.

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Nach dem Abpfiff mussten die Frankfurter Spieler zum Rapport. Nicht bei der Sportlichen Leitung, sondern bei den mitgereisten Anhängern an den Zaun. Natürlich war auch die eine oder andere Verunglimpfung dabei, aber die Kernbotschaft war eine andere. Sie lautete simpel und aus vielen Kehlen skandiert: Abstiegskampf. Nur Haris Seferovic wagte sich näher ran zu den Fans und ging auf Tuchfühlung, die anderen Eintracht-Profis schauten mit leerem Blick in die Kurve, schweigend, konsterniert, regungslos – und trollten sich dann. In Frankfurt weiß nun auch der Letzte, was die Stunde geschlagen hat.

Der eindringliche Appell der Anhänger ist ein typischer Reflex, wenn das Wasser zwar noch nicht bis zum Hals steht, aber unaufhörlich steigt. Da wird an die Ehre erinnert und Einstellung gefordert. Nichts Neues, greift aber im Frankfurter Fall etwas zu kurz. Denn dieser Mannschaft kann man nicht mal den Vorwurf machen, es nicht zu versuchen oder nicht zu kämpfen, sie schafft es im Moment aber selbst gegen einen zwar sehr geordneten und stabilen, doch sicherlich wenig herausragenden Gegner wie den 1. FC Köln nicht, etwas Zählbares mitzunehmen. Im Stadtwald schrillen daher die Alarmglocken.

Sportdirektor Bruno Hübner hat man selten so angefasst und ernüchtert gesehen wie nach der 1:3-Schlappe. „Wir sind in einer Abwärtsspirale“, analysierte er. „Die Situation ist ziemlich schwierig. Die punkten da unten alle, wir nicht. Es bleiben nur noch vier, fünf Mannschaften für drei Plätze. Der Anschluss ist schon ein bisschen weiter weg.“ Klare Ansage. Dabei ist der Manager ein Mann, der an und für sich stets das Positive sieht und herausstellt. Sein Glas ist immer halbvoll.

Doch was läuft schief bei Eintracht Frankfurt, weshalb ist die Mannschaft nach vier Rückrundenspieltagen im Grunde wieder da angekommen, wo sie schon nach 17 Spieltagen war? Weit unten, kolossal verunsichert, rat- und hilflos?

Lesen Sie bitte weiter auf der nächsten Seite.

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