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Eintracht Frankfurt
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05. März 2016

Eintracht Frankfurt: Nur ein Sieg hilft

 Von 
Muss hinten dicht halten: Carlos Zambrano (hier gegen Schalkes Belhanda.).  Foto: dpa

Langsam wird's ernst für die Eintracht. Die Frankfurter stehen gegen den FC Ingolstadt vor einem entscheidenden Spiel. Trainer Armin Veh vertraut seiner Mannschaft und redet die Angst klein.

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Frankfurt: Hradecky – Regäsel, Zambrano, Abraham, Oczipka – Russ, Hasebe - Fabian, Stendera, Gacinovic – Seferovic.

Ingolstadt: Özcan – da Costa, . Matip, Hübner, Suttner – Roger – Groß, Christiansen – Hinterseer, Lezcano, Leckie.

Schiedsrichter: Stegemann (Niederkassel).

Es fehlen der Eintracht: Meier (Knie), Aigner (Gelbsperre), Anderson, Flum (Reha), Castaignos, Reinartz (Aufbau).

Natürlich ist der Frankfurter Trainer vor dem Schlüsselspiel gegen den Neuling FC Ingolstadt gefragt worden, was er denn davon halte, dass in Zeitungen schon über seinen Nachfolger spekuliert wird. Armin Veh hat das sehr geschmeidig an sich abtropfen lassen. „Das ist doch normal. Das kenne ich doch. Da bin ich auch niemandem böse“. Die Angst vor dem drohenden Abstieg, die Spieler, Umfeld und Fans befallen habe, „die kann ich doch nachvollziehen“. Aber Angst sei meist kein guter Ratgeber, Angst beflügele meistens nicht. Es sei denn, „der Gepard ist hinter einem her, dann kann es sein, dass man ein bisschen schneller wird“.

Leider wird auf die Schnelle kein Gepard aufzutreiben sein. Die Frankfurter Eintracht, nicht gerade das schnellste Ensemble in der Bundesliga, wird also mit den eigenen Waffen versuchen müssen, „dieses wichtige Spiel, kein Frage“ (Veh), irgendwie zu gewinnen. „Jetzt hilft nur noch ein Sieg gegen Ingolstadt“ – diese Devise hat der Klubchef Heribert Bruchhagen schon am Abend nach dem Berliner Spiel ausgegeben, und angesichts der schwierigen Auswärtsbegegnungen, die noch auf die Hessen warten, gibt es dazu wirklich keine Alternative.

Armin Veh freilich sieht wenig Grund, personell Vieles zu ändern. Nach wie vor genießen die 13, 14 Spieler sein Vertrauen, die zuletzt in der Startelf standen. „Ich bin ein Überzeugungstäter. Wenn ich von etwas überzeugt bin, stehe ich dazu.“ Wenn er sich danach richten würde, was ihm eingeflüstert werde oder was Journalisten forderten, „ja dann müsste ich mit 15, 16 Spielern beginnen“, sagte er.

Allenthalben sind aber nicht wenige Menschen der Auffassung, der Fußballlehrer müsste nun, da die Eintracht seit sechs Spielen auf einen Sieg wartet und seit mehr als fünfeinhalb Stunden kein eigenes Tor mehr zustande gebracht hat und in akuter Abstiegsnot steckte, größere Umbauten innerhalb der Mannschaft vornehmen.

Gravierend werden diese freilich nicht sein: Klar ist, dass Stefan Aigner wegen seiner Gelbsperre nicht spielen wird, auch ein Einsatz von Szabolcs Huszti ist eher unwahrscheinlich. Yanni Regäsel und Mijat Gacinovic könnten eine Bewährungschance bekommen. Sicher ist das aber nicht.

Veh schwört Spieler ein

Um den verunsicherten Spielern ein wenig von dem Druck zu nehmen, hat Armin Veh intensiven Dialog mit einzelnen Spielern geführt. Am Abend vor dem Spiel hat er sich wichtige Spieler zur Seite genommen, um sie auf diese Begegnung einzuschwören. Auch sei in Berlin nicht alles schlecht gewesen. „Wir waren die bessere Mannschaft, allerdings gab es gravierende Entscheidungen gegen uns.“ Alexander Meier, Frankfurts wichtigster und einziger Torjäger, wird erneut ausfallen. Die Schmerzen im Knie lassen noch keinen Einsatz zu. Für Sonny Kittel, so Veh, käme ein Einsatz in der Startelf noch zu früh.

Wichtig wird sein, sagt Veh, dass die Mannschaft endlich wieder Torchancen herausspielt. „Zuletzt hatten wir keine Schlagkraft. Wir tun dem Gegner nicht weh“, kaum einer setze seinen Gegenspieler so unter Druck, dass es brenzlig werden könnte. Dahin müsse die Frankfurter Mannschaft zurückfinden. Nur wie?

Die Partie gegen die unbequem zu spielenden Ingolstädter wird keine leichte werden. Der Neuling liebt es, aus einer massierten Defensive heraus unbekümmert zu kontern. Die Eintracht ist in den letzten Wochen nicht dadurch aufgefallen, besonders viele und besonders gute Ideen zu entwickeln, einen Abwehrverband auszuspielen.

Man wird Geduld haben müssen und sich auf viele Quer- und Rückpässe einstellen. „Wir werden auf jeden Fall nicht den Fehler machen zu glauben, Ingolstadt locker schlagen zu können“, sagte Veh auf eine entsprechende Frage. In der aktuellen Verfassung schlägt Eintracht Frankfurt derzeit niemanden.

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