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Eintracht Frankfurt
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22. Januar 2016

Eintracht Frankfurt: Leinen los

 Von 
Muss vorangehen: Kapitän Alex Meier.  Foto: Jan Huebner

Wie Eintracht Frankfurt versuchen sollte, zum Erfolg zu kommen: mehr Freiheit, weniger Fesseln.

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Die Frankfurter Tormaschine Alexander Meier hält Vorbereitungsspiele nicht unbedingt für sinnlos, aber er sieht in den Privatpartien eigentlich nur diese eine Bestimmung: „Es geht darum, Kraft zu sammeln und fit zu werden. Wie die Form dann ist, das werden wir erst am Sonntag sehen.“ Da ist der VfL Wolfsburg in Frankfurt zu Gast, eine Mannschaft, die der Musik ordentlich hinterherläuft und die mit ihrer Bilanz in dieser Saison gewiss nicht zufrieden sein kann. Ein siebter Platz mit 26 Punkten ist in etwa so wie für die Eintracht ein 14. Rang mit 17 Zählern. Einfach enttäuschend. Es fühlt sich nicht gut an. Mit dem Unterschied, dass es in Wolfsburg nicht gegen den Abstieg geht und das öffentliche Interesse sich in engen Grenzen hält – selbst regional und lokal.

Überregional kommt dem VfL trotz aller Bemühungen ohnehin eine kaum beachtete Nebenrolle zu, der Klub ist nicht gewachsen, er interessiert nach wie vor nur wenige Menschen. Auch in diesem Jahr werden sich in Frankfurt nicht mal 40 000 Zuschauer in die ansonsten so prächtig besetzte Arena begeben. Und das liegt nicht an den Temperaturen. Spiele mit Wolfsburger Beteiligung gehören in Frankfurt traditionell zu den Partien, die auf wenig Interesse stoßen. Auch jetzt sind weit weniger als 40 000 Eintrittskarten verkauft, obwohl es das erste Rückrundenspiel ist, die Menschen hungrig nach Fußball sind und für die Eintracht viel auf dem Spiel steht. Doch die Niedersachsen sind keine Zugnummer, und sie werden auch keine mehr werden.

Zurück zur Raute?

Sportlich hat Alexander Meier aber Respekt vor den Wolfsburgern. „Das ist eine super Mannschaft, viele Schwächen hat sie nicht.“ Die Eintracht wird versuchen, ihren Heimvorteil zu nutzen und ihre Stärke auf eigenem Terrain wieder aufleben zu lassen. „Zu Hause spielen wir eigentlich ganz gut“, bekundet Meier. Aber wie will man den Wölfen beikommen? Was ist der Masterplan?

Eine Lehre aus der Hinrunde und den Vorbereitungsspielen muss sein, dass das Eintracht-Offensivspiel nicht mehr nach Schema F abläuft. Das sieht offenbar auch Trainer Armin Veh so, der am Mittwoch damit überraschte, die von ihm selbst eingemottete Raute wieder aus der Kiste zu holen. Und das nur wenige Tage vor dem Wiederanpfiff. Das ist zumindest mutig – ungeachtet der Frage, ob er sie letztlich auch im Ernstfall beibehält. Veh war das Angriffsspiel zu statisch, mit zu wenigen kreativen und überraschenden Elementen.

Die Mannschaft muss sich von ihrer Statik befreien, es darf nicht mehr so schablonenhaft sein. Da müssen die Fesseln fallen und die Leinen gelöst werden. Es ist, zum Beispiel, nicht notwendig, fast jeden Ball reflexartig prallen zu lassen, quer oder zurückzuspielen, aus Angst, einen Fehler zu machen. Das zerstört die Leichtigkeit und jede Spielfreude. Es muss mehr Würze und Leidenschaft ins Spiel. Das Team darf nicht mehr so berechenbar sein.

Das steht und fällt nicht nur mit dem System, die Spieler müssen der Ausrichtung Leben und Dynamik einhauchen, sie müssen auch mal ausbrechen aus ihren Positionen, den immergleichen Laufwegen. Das ist auch das, was Trainer Veh meint, wenn er sagt, dass es nichts bringe, wenn alle Spieler stets hinter dem Ball seien. Wahrscheinlich hat er auch deshalb jetzt die Raute getestet. Da erhofft er sich mehr Bewegung und Flexibilität.

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