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22. Februar 2016

Eintracht Frankfurt: In der eigenen Hilflosigkeit gefangen

 Von  und 
Trainer Armin Veh gerät immer stärker in die Kritik.  Foto: dpa

Weshalb Trainer Veh immer stärker in der Kritik steht und die Eintracht immer tiefer in die Bredouille gerät. Manager Hübner spricht dem Coach das Vertrauen aus.

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Am frühen Sonntagmorgen ist Bruno Hübner an der Seite von Pressechef Markus Jestaedt in Frankfurt in den Flieger mit Ziel München gestiegen. Der Eintracht-Sportdirektor war zu Gast in der Fernsehsendung „Doppelpass“, und es gibt sicherlich angenehmere Situationen, als sich den Fragen von Ex-Profi Thomas Helmer und den sehr plakativ formulierten Einlassungen von „Experten“ wie dem früheren Eintracht-Spieler Thomas Berthold zu stellen. Hübner hatte keinen leichten Stand, zog sich aber, alles in allem, halbwegs achtbar aus der Affäre, auch wenn sich seine vielen Antworten doch ziemlich an der Oberfläche bewegten.

Eine Kernbotschaft ließ sich nur schwer ableiten: Viele Verletzte, befand Hübner, führten zur Schieflage, und auch die vielen Umstellungen etwa in der Viererkette. Das greift natürlich zu kurz. Trainer Armin Veh, sagte der Manager, genieße das Vertrauen der Verantwortlichen. „Wir glauben an ihn.“

Bruchhagen ist gefragt

Veh hat mit seiner Mannschaft auch am zurückliegenden Bundesligaspieltag keinen verloren gegangenen Kredit zurückgewinnen können, im Gegenteil. Nach dem 0:0 gegen den Hamburger SV treten die Hessen weiterhin auf der Stelle, die Stimmung ist noch schlechter geworden. Für die Anhänger steht der Schuldige an der Misere ohnehin fest: Armin Veh. „Die Stimmung ist ganz massiv gegen ihn“, sagte Hübner am Sonntag. Und doch, beteuerte er, hätte er die Entscheidung noch einmal so getroffen, den 55-Jährigen zurückzuholen. Das sehen nicht mehr alle so.

Für den Fußballlehrer wird die Luft dünner, das ist bei diesem Abschneiden, diesen tumben Leistungen und den vor der Saison aufgekommenen Erwartungen nur allzu logisch. Die Frage wird sein, ob die Verantwortlichen dem Coach bei weiteren Misserfolgen die Stange halten. Was bei einer Niederlage im folgenden Heimspiel gegen Schalke 04 am Sonntag (zur ungewohnten Anstoßzeit um 19.30 Uhr) passiert, ist offen. „Der Trainer wackelt nicht“, stellte Aufsichtsratschef Wolfgang Steubing in der „FAZ“ klar. Genauso klar ist aber auch: Diese Entscheidung, und das haben die Gremien explizit abgesprochen, obliegt einzig und alleine Vorstandschef Heribert Bruchhagen und Sportchef Hübner. Bruchhagen wich der Frage aus, ob nun eine Trainerdiskussion einsetze. „Der HSV ist keine Laufkundschaft“, antwortete er nur. Das muss nichts bedeuten, Bruchhagen ist keiner, der sich demonstrativ hinter einen Trainer stellt. Diese Usancen der Branche sind ihm zuwider.

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