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01. Februar 2016

Eintracht Frankfurt: Trennung wohl eher im Sommer

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Bankdrücker: Eintracht-Profi Haris Seferovic.  Foto: Heiko Rhode

Eintracht-Stürmer Haris Seferovic und seine neue Rolle: In Augsburg war das erste Mal in seiner Frankfurter Zeit, dass der Schweizer auf der Ersatzbank Platz nehmen musste.

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Und dann durfte Haris Seferovic tatsächlich noch mitspielen in Augsburg, wobei mitspielen vielleicht die falsche Vokabel ist. Er war halt auch noch dabei, irgendwie. In der 90. Spielminute kam der so ein bisschen in Ungnade gefallene Stürmer ins Spiel für Stefan Aigner, das war nur eine Maßnahme, um die Zeit von der Uhr ticken zu lassen. Der 23-Jährige reihte sich am rechten Flügel ein, den Ball berührte er nicht mehr, lief aber immerhin noch 250 Meter. Dann war Feierabend für den Profi, der sich gedanklich wo ganz anders wähnt.

Es war das erste Mal in seiner Frankfurter Zeit, dass er auf der Ersatzbank Platz nehmen musste. Zuvor stand er in 47 Bundesligapartien immer auf dem Feld, wenn der Anpfiff ertönte. Nicht ohne Grund: Seferovic ist ein guter Stürmer, für einen Verein wie die Eintracht allemal. Doch in letzter Zeit fiel er eher durch Lustlosigkeit und schwache Leistungen auf, Trainer Armin Veh warf ihm sicher nicht grundlos vor, auf einem „Egotrip“ zu sein. In Augsburg saß er folgerichtig draußen.

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Die Verantwortlichen hoffen, den bald 24-Jährigen auf Linie bringen zu können. Zumindest bis Saisonende. Sie selbst sind gespannt, wie sich der zuletzt so bockige Profi verhalten wird, ob er sich wieder einreiht und leistungsbereit ist oder sich dauerhaft in den Schmollwinkel verzieht, was sich der Schweizer Nationalspieler im Hinblick auf die anstehende EM eigentlich gar nicht erlauben kann. Einen schnellen Verkauf schloss die Eintracht aus. In der heute, Schlag 18 Uhr endenden Transferperiode werde man Seferovic nicht abgeben. „Es gibt immer Anfragen“, sagte Sportdirektor Bruno Hübner. „Wir würden aber nur konkret darüber nachdenken, wenn wir eine gescheite Alternative hätten. Die haben wir nicht. Deshalb denke ich, dass das Thema abgehakt ist.“

Im Sommer stehen die Zeichen indes auf Trennung. Seferovic hat Größeres im Sinn, und für die Eintracht ist es die letzte Chance, gutes Geld für den Stürmer zu bekommen. Dazu müsste dieser aber richtig Gas geben in den kommenden Monaten.

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