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Eintracht Frankfurt
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28. Dezember 2012

Eintracht Frankfurt: Rückkehr dank Fitnesstrainer

 Von Ingo Durstewitz
Bruno Hübner: Auch im Urlaub nicht untätig.  Foto: Bongarts/Getty Images

Der Transfer von Marco Russ nach Frankfurt ist im Grunde fix. Unterdessen steht der Vertrag von zwei Spielern vor der Auflösung, und ein neuer Stürmer könnte zum Thema werden.

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Den Winterurlaub verbringt Bruno Hübner mit Ehefrau Karin, den Söhnen Christopher, Benjamin und Florian sowie Hund Balou in den Bergen von Zürs. Am Arlberg lässt der Sportdirektor der Frankfurter Eintracht im Kreise der Familie den Stress des Alltags hinter sich, dort lässt er das alte Jahr hinter sich und tankt Kraft für das neue. Die vergangenen zwölf Monate, Hübner weiß das, sind für den Bundesligaaufsteiger aus dem Hessischen kaum mehr zu toppen. Hübner, 51, bastelt im Schnee dennoch an der Zukunft, die möglichst verheißungsvoll sein soll. Natürlich ist deshalb auch in den Ferien sein Mobiltelefon ein treuer Weggefährte. Und selbst wenn der Manager so manchen Anruf nicht sofort entgegennehmen kann, so ruft er doch zurück. „Ich habe da feste Zeiten.“

"Die Fakten stehen"

Natürlich hat Hübner auch die Rückkehr von Marco Russ nach Frankfurt auf den Weg gebracht. Der Deal hängt nur noch an Kleinigkeiten. „Alle Beteiligten sind sich einig“, sagt Hübner. „Die Fakten stehen, sie müssen jetzt nur noch ins Vertragswerk eingearbeitet werden.“ Russ, vor anderthalb Jahren für drei Millionen Euro zum VfL Wolfsburg gewechselt, wird zunächst bis zum Sommer 2013 ausgeliehen, für eine festgeschriebene Ablösesumme, die unter einer Million Euro liegen soll, kann sich die Eintracht die Dienste des 27-Jährigen dann dauerhaft sichern. Russ, der aus der eigenen Jugend stammt, soll in der kommenden Woche den obligatorischen Medizincheck absolvieren und am Donnerstag um 10 Uhr erstmals mit seinen neuen Mannschaftskollegen trainieren.

In Frankfurt stellen sich viele die Frage, in welchem körperlichen Zustand der Innenverteidiger vorstellig wird, schließlich war er in Wolfsburg aus dem Profiteam verbannt worden und hat auch bei der U23 der Niedersachsen in der Regionalliga nicht gespielt. Er ist demnach seit mehr als einem halben Jahr ohne Spielpraxis. Zudem neigt der gebürtige Hanauer dazu, schnell das eine oder andere Pfund zu viel auf die Hüften zu bekommen. Hübner hat da keine Bedenken. Die Sportliche Leitung der Eintracht, verrät er, habe ihm schon vor einiger Zeit nahegelegt, „mit einem Individualtrainer zusammenzuarbeiten. Und das hat er auch gemacht.“ Zudem, das hätten ihm die VfL-Macher versichert, sei Russ in Wolfsburg „fest in den Trainingsbetrieb integriert gewesen.“ Zumindest in den der zweiten Mannschaft.

Demidov soll verliehen werden

Der eine kommt zurück, ein anderer wird die Eintracht wohl wieder verlassen. Der Norweger Vadim Demidov, im Sommer von Real Sociedad San Sebastian ausgelöst und mit einem Vertrag bis 2015 ausgestattet, wird wohl auf Leihbasis nach Spanien zurückkehren. „Es gibt da eine entsprechende Anfrage“, bestätigt Hübner. „Da kann er Spielpraxis sammeln und wir haben den Finger drauf“, erklärt der Sportdirektor. „Das wäre sinnvoll.“ Demidov hat die Erwartungen in ihn nie erfüllen können, er selbst hatte zuletzt auch den Wunsch geäußert, den Verein wieder verlassen zu dürfen. Seinen Platz in der norwegischen Nationalmannschaft hatte er schon verloren. Und womöglich wird die Eintracht auch Großverdiener Rob Friend von der Gehaltsliste streichen können. Die Anzeichen verdichten sich, dass die Hessen den bis 2014 laufenden Vertrag des Kanadiers auflösen werden. Dazu müssten sie allerdings eine schöne Stange Geld in die Hand nehmen.

Lakic wieder ein Thema?

Ob dann der Platz für einen anderen Stürmer frei wird? Die Eintracht, so berichtet die WAZ, sei stark daran interessiert, den Wolfsburger Angreifer Srdjan Lakic auszuleihen und sich für den Sommer eine Kaufoption zu sichern. „Momentan kein Thema“, wiegelt Hübner ab. Ob es aber noch eines wird? Schon vor einem Jahr war die Eintracht an Lakic dran, finanziell hatte sie den Transfer aber nicht stemmen können. „Damals war ja noch Felix Magath in der Verantwortung, da war das schwierig“, erinnert sich Hübner. „Mit Klaus Allofs ist das schon was anderes, mit ihm kann man vernünftig verhandeln.“ Vielleicht wird Lakic ja dann ein Thema, wenn der VfL einen Teil des üppigen Gehalts übernimmt.

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