Am Donnerstag im Trainingsspielchen hat Michael Skibbe die vermeintlich erste Elf gegen die von der Reservebank spielen lassen. Selim Teber und Caio, das war die Überraschung, spielten nicht im A-Team, dafür Zlatan Bajramovic und Nikos Liberopoulos. Ein Fingerzeig für die Startformation am Samstag gegen Borussia Dortmund?
"Natürlich ist das ein Fingerzeig", sagt der Trainer von Eintracht Frankfurt. Fragt sich nur: in welche Richtung? Denn es ist eher unwahrscheinlich, dass der Coach seine beiden Kreativspieler am Samstag draußen lässt, selbst wenn Caio am gestrigen Donnerstag eher bewegungsarm und lustlos trainiert hat. Skibbe wollte den beiden nur einen kleinen Denkzettel verpassen.
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"Ich will die Spieler ein bisschen kitzeln, niemand soll sich zu sicher fühlen", sagte der Trainer, dem im letzten Heimspiel gegen den 1. FC Nürnberg insbesondere das Mittelfeld nicht so gefallen hatte. "Da muss mehr Leben und Bewegung rein. Jeder soll sehen, dass bei uns niemand gesetzt ist und sich in jedem Training für die Startelf anbieten muss. Wir brauchen gegen Dortmund eine gute Athletik, müssen viel in Bewegung sein. Gegen Nürnberg haben wir uns zu weit auseinanderziehen lassen."
Für die erforderliche Dichte soll gegen Dortmund in erster Linie Rückkehrer Pirmin Schwegler sorgen. Der Schweizer hat eine Innenbanddehnung so weit auskuriert, dass er spielen kann, auch wenn er im gestrigen Training auf die Schussübungen verzichtete und das Training, mit einem dicken Eisbeutel über dem Knie, vorzeitig abbrach. "Eine reine Vorsichtsmaßnahme", sagte Schwegler. Wie auch bei Martin Fenin, der ebenfalls vorzeitig in die Kabine gegangen war und sich das Schießen aufs Tor schenkte. Der tschechische Stürmer wird auf jeden Fall im Kader stehen.
Jung oder Franz?
Noch immer hat Skibbe keine Entscheidung getroffen, wer hinten rechts für den gesperrten Patrick Ochs verteidigen wird: Mit Maik Franz, das wäre die konservative, defensivere Variante, oder mit Sebastian Jung, der für eine offensivere Ausrichtung stehen würde. "Ich muss mir das noch durch den Kopf gehen lassen", sagt Skibbe, für den das Spiel am Samstag natürlich ein ganz besonderes ist.
Denn der 44-Jährige arbeitete einst elf Jahre für den BVB, er kennt den Klub aus dem Effeff, hat nach wie vor ein "tolles Verhältnis" zu den Schwarz-Gelben. "Es fehlt ihnen noch ein wenig an der Konstanz. Da ist noch ein kleiner Abstand zu den Top-Teams der Liga", sagt Skibbe. Dennoch könne der BVB an einem guten Tag jede Mannschaft schlagen, "an einem schlechten aber auch gegen den HSV oder Real Madrid oder auch Eintracht Frankfurt verlieren." In der Reihenfolge.
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| Mannschaft | Tore | Punkte | |||
|---|---|---|---|---|---|
| 1 | Greuther Fürth | 73:27 | 70 | ||
| 2 | Eintracht Frankfurt | 76:33 | 68 | ||
| 3 | Fortuna Düsseldorf | 64:35 | 62 | ||
| 4 | FC St. Pauli | 59:34 | 62 | ||
| 5 | SC Paderborn | 51:42 | 61 | ||
| 6 | 1860 München | 62:46 | 57 | ||
| 7 | Union Berlin | 55:58 | 48 | ||
| 8 | Braunschweig | 37:35 | 45 | ||
| 9 | Dynamo Dresden | 50:52 | 45 | ||
| 10 | MSV Duisburg | 42:47 | 39 | ||
| 11 | VfL Bochum | 41:55 | 37 | ||
| 12 | FC Ingolstadt | 43:58 | 37 | ||
| 13 | FSV Frankfurt | 43:59 | 35 | ||
| 14 | Energie Cottbus | 30:49 | 35 | ||
| 15 | Erzgebirge Aue | 31:55 | 35 | ||
| 16 | Karlsruher SC | 34:60 | 33 | ||
| 17 | Alemannia Aachen | 30:47 | 31 | ||
| 18 | Hansa Rostock | 34:63 | 27 | ||
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