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Eintracht Frankfurt
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04. März 2016

Eintracht Frankfurt: Im freien Fall

 Von  und 
Findet keinen Weg aus der Krise: Eintracht-Trainer Armin Veh.  Foto: pressehaus/heinen

Die akut vom Abstieg bedrohte Frankfurter Eintracht ist am vorläufigen Tiefpunkt angelangt, setzt aber weiter auf den Trainer und das Prinzip Hoffnung.

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Warum beispielsweise Aleksandar Ignjovski überhaupt keine Rolle mehr spielt, ist nicht zu verstehen. In der Hinrunde hat der Serbe, der wahrlich kein begnadeter Techniker ist, aber einer, der aggressiv und gallig zu Werke geht, 15 Einsätze, zwölfmal stand er sogar in der Startelf. In der Rückrunde durfte „Iggy“ ganze zwei Minuten ran.

Was Aigner, Oczipka, Stendera, Hasebe, Huszti oder Seferovic derzeit an Leistung bringen, ist schlicht erschreckend. Wie aber ist dieser eklatante Leistungsabfall zu erklären? Mit mentalen Schwierigkeiten allein? Marco Russ hat nach dem Berlin-Spiel davon gesprochen, dass „die Angst umgeht“. Und Angst lähmt die Beine. Aus diesem Teufelskreis aber kommt man nicht so schnell heraus. Und wenn der Trainer dann noch zielsicher immer wieder Spieler aufstellt, die bewiesen haben, dass sie es zurzeit nicht können, dann ist dieser Absturz auch zu erklären.

Dass Huszti immer spielt, ist nur noch ärgerlich

Immerhin wird Aigner am Samstag gegen Ingolstadt wegen seiner fünften Gelben Karte eine schöpferische Pause bekommen. Womöglich aber wird Veh seiner Stammformation auch im wichtigen Spiel gegen den Neuling FC Ingolstadt das Vertrauen schenken. Das ist sein Team, dem vertraut er – warum auch immer. Er macht das nicht aus Jux und Dollerei, sondern weil er den Spielern aus dem zweiten Glied nicht vertraut. Doch die vermeintlichen Leistungsträger sind es, die ihn im Regen haben stehen lassen. Das hätte er erkennen müssen.

Und auch die fünf Winterzukäufe haben das Team nicht nach vorne gebracht, allein Marco Fabian erfüllt halbwegs die Erwartungen, auch wenn er als Mann für den linken Flügel geholt wurde (der er nicht ist). Dass Szabolcs Huszti immer spielen darf, obzwar jeder sehen kann, dass er in der Bundesliga nicht mehr mithalten kann, ist nur noch ärgerlich und nicht mehr nachvollziehbar. Und jeder erkennt zudem, dass ein Spieler wie Marc Stendera zurzeit völlig außer Form ist und nach einer Pause schreit.

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Alarmierend ist auch, und das erinnert frappierend an den letzten Abstieg: Die Eintracht kommt nicht mehr vor das gegnerische Tor. Da ist kein Plan zu erkennen, kein Konzept, wie sie Gefahr heraufbeschwören will. Das Ganze wirkt so furchtbar harmlos und bieder. Seit mehr als fünf Stunden haben die Frankfurter nicht mehr getroffen, in vier der letzten sieben Spielen blieben sie torlos. Zieht man die zehn Tore aus den Siegen in der Vorrunde in Stuttgart (4:1) und gegen Köln (6:2) ab, dann haben sie in den übrigen 22 Partien noch genau 17 Tore erzielt. Beim Abstieg in 2011 trafen sie acht Spiele lang nicht ins Tor, hatten aber nach 24 Spieltag bereits 27 Punkte. Darüber wären sie heute gottfroh. Damals aber kam der Niedergang schleichend, heute mit langem Anlauf.

Vorstandschef Heribert Bruchhagen indes wird trainerstabil bleiben und Armin Veh stützen. Die Frage ist, wie lange noch.

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