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Eintracht Frankfurt
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29. Januar 2016

Eintracht Frankfurt: Mit Schleifchen

 Von 
Fehlen nur noch Ski und Schnee: Marco Fabian beim Slalom durch die Stangen.  Foto: Jan Huebner

Eintracht Frankfurt reist guter Dinge zum Angstgegner nach Augsburg. Es ist, mal wieder, ein Spiel unter besonderen Vorzeichen.

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Der Frankfurter Trainer Armin Veh ist, was seine persönlichen Wünsche angeht, ziemlich eindimensional: Er wünscht sich Siege. Kurz vor Weihnachten, nachdem Eintracht Frankfurt Werder Bremen geschlagen hatte, brauchte er schon keine Präsente mehr für Heiligabend, sagte er launig, die drei Punkte reichten ihm vollauf. Jetzt, zwei Tage vor seinem 55. Geburtstag am Montag, hat er wieder nur eines im Sinn: einen Sieg. „Das wäre ein vorgezogenes Geburtstagsgeschenk für mich; das wäre mein größter Wunsch.“

Pikanterweise tritt Eintracht Frankfurt auch noch in Vehs Heimatstadt an, beim FC Augsburg. Drei Punkte dort wäre ein Erfolg in Goldpapier und Schleifchen.

Es ist, mal wieder, ein Spiel unter besonderen Vorzeichen. Beide Klubs stecken im Abstiegskampf, beide Klubs haben 20 Punkte auf dem Konto, beide sind Tabellennachbarn, beide zeigten freilich zuletzt auch aufsteigende Tendenz: Die Eintracht hat die letzten beiden Spiele gewonnen, Augsburg die letzten sechs Spiele nicht verloren, vier davon sogar ohne Gegentor überstanden. Allerdings: Die Hessen haben sich in der Vergangenheit immer äußerst schwer getan mit den Schwaben und nur eines von sieben Spielen gewinnen können, 2011 im eigenen Stadion. Sie sind so etwas wie der Angstgegner von Eintracht Frankfurt.

„Die Augsburger“, sagt der Augsburger Veh, „machen einen richtig guten Job. Ich freue mich, dass mein Heimatklub in der Bundesliga spielt. Das ist gut für die Stadt. Aber ich will das Spiel unbedingt gewinnen.“ Mit einem Sieg könnte sich die Eintracht sogar ein Stück absetzen von den hinteren Tabellenplätzen. Natürlich weiß auch Veh: Bei einer Niederlage und Heimsiegen von Stuttgart und Bremen stünden die Hessen auf einem Relegationsplatz. Der FC Augsburg sei physisch stark, sehr robust, gut in der Breite aufgestellt und verfüge über schnelle Stürmer. „Das werden wir annehmen müssen.“

Seferovic auf der Bank

Deshalb ist damit zu rechnen, dass die Eintracht nicht derart offensiv ausgerichtet sein wird wie zuletzt im Heimspiel gegen den VfL Wolfsburg (3:2). „Es kann sein, dass ich wechsle“, kündigte Veh an. Denkbar ist, dass er eine zusätzliche Absicherung einbaut und womöglich den giftigen Aleksandar Ignjovski in die Startelf hievt, ob als defensiver Mittelfeldspieler oder rechter Verteidiger (in diesem Fall würde Makoto Hasebe auf „die Sechs“ wechseln) ist noch offen. Marc Stendera, der seine Knöchelbeschwerden auskuriert hat, würde dann in zentraler Rolle im Mittelfeld agieren.

Der selbst verschuldet in Ungnade gefallene Stürmer Haris Seferovic dürfte nach der heftigen Schelte des Trainers am vergangenen Sonntag wohl nur auf der Bank sitzen. „Ich reagiere auf Dinge, die ich sehe. Und wenn ich es für notwendig halte, sage ich auch etwas dazu“, rechtfertigte Veh die öffentlich vorgetragene Kritik. Zum Thema selbst wollte er sich nicht mehr äußern: „Die Situation ist abgeschlossen.“ Eintracht Frankfurt hat dennoch „im Normalfall“ (Veh) keinen Grund, den 23 Jahre alten Schweizer Nationalspieler noch abzugeben, aber „ich kann in diesem Geschäft nichts ausschließen.“

Ob Neuzugang Marco Fabian, der in der zweiten Halbzeit des Wolfsburg-Spiels für viel frischen Wind sorgte und an allen drei Tore beteiligt war, sein Startelf-Debüt ausgerechnet auswärts feiert, ließ Veh offen. Es ist eher unwahrscheinlich. Armin Veh sieht beim Mexikaner noch Defizite in der Handlungsschnelligkeit, zudem waren ihm einige unnötige Fehlpässe unterlaufen. „Er braucht seine Zeit. Fußballerisch hat er alle Möglichkeiten. Wie schnell er lernt, wird man sehen. Ich kann nicht sagen, wann der Prozess abgeschlossen ist“, sagte Veh über den 26-jährigen Offensivmann.


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In erster Linie wird sich die Eintracht aber auf ihre Stärken besinnen müssen, wie sie dies zeitweise in der zweiten Halbzeit gegen Wolfsburg getan hat. Veh hofft, dass Leistungsschwankungen wie in der Hinrunde der Vergangenheit angehören.

Die Frankfurter Eintracht, bei der Alex Meier sein 250. und Hasebe sein 200. Bundesligaspiel bestreiten, visiert übrigens ihr 2500. Tor in der Bundesliga an. Eine schöne Zahl, sie würde auch bestens zu Armin Vehs Geburtstagswunsch passen. Die Sache hat nur einen kleinen Schönheitsfehler – die Eintracht müsste dafür gleich viermal treffen.

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